Von news.de-Redakteurin Julia Pfeifer
Da haben sich die Richtigen gefunden! Skandalprinz Frédéric von Anhalt und Deutschlands drallste Blondine Gina-Lisa Lohfink sind dank Adoption nun eine Familie. Von dem verrückten Arrangement profitieren beide: Sie bekommt eine Karriere in den USA, er viel Geld.
Gestatten: Nadja Anna Gina Lisa Prinzessin von Anhalt, Herzogin zu Sachsen und Westfalen, Gräfin von Askanien. Die ehemalige GNTM-Kandidatin Gina-Lisa Lohfink ist nun adelig, Hollywoods berühmter Prinz Peinlich alias Frédéric von Anhalt hat sie adoptiert. Das berichtet Bunte.de.
«Ich kenne Gina-Lisa schon länger, sie hat mich schon mehrfach kontaktiert und fragte, ob ich nach sechs Söhnen nicht gerne eine Tochter hätte. Am Anfang war ich etwas zurückhaltend, aber sie war dann zweimal in Amerika und wir haben einen ziemlich guten Vertrag ausgehandelt», sagt Frédéric von Anhalt zu Bunte.de.
Der Prinz, der seinen Adelstitel selbst mittels Adoption erhielt, ist geschäftstüchtig. Das Arrangement mit Gina-Lisa Lohfink bringt nicht nur ihr Vorteile. «Ich möchte ihre Karriere in Hollywood anschieben, das macht mir Spaß». Dabei dürfte auch für ihn etwas abfallen. Als ihr «Hollywoodberater» würde er mit 20 Prozent an Lohfinks Einnahmen beteiligt, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.
Damit das Geld fließe, müsse sich seine neue Tochter aber äußerlich noch sehr verändern. «Der große Busen zieht hier in Hollywood nicht – den muss man wegmachen. Auch das viele Make-up geht gar nicht. Sogar meine Frau hat eine bessere Haut als Gina-Lisa. Als 24-Jährige ist man natürlich und ungeschminkt. Und die falschen Fingernägel? Die müssen ebenfalls dran glauben. Gina-Lisa muss erst noch etwas geschliffen werden.»
Frédéric von Anhalt und seine Frau Zsa Zsa Gabor haben in den letzten Jahren häufig adoptiert, unter anderem Männer, die mit Bordellen oder Fitnesstudios ihr Geld veridenten. Gina-Lisa Lohfink ist die erste Tochter für das Paar.
Prinz Frédéric - «ein hohler Aufschneider»
In der «echten» Familie von Anhalt dürfte die neuerliche Adoption eher zurückhaltend aufgenommen werden. Sie distanziert sich von der adoptierten Verwandschaft: «Das Adoptionsrecht in Deutschland ermöglicht Erwachsenenadoptionen praktisch ohne Bedingungen. Deshalb gibt es unzählige Namensträger von Anhalt, die nicht vom Hause Anhalt-Askanien abstammen», heißt es auf der Internetseite der von Anhalts.
Im Interview mit news.de sagte der Chef des Hauses Anhalt-Askanien, Eduard von Ahalt kürzlich über seinem peinlichen Verwandten Frédéric: «Dieser sogenannte Frédéric, der früher Hans Robert mit Vornamen hieß, ist ein Mensch, der selbst seine Frau an die Medien verkaufen würde, nur um Aufmerksamkeit zu bekommen. Wenn er in den Medien erscheint, handelt es sich meist um dreiste Aufschneiderei und lächerliche Selbstdarstellungen. Er gibt seit 30 Jahren mit seinem Titel Prinz von Anhalt an, behängt sich mit Orden, versucht krampfhaft von der High Society akzeptiert zu werden und ist doch kläglich gescheitert. Er ist der gleiche hohle Aufschneider geblieben, der er bereits als Bürger gewesen ist.»
beu/news.de/dpa
Wer möchte nicht einen Adelstitel durch Heirat oder Adoption erlangen? Wer einen nicht so bekannten Namen wie Prinz von Anhalt tragen möchte, der meldet sich einfach bei Graf Leonberg. Als deutscher Graf kann er Ihnen helfen vom Freiherren, Graf bis zum Prinz direkte Kontakte und Namen zu vermitteln. www.adelstitel.us
jetzt antwortenKommentar melden