Bestsellerautorin Dora Heldt fühlt sich nicht als Schriftstellerin. «Ich sage immer: Ich bin Verlagsvertreterin und schreibe auch noch», sagte die Autorin, die eigentlich Bärbel Schmidt heißt, im Interview der Illustrierten «Bunte».
München (dpa) - Bestsellerautorin Dora Heldt fühlt sich nicht als Schriftstellerin. «Ich sage immer: Ich bin Verlagsvertreterin und schreibe auch noch», sagte die Autorin, die eigentlich Bärbel Schmidt heißt, im Interview der Illustrierten «Bunte».
Sie hatte jahrelang als Verlagsvertreterin gearbeitet und 2004 anonym ihr erstes Manuskript eingereicht. Als Pseudonym habe sie damals den Namen ihrer geliebten Großmutter angenommen.
Mittlerweile hat Dora Heldt etwa 2,5 Millionen Bücher mit Titeln wie «Urlaub mit Papa» oder «Tante Inge haut ab» verkauft. Mit ihrem neuen Roman «Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt» steht sie aktuell in den Bestsellerlisten.
Heldt, die im November 50 Jahre alt wird, fühlt sich «zur Halbzeit meines Lebens so glücklich und ausgeglichen wie nie zuvor». Sie müsse niemand mehr etwas beweisen. «Ich brauche nicht unbedingt einen Mann, ich kann aus mir selbst heraus Glück schöpfen», sagte sie. «Zufriedenheit ist für mich der Tortenboden, Glück sind die Erdbeeren darauf.»
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