Literatur
Wie sieben Mütter mit ihren Babys im KZ überlebten

Auch in den dunkelsten Zeiten passieren immer wieder kleine Wunder. Ein solches geschah im April 1945, als die Amerikaner das KZ Dachau befreiten. Da entdeckten sie unter den vielen Toten und Kranken sieben jüdische Mütter mit ihren Babys.

München (dpa) - Auch in den dunkelsten Zeiten passieren immer wieder kleine Wunder. Ein solches geschah im April 1945, als die Amerikaner das KZ Dachau befreiten. Da entdeckten sie unter den vielen Toten und Kranken sieben jüdische Mütter mit ihren Babys.

Wie war es möglich, dass die Frauen mit ihren Kindern im KZ überleben konnten? Dieser Frage gehen die Autoren Eva Gruberová und Helmut Zeller in ihrem Buch «Geboren im KZ» nach. Es beruht auf den Recherchen zu einem gleichnamigen ARD-Dokumentarfilm.

Im Mittelpunkt der unglaublichen, aber wahren Geschichte stehen die Erzählungen von Eva Fleischmannová und Miriam Rosenthal, den beiden einzigen heute noch lebenden KZ-Müttern. Das Buch zeichnet ihren Lebensweg nach - von ihrer Jugend in Ungarn, als sie hoffnungsfroh ihre Zukunft planten, über ihre Odyssee durch verschiedene KZs und die Geburt ihrer Kinder, bis zu ihrem Leben nach dem Krieg. Dass die Frauen und Kinder damals überlebten, war glücklichen Zufällen zu verdanken, aber auch einem SS-Mann, der dabei durchaus eigennützige Motive verfolgte.

Eva Gruberová und Helmut Zeller: Geboren im KZ. Sieben Mütter, sieben Kinder und das Wunder von Kaufering I, Verlag C.H. Beck, München, 213 Seiten, 12,95 Euro, ISBN 978-3-406-62107-9

news.de/dpa

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