So., 27.05.12

Frankfurter «Tatort» 21.11.2011 Mit Sexappeal und ohne Hose

Von news.de-Redakteurin Claudia Arthen

Der Tatort hat ein neues Dream-Team: Nina Kunzendorf und Joachim Król sind zwar (noch) nicht so witzig wie die Münsteraner Axel Prahl und Jan Josef Liefers. Aber sie spielen besser. Nicht mehr lange und sie stoßen die beiden Tatort-Könige vom Thron.  

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«Wo ist denn Ihre Hose?» Verwunderung und Entsetzen zugleich legt Joachim Król in Blick und Stimme von Hauptkommissar Frank Steier. Seine Kollegin Nina Kunzendorf alias Conny Mey steht lediglich mit einer Polizeijacke bekleidet vor ihm, die endlos langen schlanken Beine sind nackt. Doch dann hebt sie die Jacke und zum Vorschein kommt ein superkurzes Sporthöschen. Kollegin Mey war beim Joggen, als sie per Handy zum Tatort gerufen wurde.

Die neuen Frankfurter Tatort-Ermittler Kunzendorf und Król mussten gestern Abend einen Tod im Nachtzug aufklären und haben dabei wieder angegriffen. Wen? Die derzeitigen Tatort-Könige Axel Prahl und Jan Josef Liefers, die mit durchschnittlich 10,64 Millionen Zuschauern pro Folge ganz oben auf der Liste der beliebtesten Ermittler der Krimireihe stehen. Fragt sich nur, wie lange noch. Denn Kunzendorf und Król steigern sich: Sahen beim ersten Tatort vor einem halben Jahr 8,73 Millionen Menschen zu, waren es gestern bereits 9,3 Millionen (Marktanteil: 24,8 Prozent).

Schaut man sich in der Presselandschaft um, haben Mey und Steier beste Chancen, die Münsteraner Ermittler Thiel und Boerne vom Thron zu stoßen. Bild.de fragt bereits: «Ist es (gemeint ist das Paar Kunzendorf und Król) das beste Tatort-Duo aller Zeiten?» Man möchte angesichts der schauspielerischen Leistung von Kunzendorf und Król antworten: Ja, ja, ja!

«Die große Ausnahme im Tatort-Gelaber»

Selbst Alexander Gorkow von der Süddeutschen Zeitung schwärmt: «Auch diese zweite Folge schmeckt wie ein besonders feiner Braten, außen knusprig, innen saftig, herrlich gewürzt.» Und Christian Buß von Spiegel Online lobt: «Pumpende Bläsersätze, Rotwein-Suff und massive Östrogen-Ausschüttungen treiben die Handlung im schnell Tempo voran, erklärt wird nur das Nötigste, plausibel ist jede einzelne Szene. Die große Ausnahme im routinierten Tatort-Gelaber.» 

Apropos Gelaber. In punkto Kabbeleien können Mey und Steier mit den Münsteraner Kollegen locker mithalten. Die Frankfurter sind mindestens genauso witzig und spritzig wie Thiel und Boerne. Als Steier, der wegen einer Stichverletzung aus dem letzten Fall pausieren musste, am ersten Tag in sein Büro zurückkehrt, findet er eine Flasche Rotwein und einen Blumenstrauß im Apfelwein-Bembel. Halb belustigt, halb angewidert bringt er die Blumen zu Conny: «Der Chef hat mir so ein Mädchengemüse auf den Tisch gestellt. Demnächst macht er mir noch einen Heiratsantrag.» Conny Mey zieht mit strafendem Blick ihre Karte aus dem Strauß: Es sollte ihr Gruß zur Wiederkehr Steiers sein.

An anderer Stelle gesteht Mey dem verdutzten Steier ihren One-Night-Stand mit Militärpolizist Thomsen (Benno Fürmann): «Ich hab ihm einen geblasen, ich war mit ihm im Bett», sagt sie, woraufhin Steier entgegnet: «Sie können doch nicht mit einem wildfremden Mann ins Bett steigen, nur um an Informationen ranzukommen!» Mey kontert: «Jedenfalls saufe ich mir nicht ständig die Hucke voll.»

Wie beim Pingpong werfen sich Kunzendorf und Król die Bälle zu, was Arne Willander von der Berliner Morgenpost zu Vergleichen mit den Hollywood-Filmkomödien der 1930er und 1940er Jahre hinreißt: «Der oft genug amtsschimmelig graue Tatort verwandelt sich (für Augenblicke!) in eine funkelnde Screwball Comedy.»

Gegensätze ziehen sich an

Ähnlich wie das Münsteraner Duo Thiel und Boerne (auf der einen Seite der abgehalfterte Bulle mit Bodenhaftung und Unfrisur, auf der anderen der eitle Professor mit Standesdünkel und Savoir-vivre) können auch Mey und Steier gegensätzlicher nicht sein: Sie ist die große, betont locker-extrovertierte Kommissarin und er ihr kleinerer, introvertiert-verschrobener Kollege.

«Nina Kunzendorf ist ein toll erotisches Proletenschätzchen (...). Und wie die Schauspielerin mit Joachim Król harmoniert, der seinen Kommissar Steier nahezu stumm in einen Kosmos aus Angst und Einsamkeit hüllt: Das sind schlicht große Fernsehmomente», schreibt Alexander Gorkow von der Süddeutschen Zeitung. Kerstin Teuber vom Hamburger Abendblatt ist ähnlicher Meinung: «Was diesen Tatort so sehenswert macht, sind die beiden Hauptdarsteller. Deren zwischenmenschliches Hin und Her ist unterhaltsamer als die eigentliche Handlung.»

Die Handlung war der große Schwachpunkt des Frankfurter Tatorts. Der vermeintliche Mord entpuppt sich als perfide vorbereiteter Selbstmord. Rüdiger Lange (Stephan Grossmann), der Tote aus dem Nachtzug, hat sich die Pistole selbst gegen die Brust gesetzt. Die Waffe warf er aus dem Zugfenster, dann zog er den Vorhang zu und legte sich zum Sterben auf das Bett des Schlafwagenabteils. Es sollte aussehen wie ein Mord, dem er seinem alten Kumpel Kilic (Jevgenij Sitochin) in die Schuhe schieben wollte. Der hatte ihn vor Jahren bei einem Afghanistan-Einsatz in krumme Geschäfte verwickelt, weswegen Lange aus der Bundeswehr entlassen worden war.

Das alles inszenierte Lange auch, damit seine Familie von einer Lebensversicherung in Höhe von 250.000 Euro profitieren konnte. Gewagt, denn Steier und Mey kamen dem Plan auf die Schlichte, hielten das Untersuchungsergebnis allerdings geheim, denn im Falle eines Selbstmords hätte die Versicherung nicht gezahlt. Ein glatter Versicherungsbetrug, der Folgen für die Zukunft der beiden Kommissare haben könnte.

Gute Schauspieler bei Laune halten

Für das nächste Mal ist Kunzendorf und Król eine überzeugendere Geschichte zu wünschen. Sonst ergeht es den beiden wie Prahl und Liefers. Die ermitteln in immer abstruseren Fällen, die nur noch als ein Alibi für die verbalen Schlagabtausche der beiden erscheinen. In Münster habe man «nix als Pointen zwischen den Ohren», schimpfte die Frankfurter Allgemeine Zeitung kürzlich. 

Noch überschütten die Medien das neue Frankfurter Tatort-Team mit Lob. Die Verantwortlichen der ARD sollten sich jedoch nicht nur darüber Gedanken machen, welchen Schauspieler sie als nächsten Kommissar verpflichten, sondern auch darüber, wie sie hervorragende Mimen wie Kunzendorf und Król sowie letztlich auch die Zuschauer mit guten Stoff- und Figurenentwicklungen bei Laune halten.

boi/news.de
Leserkommentare (28) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • post.h.j.
  • Kommentar 28
  • 23.11.2011 19:30
 

für den neuen oder die neuen tatorte mit till schwaiger sehe ich keine zukunft. denn er ist kein sonntagsabend bild. er soll bei seinen filmen bleiben. ich finde das der schauspieler der lindenstrasse herr" andy zenker " ein guter kommissar abgeben würde. aber ob dieses fernsehtechnich oder vertragsgemäss möglich ist weiss man nicht. er währe auch der winnetou im neuen film mit karl may mein favorit.

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  • post.h.j.
  • Kommentar 27
  • 23.11.2011 19:14
 

dieser tatort war zwar wie immer sehr ungewöhnlich. aber die halb nackste kommissarin musste nicht sein. ich denke im wirklichen leben wird solch eine ermittlerin vorerst nach hause geschickt um sich anzuziehen. dieser tatort war wohl ein bischen an den haaren herbeigegriffen. liefers + börne sind da wohl doch fast etwas als realistischerm zu betrachten - trotz irrealistischen dialogen.

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  • HausmeisterKrause
  • Kommentar 26
  • 22.11.2011 17:33
 

Wo hat diese Frau denn ein üppiges Dekolleté? Auch die dürren, langen Stelzen waren doch eher peinlich und das Gesicht sollte mann sich nicht zu genau ansehen...Da gab's schon weitaus attraktivere Polizistinnen im deutschen TV!

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  • wagner
  • Kommentar 25
  • 22.11.2011 12:22
 

Ich fand es lächerlich, die "Kommissarin" in Jogginghose am Mord-Tatort erscheinen zu lassen, Ihrem Charakter traut man keinerlei Einstellung zur Arbeit zu. Abenteuer fuer eine Nacht - meinetwegen; aber dann bitte nicht noch gegenueber dem Kollegen die Aussage, dass sie darauf steht. - Geschmacklose "Regieeinfälle" - passen eher zur Komödie

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  • Regina Weis
  • Kommentar 24
  • 21.11.2011 19:06
 

Ich sehe es so wie die meisten der Schreiber. Ein scheiß Krimi. Die Erotik gehört gar nicht da rein. Es ist einfach zum Kotzen so etwas immer mit ansehen zu müssen. Wer es möchte, sollte sich doch Pornofilme anschauen. Ich kann mir vorstellen, dass der Regisseur od. Autor ein geiler Bock sein könnten. Denn auch beim Zweiten Krimi konnten sie es nicht lassen. Außerdem war die Rolle des halblebigen Kommissar furchtbar. Vergesst euern Krimi.

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  • Angelika Obracai
  • Kommentar 23
  • 21.11.2011 19:03
 Antwort auf Kommentar 20

ganz und gar Ihrer Meinung

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  • Angelika Obracai
  • Kommentar 22
  • 21.11.2011 19:01
 

ich finde den neuen Krimi absolut blöd, vollkommen realitätsfern. Habe etwas Ahnung vom Polizeidienst. Da stellen sich mir die Haare zu Berge.Das ist nie ein Ersatz für Liefers und Prahl, die finde ich super.

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  • Dirk Dessau
  • Kommentar 21
  • 21.11.2011 18:24
 

Verstehe die Lobhudelei dieses Tatorts nicht, resp.des völlig überzogenen Artikels darüber... nicht. Schließe mich voll Charly Mayr an.Das ganze Ding dreht sich letzlich nicht um einen KRIMI - an den Haaren herbeigezogen - sondern um das Storchenbeingestell und den überzogen knorzigen Kröl.

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  • Peter Pan
  • Kommentar 20
  • 21.11.2011 18:23
 

Es ist eine unverschämtheit so ein langweiliges Geschstöber ansehen zu müssen,schämt Euch so was zu bringen,ich werde kein Tatverschwendungs -Ort mehr gucken ,Pfui.....

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  • Interessennt2011
  • Kommentar 19
  • 21.11.2011 18:00
 

Die Politik ist entsetzt über ihre eigene Unfähigkeit. Der Bundesinnenminister wird gerühmt, weil er endlich von Rechtsterrorismus spricht. In Berlin brennen Autos, natürlich von Linksterroristen nicht von gefrusteten Arbeitslosen und perspektivlosen Jugendlichen. Im "Tatort" der ARD greift eine SEK-Einheit nicht zu, obwohl der Befehl dazu vorliegt, wodurch ein wichtiger Zeuge (oder Mitwisser) zu Tode kommt und zu schlechter Letzt unterstützen die ermittelnden Beamten einen Versicherungsbetrug. Ist das die Realität bei unseren uns beschützenden Verfassungshütern - armes Deutschland!

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  • Charly Mayr
  • Kommentar 18
  • 21.11.2011 17:19
 

Hallo; der Frankfurter Tatort war langweilig. Dagegen ist der aus Münster durch die Hauptdarsteller kurzweilig und auch mehrmals sehenswert. Diese Qualität wird in Frankfurt so nicht erreicht. Es bedarf da schon mehr als vulgäres Verhalten und einer guten weiblichen Figur. Immer noch unerreicht sind Götz George und Manfred Krug. Das sind die Richtwerte und nicht die langweilige Erotikschau aus Frankfurt.

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  • wolfer
  • Kommentar 17
  • 21.11.2011 15:57
 

Sehr langweilig! Nur gut dass ich genügend Kaffee hatte, sonst wäre ich doch glatt eingeschlafen.

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  • Horst F. Rumpel
  • Kommentar 16
  • 21.11.2011 15:31
 

Super hoch 3. Macht fast süchtig nach Mehr-davon. Wann kommt der nächste. Kompliment!

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  • Wolfgang Hrubesch
  • Kommentar 15
  • 21.11.2011 14:57
 

tut mir leid, für mich war der Tatort langatmig und einfach nur langweilig

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  • Gert W. Knop
  • Kommentar 14
  • 21.11.2011 14:51
 

Guter Krimi und gutes Team! Man sollte sie aber nicht mit Liefers und Prahl vergleichen, die ebenfalls ein gutes Team sind. Beide Krimis sind zu verschieden und beide sind gut!!!

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  • Tischlarik
  • Kommentar 13
  • 21.11.2011 14:43
 

Die Story realitätsfern. Ermittlungsarbeit mit/durch Sex an den Haaren herbeigezogen. Die Filmmusik langweilig zu laut und langatmig. Ich musste zwischendurch den Ton abstellen, weil der Sound unertäglich und aufdringlich war. Die Seher und Macher scheinen inzwischen jeden Quatsch zu akzeptieren, da gefällt mit Börne noch lange besser.

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  • Christel Hägele
  • Kommentar 12
  • 21.11.2011 14:14
 

Ich kann mich nur den positiven Stimmen anschließen...Endlich mal ein Tatort ohne Langeweile...sogar mein Mann - der ein absoluter Tatortgegner ist....war 1,5 Stunden mucksmäuschenstill......und hat nicht gemeckert. Bloß die Kommissarin sollte mal eine andere Kostümberaterin haben....die Outfits waren sehr gewöhnungsbedürftig...ansonsten superklasse

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  • friese
  • Kommentar 11
  • 21.11.2011 13:15
 

Kann nur dazu sagen: Spitzenmäßig, sehr gute Schauspieler, auch mal etwas zum lachen, genau sp ist die Welt, bitte so weitermachen, schöne Sprüche, klasse, freue mich auf den nächsten Tatort mit denbeiden.

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  • katharina
  • Kommentar 10
  • 21.11.2011 12:59
 

Ja! wunderbar. die beiden figuren sind zwar eigentlich viel ernsthafter angelegt als herr thiel und professor boerne, die ihr uns tatortjunkies bitte lassen wollt... doch die subtil gespielte schrägness der pfiffigen politesse,seite an seite mit dem überragenden schauspieltalent Krols.. ein subtiler genuss. da spielt die etwas fade story fast gar kein rolle mehr. die szene, wo Cony nach der plumpen frage des kollegen . "kommst du mit mir ins bett?" mit einem kurzen " zahlen" die bedienung ruft. Einfach hinreissend!!!! bin gespannt auf mehr.

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  • Ina Lahl
  • Kommentar 9
  • 21.11.2011 12:53
 

Was war das für ein langweiliger Tatort! Wie schon gesagt, eine Prollotante und ein Mann als Kommisar, der im Ruhestand besser aufgehoben wäre. Die ganze Handlung zäh , wie Kaugummi.Von Thiel und Börner sehr weit entfernt.

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  • hague
  • Kommentar 8
  • 21.11.2011 12:50
 

Den Kommentaren der schreibenden Zunft ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen, sie haben absolut Recht Ein Duo was Lust auf mehr macht, vor allen Dingen ist Ihnen auch mal Schwäche erlaubt. Ob allerdings die proletenhafte Kleidung von Nina Kunzendorf richtungweisend ist sei mal dahingestellt. Beim nächsten Mal wäre ihnen aber ein schlüssigeres und überzeugenderes Drehbuch zu wünschen. Gute Gags sind zwar schön, ersetzen aber keinen guten Krimi.

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  • TatortNr3
  • Kommentar 7
  • 21.11.2011 12:35
 

Das war mein dritter Tatort, den ich mir angetan habe und der schlechteste bisweilen. Eine Frau in die Hülle einer Verführerin zu stecken, die in Joggingklamotten wesentlich authentischer gewirkt hatte und dann noch die platten Kommentare, die gar nicht zu ihrem Verhalten gepasst hatten. Von den "sexy" Klamotten mal ganz abgesehen. Lasst der Frau doch lieber ihren sportlichen Look, es muss nicht jede Frau zur Durchschnitts-Sexe gemacht werden...

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  • Dirk
  • Kommentar 6
  • 21.11.2011 12:28
 

Die aufgesetzte Erotik, auf die sich Frau Kunzendorf und die Kostümbildnerin da eingelassen haben, ist höchst peinlich, weil die Schauspielerin weder erotisch noch besonders anziehend ist. Der Plot ist ziemlich konstruiert, und wenn er keine Kopfgeburt sein sollte, dann kommt man auf den Gedanken, daß eine Figur, wie sie der hervorragende Schauspieler Joachim Król zu geben hat, schon an einem Karnickeldieb scheitern würde. Von wahnsinnigen Killern aus der dumpfen NS - Szene ganz zu schweigen... An Thiel und Börner werden sie nie heranreichen !!!!

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  • edwin brandstetter
  • Kommentar 5
  • 21.11.2011 12:22
 

Begeistern können mich die Beiden aber wirklich nicht,eine Schlampe und ein pensionsreifer Komissar sind zwar originell,aber nicht abendfüllend.Außerdem ist der Versicherungsbetrug in der gestrigen Folge auch nicht gerade dazu angetan,unserer Jugend ein Bild von einer korrekten Polizei zu vermitteln......

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  • Tatwort
  • Kommentar 4
  • 21.11.2011 12:19
 

Großartige Qualität! So macht Fernsehen (noch) Spaß. Weiter so mutig! Es muss nicht jeder Mainstreamler (v.a. männliche, die sich mit starken und damit durchaus realistischen Frauenbildern schwer tun) auf Anhieb begeistert sein ...

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  • Helma Barlmeyer
  • Kommentar 3
  • 21.11.2011 12:15
 

diese Prognose kann ich nicht unterstützen. Der Tatort von gestern wirkte wie ein Versuch besonders interessant zu sein. Die Szene wurden meist nur kurz angereizt, mir fehlte ein durchgehender "Faden". Und wenn sich schauspielerische Leistung durch "Gebrummel und mürrischem Gesicht" etabliert, dann verstehe ich wahrscheinlich als Zuschauer etwas falsch. Das Team aus Münster glänzt durch hervorrangede Dialoge und ebenso durch schauspielerische Leistung. Aber mit dem avisierte neuen Kommissar Til Schweiger - als Partner würder ich "Hennig Baum" vorschlagen, dann könnte der Tatort endlich wieder

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  • Harald Decker
  • Kommentar 2
  • 21.11.2011 12:13
 

für mich war der Tatort gestern, absolut langweilig und langatmig!!! ich habe seit Jahren keinen so schlechten Tatort gesehen. Auch das Verhalten von der Komissarin mit ihrem Sexgehabe fand ich einfach unnatürlich! Der alte Herr Komissar war auch unglaubwürdig! Bitte nie mehr so einen unmöglichen Tatort! Gruß Harald decker

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  • Katharinalotte
  • Kommentar 1
  • 21.11.2011 09:26
 

Ich schließe mich dem positiven Feedback an. Es war ein Hochgenuß, diesen Tatort zu schauen. Weiter so!!!

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Frankfurter «Tatort»: Mit Sexappeal und ohne Hose » Medien » Nachrichten

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