So., 27.05.12

Reaktionen im Netz 06.10.2011 Der Apfel trägt Trauer

Steve Jobs ist tot (Foto)
Steve Jobs hinterlässt ein großes Vermächtnis. Bild: dapd

Von news.de-Redakteur Konrad Rüdiger

Kreative Trauerarbeit: Die Netzwelt reagiert bestürzt auf den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Die virtuellen Kondolenzbücher tragen seine Handschrift und zeigen, wie groß sein Vermächtnis für die Nachwelt eigentlich ist.

Textbasar beta Reaktionen im Netz Der Apfel trägt Trauer Ich will diesen Text kostenlos für meine Webseite

Er hatte vieles, was einem Leader zugeschrieben wird. Neben Visionen und nachweisbaren Erfolgen waren es vor allem die Gerüchte um einen autoritären und zuweilen eruptiven Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Doch in den Stunden nach der Nachricht von Steve Jobs' Tod überwiegt die Trauer um einen bedeutenden Menschen, der wie kein zweiter Unternehmer die Welt ein klein wenig veränderte.

Millionen Menschen nutzen bewusst und unbewusst seine Ideen, seine Firma und die von ihr hergestellten Produkte wurden im vergangenen Jahrzehnt regelrecht Mainstream. Zu verdanken ist das zu einem großen Teil der Weitsicht und Kreativität dieses Mannes, der letztlich nicht nur die Computernutzung revolutionierte, sondern auch den Weg zu technischen Innovationen veränderte.

Um Steve Jobs trauern große Staatsmänner, Prominente und viele Millionen Apple-Jünger. Aber auch Konkurrenten und Kritiker würdigen die Lebensleistung eines von Technologie und Fortschritt getriebenen Menschen. Sie loben seine Kreativität und tun dies auch, indem sie sein Erbe künstlerisch zu einem virtuellen Schrein umfunktionieren. Die vielen Symbole, die Jobs in seiner Amtszeit geprägt hat, werden für Traueranzeigen umfunktioniert oder die von ihm verantworteten Gadgets für symbolische Kondolenznachrichten genutzt.

In dieser bildgewaltigen Trauer zeigt sich, wie sehr sich die Formensprache der iWelt von Apple in das Bewusstsein vieler Menschen gebrannt hat, wie groß Jobs als Chef die Marke Apple eigentlich erst gemacht hat. Ob angebissener Apfel oder das Produktdesign von iPod, iPhone und iPad - fast jeder weiß sofort, welches Produkt und vor allem welche Marke da auftritt.

Apple
Steve Jobs stirbt an Krebs
Video: AP

Viele Trauer-Nachrichten werden dementsprechend auf Apple-Produkten fabriziert. Getrauert wird also um denjenigen, der ein alltägliches Produkt auf den Weg brachte, ein Wegbereiter und ein Unternehmer, der mit seinen Ideen abermillionenfach den Durchbruch schaffte. Scheinbar grenzenlos ist die Trauer insbesondere bei denjenigen, die fast sektenhaft die Überlegenheit von Apple-Produkten beschwören und nie auch nur freiwillig ein Konkurrenzprodukt anfassen würden.

Da werden virtuell Tränen geweint um einen, dem sie wohl nie persönlich begegneten, und sich ihm doch täglich so nahe fühlen. Einem, der Hightech zum Leben erweckte. Auch in der Trauerphase.

Nachruf auf Steve Jobs
Der kreative Geist Apples
Video: news.de

boi/news.de
Leserkommentare (17) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Lisa483
  • Kommentar 17
  • 07.10.2011 16:33
 Antwort auf Kommentar 3

lieber Chris: reißen nicht reissen = wegen des Diphthons, im Übrigen: als ich meinen Text jetzt las, war ich verwundert, wie viele (Tipp)fehler ich entdeckte. Na und?.. sich HIER!!! über die Rechtschreibung auszulassen, ist verfehlt. Zu Jobs: Mein Sohn (40, Informatiker) freut sich über die Apple-Produkte und mein Enkel(3) liebt das I-Pad. Sonst noch Fragen? Das ist die Zukunft. Und wenn Du das Herz am rechten Fleck hast, beruhige dich, und wir alle sollten froh sein, wenn wir länger als 56 leben! ich bin 63 (doch wie 50) und als Omi rettet mich Internet & Co vor derEinsamkeit. Punkt-Aus-Ende

jetzt antwortenKommentar melden
  • Lisa483
  • Kommentar 16
  • 07.10.2011 15:54
 Antwort auf Kommentar 1

...das geht aber zu weit, lass Gott aus dem Spiel *grins* ist es Neid? wenn man so denkt wie Du? Gott-Sei-Dank gibt es solche Genies, wir provitier(t)en doch von der Technologie. Oder wollen wir wieder Jäger und Sammler sein? Denkt doch lieber an den Kummer, den seine Familie und Freunde jetzt erleiden. über jeden Menschen kann man herziehen, was finden, wenn man will. Solange keiner die alleine Macht über einen hat, ist doch alles im grünen Bereich. Technik hin - Herzensangelegenheiten dort - kann doch jeder für sich entscheiden, was ihm guttut. Hauptsache gesund und nie wieder Krieg!

jetzt antwortenKommentar melden
  • Lisa483
  • Kommentar 15
  • 07.10.2011 15:41
 Antwort auf Kommentar 4

...Mensch, hast du nicht gemerkt? das er extra aus einem "r" ein "t" gemacht hat... ohoh...:-), ist doch auch unwichtig, wie wir hier schreiben, es kommt auf das "WAS!" an, Leute! auch als Dipl.Sekretärin bin ich da locker, es Wichtigeres als Rechtschreibung!!!! - ich finde er hat Großes geleistet - dumm nur, dass er so leiden musste. RIP Mr. Apple - von einer kleinen Tippse aus Old-Germany.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Siegfried Kunze
  • Kommentar 14
  • 06.10.2011 20:05
 Antwort auf Kommentar 13

Blöder geht es wirkich nicht. Leute wie Sie sind unfähig zu differenzieren,man kann Leistungen anerkennen ohne ein System zu mögen. Schon mal was von kausalen Zusammenhängen gehört? Übrigens, ohne die Leistungen eines Conrad Zuse würden wir heute noch mit dem Rechenstab hantierern. Außerdem habe ich nichts übrig für indoktrinierte Hohlköpfe Ihrer Art!

jetzt antwortenKommentar melden
  • hochgrün
  • Kommentar 13
  • 06.10.2011 19:21
 Antwort auf Kommentar 10

Unterlass lieber deinen scheinheiligen Kommentar. Du bist gegen die "Amis" und trauerst deinem menschenverachtenden kommunistischen DDR-System hinterher. Gerade das amerikanische, kapitalistische System, und nur das, kann Leute wie Steve Jobs, Bill Gates etc. hervorbringen.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Carolin
  • Kommentar 12
  • 06.10.2011 19:06
 

Wer noch nie mit Apple gearbeitet hat kann hier gar nicht mitreden. Wer Apple nutzt, weiss wovon ich rede. R.I.P. Steve Du warst ein toller Mensch

jetzt antwortenKommentar melden
  • Carolin
  • Kommentar 11
  • 06.10.2011 19:02
 Antwort auf Kommentar 5

Was machen bei uns die 1-Euro-Jobber? Die arbeiten auch für 8 Euro am Tag!

jetzt antwortenKommentar melden
  • Siegfried Kunze
  • Kommentar 10
  • 06.10.2011 18:35
 

Ich bin absolut kein Freund der Amis, aber man sollte hier neidlos die innovative Leistung dieses Mannes achten, hat er doch in vielen Dingen völlig neue Wege aufgezeigt. Ich bin selbst Elektoniker und als ich vor über 30Jahren begann mich mit Computertechnik zu beschäftigen steckte diese in der DDR noch mehr als in den Kinderschuhen und wo wir uns Anregungen hergeholt haben dürfte wohl klar sein. Improvisation war alles und so ziehe ich den Hut vor Jobs Leistung, obwohl ich mit diesem System nichts am Hut habe.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Ritchi
  • Kommentar 9
  • 06.10.2011 17:42
 

He Leute, Thema verfehlt. Wenn ihr über Apple, Stundenlöhne, Rechtschreibung und (zu)viele Inder philosophieren wollt, dann wartet auf andere und zu diesen Themen passende News. Hier hat einer der begabtesten Menschen unserer Zeit die Weltbühne verlassen. Auch wenn nicht alle die von Steve Jobs kreierten Produkte gutheißen, er hat wirklich außerordentliches geleistet und in summa verdanken wir (inklusive der für Apple arbeitenden Chinesen) ihm so viel wie kaum einem Anderen.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Libertad
  • Kommentar 8
  • 06.10.2011 17:24
 Antwort auf Kommentar 6

In der Tat, In den Billiglohn Ländern ist die Selbstmordrate ziemlich hoch. Wer braucht so etwas denn wirklich? Ich jedenfalls nicht. In Indien waren es dank Monsanto schon Tausende die in den Selbstmord gertrieben wurden. Urkapitalismus vom feinsten.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Schoko
  • Kommentar 7
  • 06.10.2011 17:11
 

Hey liebe Leut' vielleicht übernimmt ein kluger Nachfolger von Steve Jobs den Auftrag für eine Software, die automatisch dumme und des Sinnes entbehrende Kommentare aus solchen Foren wie diesen rauszufiltert... Das wäre eine Sinnreiche Innovation. Aber wie war das mit Einstein und der Unendlichkeit der menschlichen Dummheit... Er war schlicht ein großer Kopf, hat die Welt mit tollen Dingen und Ideen beglückt. PS: Rechtschreibprüfung via Programm, gibt's ja schon!

jetzt antwortenKommentar melden
  • Chris
  • Kommentar 6
  • 06.10.2011 16:08
 Antwort auf Kommentar 5

Mag ja sein. Aber da gibt es noch ganz andere Firmen, die noch viel weniger zahlen. Und achte mal bitte auf deine Rechtschreibung.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Libertad
  • Kommentar 5
  • 06.10.2011 16:05
 

Sorry,wegen der Fehler... Die Chinesen schuften dott nicht füt 8 Euro die STUNDE sondern 8 Euro am TAG.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Chris
  • Kommentar 4
  • 06.10.2011 16:04
 Antwort auf Kommentar 2

Und Du Libetad, lernst erstmal die Deutsche Rechtschreibung, bevor Du hier was schreibst.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Chris
  • Kommentar 3
  • 06.10.2011 16:00
 

Erwin ist ein Arschloch. Denn wenn er diese Krankheit hätte, würde er nicht solche Sprüche reissen. RIP Steve Jobs

jetzt antwortenKommentar melden
  • Libetad
  • Kommentar 2
  • 06.10.2011 15:56
 

Such viele Chinesen tragen, seit dieser Mann dort produzieren lässt, trauer. Bisher machten alleine seit 2010 13 Mitarbeiter in Chins Selbstmord. Sie schuften sort für 8,00 Euro die Stunde. Das ist es aber nicht alleine. Offensichtlich dind dort noch andere Dinge im argen.Der Angestellte eines chinesischen Apple-Zulieferers hat den Prototyp eines iPhones verloren. Er ist tot. Sein Tod löst eine Debatte um Menschenrechte aus.

jetzt antwortenKommentar melden
  • erwin
  • Kommentar 1
  • 06.10.2011 14:17
 

Main Gott, jeden erwischt es mal! den einen früher oder später aber villeicht kann er ja virtuell weiterleben:))Dazu ist ihm leider nichts eingefallen vielleicht auch besser so!

jetzt antwortenKommentar melden
Kommentar schreiben Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig
Kommentar  
Ihr Name
Ihre Emailadresse
Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Feld darunter.
'6Ld52csSAAAAAKTxfdwmi0Ay4Tjghi64k3PAcWrj'
Wir empfehlen
Anzeige
Facebook
Twitterbox
Follow Us!
Anzeige