So., 27.05.12

«Günther Jauch» 03.10.2011 Rentner zum «Reichsarbeitsdienst»

Von der Leyen Lafontaine (Foto)
Verstanden sich prächtig, zumindest beim Plausch vor der Sendung: Ursula von der Leyen und Oskar Lafontaine. Bild: dpa

Von news.de-Redakteur Tobias Rüster

Ministerin Ursula von der Leyen strahlt sich bei ARD-Talker Günther Jauch durch die Sendung. Währenddessen wettert Historiker Götz Aly mit einem heftigen Vergleich gegen ein neues Rentenmodell von Lothar Spät und Herbert Henzler.

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«Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld...?»: Was Jupp Schmitz schon in den späten 1940er Jahren besang, passt heute besser denn je auf die deutsche Rentenpolitik. Denn: Die Rechnung des Generationenvertrags geht bald nicht mehr auf. In Deutschland werden zu wenige Kinder geboren, während die Gesellschaft altert und die Lebenserwartung der Menschen seit Jahren steigt.

Die Folgen sind beängstigend: Während viele Senioren heute noch gut von ihrer Rente leben können, wird es für die nächsten Generationen richtig knapp. Während 1957 noch ganze fünf Erwerbstätige für die Rente eines Senioren aufkamen, waren es 1991 nur noch vier und 2006 nur noch drei Arbeitnehmer.

Das schwierige Thema der Rentenbeiträge gehört zu den klassischen und wiederkehrenden Beiträgen eines Polit-Talks. Und genau hier zeigt sich Günther Jauchs Begabung: Er kann komplexe Themen einfach erklären, sie zusammenfassen und gut strukturieren.

Daneben fordert er seine Gäste Ursula von der Leyen, Oskar Lafontaine, Herbert Henzler, Götz Aly und Lasse Becker immer wieder dazu auf, konkret zu werden: «Jetzt mal Klartext!» lautet seine mehrfache Aufforderung in die Runde. Und das funktioniert.

Wie sozial sind Rentner wirklich?

Die Diskussion nimmt an Fahrt auf, als es um das von Herbert Henzler, ehemaliger McKinsey-Chef Deutschland, und Lothar Späth, ehemaliger Ministerpräsident in Baden-Württemberg, vorgestellte Modell einer möglichen Refinanzierung geht: Zeit als neue Währung bei der Alterssicherung. Wer heute Stunden in sozialen Diensten leistet, soll später bei der eigenen Pflege diese Stunden in Anspruch nehmen können.

Kann das funktionieren? Müssen Alte noch mehr anpacken und länger arbeiten? Für Historiker Götz Aly ein absolutes Muss. Er fordert eine Anhebung des Renteneintrittsalters. Wenig warme Worte hat er hingegen für Henzlers Vorschlag übrig. Der Historiker wählt einen drastischen Vergleich und nennt das Modell sogar «Reichsarbeitsdienst für Senioren.»

Dass sich Rentner in sozialen Einrichtungen betätigen sollen, findet überall Anklang. Nur bitte auf freiwilliger Basis und nicht per Gesetz. Man könnte sich ja die Wähler verschrecken, denkt die dauer-strahlende von der Leyen möglicherweise.

Das damit jedoch die Finanzierung der Renten einer künftigen Generation nicht gelöst wird, erkennt auch Jauch. Doch er spielt noch einen Trumpf aus. Am Ende der Sendung teilt er den Zuschauern mit: «Wir wissen, dass die Lösung hier nicht gefunden wurde.» So viel Ehrlichkeit kommt immer an. Und wenn schon die Rente nicht sicher ist, dann doch zumindest Jauchs Auftritt.

Bestes Zitat: «Aber sie haben doch bei McKinsey die Alten weg rationalisiert.» (Günther Jauch stachelt Herbert Henzler an.)

cvd/news.de
Leserkommentare (45) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • d dommer
  • Kommentar 45
  • 10.11.2011 21:06
 

wird auch meine witwenrente dazu gezählt und und oder nur die riesterrente danke und was wird von meinem ersparten gerechnet grundsicherung haben wir ja schon

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  • Theodor Fabian
  • Kommentar 44
  • 24.10.2011 13:12
 Antwort auf Kommentar 25

Tja...wie den? Die Bagage ist nicht zu stoppen. Bin der Meinung, dass ganz Europa um eine Währungsreform nicht herum kommen wird, vielleicht kommt doch der „Ecu“. Warum? wenn die Banken den schnitt machen, und das Geld aus Griechenland (aktuelles Euro) entzogen wird (denn eine Drachme muss her) wer glaubt dass die Griechen das freiwillig tun? Die Geldigeln sowie die normalen Bürger werden die Matratzen damit füttern anstatt, sie ordnungsgemäß abzuliefern, und hier als Schluss was wird aus den Renten? bzw. Rentner?? Ich weiß, ist ein Horrorszenario aber bei alldem was da Läuft, what the hell!

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  • Theodor Fabian
  • Kommentar 43
  • 24.10.2011 12:44
 

Ja, da haben wir den Salat. Die Rentenkassen ist ein Geldpott an den sich Politiker der CDU sich gerne vergriffen haben, diese Parole in der Zeit Kohls "da steht dein Bruder vor der Tür und Du muss ihn reinlassen" sorgte dafür, dass die RV.- Kasse als Finanz-Bank herhalten musste und das ohne Einschränkung! Nun die Kohle ist weg, und was jetzt? Die gehörigen Pensionen der Politiker, da muss man packen, den die sind ohne GRUND so groß, und die die an den Pott wollen, werden immer mehr!

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 42
  • 06.10.2011 10:10
 

Rentenversicherungspflichtig bin ich nicht. Gleichwohl erlebe ich Überraschungen in RV-Angelegenheiten. Die andere Seite des Sozialstaates ist nämlich, dass er Hilflose schafft, diese aber ihre Ansprüche nicht durchsetzen können. Dabei sprechen die Rentner von ihrer Rente, haben aber nicht gemerkt, dass die Politik (wer wohl?) die Rechtsform der Versicherungsträger änderte. War vorher schon kritisch, dass der Anspruch durch die Politik nach Wirtschaftslage verändert wurde, fällt nun auch noch der Rechtsanspruch weg.Ja,so ist er eben, der Primat der Politik, verordneter Dämmerzustand d. Volkes.

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  • Ellipirelli
  • Kommentar 41
  • 04.10.2011 12:24
 Antwort auf Kommentar 32

Sie haben wirklich den Schuss nicht gehört..Sowas Verblödetes hab ich lange nicht gelesen,ohne weiteren Kommentar!

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 40
  • 04.10.2011 11:56
 

Die Rentenkasse wurde durch die Politik mit verschiedenen Begründungen mehrmals geplündert. Zweckentfremdung von Versicherungsmitteln widersprechen dem Versicherungszweck. Die Fremdverwendung war/ist Betrug. Warum gilt dieser Straftatbestand nicht für pol. Akteure? Weil diese darlegen konnten, dass die Rentenansprüche keinen Eigentümer kennen, sondern nur Rechtsreflexe sind, die dem Dispositionsrecht der Mitgliedergemeinschaft als Ganzes zustehen. RAGNAROEKR tröstet: Dies ist beste Sozialdemokratie, denn Eigentum verpflichtet, Art. 14 II 1 GG. Daher ist die Aufregung unangemessen und falsch!

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  • Anett Dreuse
  • Kommentar 39
  • 04.10.2011 11:07
 

Ich finde, man sollte das gesamte Rentensystem umbauen, eben weil es auch für andere Zwecke genutzt wird. Die Umverteilung ist dann um ein Vielfaches leichter, wenn man es über die Steuern finanziert. Dann sind auch alle beteiligt, sofern das Steuersystem gerecht ist. Zusätzlich können ja private Rentenversicherungen abgeschlossen werden, die, wenn es mal nicht wieder Gesetzesänderungen gibt, dann auch wirklich für die eigene Rente genutzt werden sollte. Gleiches gilt für die Krankenversicherung. Unsere Sicherungssysteme sind aufgebaut wie zu Zeiten der Kleinstaaterei. (polemischer Vergleich)

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  • Martin Kreisel
  • Kommentar 38
  • 04.10.2011 10:30
 

Warum wird nicht mal veröffentlicht, wie die Politmafia der Bananenrepublik Millionen aus dem "Rententopf" für andere Zwecke verwendet hat! D. h. wie diese Volksverräter das Volk um SEIN Geld betrogen haben! Denn sich an fremdem Eigentum vergreifen, ist Diebstahl, und diebstahl ist strafbar! Warum schaltet sich die Justiz nicht ein? Weil sie nicht unabhängig von der Politik ist?

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  • Deutscher
  • Kommentar 37
  • 04.10.2011 09:37
 

da die Zeichen ausgingen...hier der Rest: m. Das fehlte noch. Und keiner redet in diesem Zusammenhang von den Einzahlungen der heutigen Rentner?! Nein, die arbeitende Bevölkerung wird gegen die Rentner aufgehetzt, damit ja keiner auf die Idee kommt, mal genauer nachzufragen, wer sich wann und mit welchem Recht aus der Rentenkasse sonst noch so bediente!

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  • Deutscher
  • Kommentar 36
  • 04.10.2011 09:34
 Antwort auf Kommentar 35

@ loddel, Zitat:"... Wer Selbständige reinholt, muss auch später an diese Renten zahlen. " Macht doch nix, wenn's gedeckelt ist wie z.B. in der Schweiz :) Und überhaupt stört mich an der ganzen Hetzjagd auf Rentner, dass kaum jemand bemerkt, dass die ständig geäußerten (falschen) Phrasen "...früher haben x Leute die Rente für einen Rentner erwirtschaftet, heute nur noch x - n Leute" sehr oberflächlich und daher lediglich BILD gerecht geäußert werden! Leute, wie hoch war denn früher der Produktivitätsindex eines Arbeitnehmers gegenüber heute?! Das ist doch das entscheidende Vergleichskriteriu

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  • loddel
  • Kommentar 35
  • 04.10.2011 08:37
 Antwort auf Kommentar 28

Du schlägst aber wild um dich. Was hast du eingeworfen? Also erst mal haben Vers. wesentlich mehr Eigenkapital als Banken und deshalb auch keine staatl.Hilfen nötig. Ich kenne auch niemanden, der seine private Rente einklagen musste und bez. der ges. Rente fehlen dir die Grundlagen, wie z.B. der Fakt, dass dort alle Arbeitnehmer einzahlen müssen (Pflichtvers.). Wer Selbständige reinholt, muss auch später an diese Renten zahlen.

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  • Kommentator
  • Kommentar 34
  • 04.10.2011 07:54
 

Kein Problem da wird Frau Merkel einen Euro Rentenschirm aufspannen und alle ausser die Deutschen dürfen sich darunter stellen :(

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  • Remerb
  • Kommentar 33
  • 03.10.2011 22:44
 Antwort auf Kommentar 32

Sternensammler, hast Du nen Knal! Hier geht es nicht um die DDR, sondern um die große Verarsche 2011 Deutschland und seines Volkes!

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  • Sternensammler
  • Kommentar 32
  • 03.10.2011 22:34
 

Das war doch schon voraus zu sehen das die Rente den Bach runtergeht als die Mauer weg war. Nicht ein einziger aus der DDR hat einbezahlt, aber alle haben Rente bekommen. Der Dumme ist wieder einmal der Bürger aus dem Westen. Genauso wie es mit dem Soli ist, es geht immer mehr Geld in den Osten aber im Westen sehen zb. unsere Strassen aus wie zu den sechsiger Jahren.

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  • Postmann
  • Kommentar 31
  • 03.10.2011 21:56
 Antwort auf Kommentar 28

Genau so ist es. Da verdienen sich die privaten eine goldenen Nase und der Chsf von der Allianz wird bei der Blöd_Zeitung Chef. Das nun bei der ptivaten eingezahlte Geld aber, wird zum großen Teil zB. von der Aanz)in Streubomben angelegt. Je mehr Menschen krepieren, um so höher kann deine Rente sein.

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  • Ellipirelli
  • Kommentar 30
  • 03.10.2011 19:32
 Antwort auf Kommentar 29

Dankeschön..!:-)

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  • siobhan
  • Kommentar 29
  • 03.10.2011 19:13
 Antwort auf Kommentar 26

Liebe ellipirell, recht hast Du, ich denke genau so!!!

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  • Bachmann
  • Kommentar 28
  • 03.10.2011 17:08
 

Banken und Versicherungen sind die Lieblingskinder der Regierung. Aus dem Grunde wird das Rentensystem systema-tisch ausgehöhlt, um den armen Banken und Versicherungen private Rentenversicherungsverträge zuzuspielen. Dass Banken/Versicherungen die größten Betrüger sind, weiss mittlerweile jedes Kind, bei denen muss man erst klagen und erhält seine Rente wahrscheinlich nie. American Business!! Wir haben keine Volksvertreter mehr, sondern Volksverräter. Das Schweizer Rentenmodell ist demokra-tisch; v. d. Leyen bezeichnete es als Milchmädchen-rechnung. Wir wissen schon, warum.

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  • Bachmann
  • Kommentar 27
  • 03.10.2011 16:52
 Antwort auf Kommentar 23

Die Rentenversichereung ist der größte Betrug aller Zei-ten! Darum streuben sich die Politiker auch, dass alle Arbeitnehmer in die Kasse einzahlen sollen. Denn dann wären sie auch angemeiert! Man bekommt nur einen Bruch-teil von dem heraus, was man eingezahlt hat. Ursprünglich war diese Zwangsversicherung dynamisch und anders gehts auch gar nicht, ansonsten sind alle Rentner am Ende Bettler. Nun sollen Rentner auch noch Zeitkonten erarbeiten. Nicht mal einen ruhigen Lebensabend wird ihnen vergönnt. So handeln nur Diktatoren. Wir sind keine Demokratie!!!

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  • Ellipirell
  • Kommentar 26
  • 03.10.2011 16:49
 

P.S.: Und die verlogene alte von der Leine ist die letzte S... unter der Sonne,die bringt hierzulande das Faß zum Überlaufen.Basisfern und abgehoben bis zum Erbrechen,dazu unerträglich arrogant,wenn ich könnte,wie ich wollte..na lieber nichts mehr sagen...

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  • Ellipirelli
  • Kommentar 25
  • 03.10.2011 16:44
 

Ziel unserer Bilderberger geführten Regierung ist es doch,daß der Mittelstand im Lande verarmt.Die Merkel und ihr Gespanne zielen drauf ab,daß die Leute hier nicht mehr ein noch aus wissen.Hartz4-Leute,Kranke,Schwache und Rentner sollen wohl auf diese Weise systematisch dazu gebracht werden,daß sie sich das Leben nehmen,um der Veramrmung und dem Elend zu entgehen.Während die Merkel das Geld in Schubkarren aus dem Fenster schaufelt,es ist zum KOTZEN!!! Die kriegen auch noch ihre Strafe...!

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  • Bachmann
  • Kommentar 24
  • 03.10.2011 16:41
 Antwort auf Kommentar 23

Die Rentenkasse wird seit jeher von den Politikern geplün-dert. Auch die deutsche Einheit wurde aus der Rentenkasse bezahlt. Die Rentner der ehemaligen DDR erhalten eben-falls Rentenzahlungen, obwohl sie niemals in dieses System eingezahlt haben. Jetzt noch zu behaupten, dass die 33%, die der Staat für Sozialleistungen aufbringen muss, die Schuld der Rentner ist, haut dem Fass den Boden aus. Die ergänzenden Hartz 4-Leistungen, die Arbeitnehmer erhalten, weil sie von ihrem Einkommen nicht leben können, sind ein Geschenk an die Wirtschaft. Für Banken, Wirtschaft ist Geld da, nur nicht für Rentn

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 23
  • 03.10.2011 16:31
 Antwort auf Kommentar 20

Sie haben Recht. Seit Jahrzehnten die gleichen Debatten zur Verschleierung der Rentenfallen. Die Rente sollte für den Fall des Ausscheidens aus dem Erwerbsleben den Rentenversicherungsmitgliedern den bisherigen Lebensstandard erhalten. Alles andere ist Versicherungsbetrug. Auch die Umleitung von Beitragsaufkommen in andere Bereiche - z.B. Rentenkasse DDR. Der größte Betrug ist jedoch, dass es sich um eine Zwangsversicherung handelt. Denn überall dort wo die Politik sich einmischt, herrscht Staatsversagen. Das gilt auch für die Eselei, - meine - Zeit als Währung zu verstaatlichen.

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  • gradisar
  • Kommentar 22
  • 03.10.2011 16:27
 

Habe gestern Abend auch die Sendung gesehen, mir wahr so schlecht gewesen, es ist eine zumutung das sich eine Arbeitsminesterin in ein Show hinsetzt und sagt sie wird das Ding schon hinrichten.Sie sollte erst mal Ausbildungsplätze schaffen, das die Jungendlichen in Ausbildung gehen können. Arbeitsplätze schaffen und die Mini Jobs abschaffen das die Firmen wieder einstellen.

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 21
  • 03.10.2011 16:21
 

Das Systemversagen wird mit Ausreden erklärt. Das ist auch ein Systemversagen. Was hat denn Demographie mit der Rentenkasse zu tun? Jetzt also, und nicht in 30 Jahren. Wir hatten 1990 bis heute ca. 26 Mill. Beschäftigte. Was also hat die Bevölkerungszahl mit der Rentenkasse zu tun? Was uns ab Mitte der 90ige belastet, ist die falsche Belastung der Arbeit mit Abgaben, die Respektlosigkeit vor Leistenden und ihre Freisetzung und Ersetzung durch Maschinen oder Lohnramschkonkurrenten. Quengelt nicht, sondern rechnet den techn. Fortschritt den Mitarbeitern zu und belegt diesen mit Abgaben.

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  • Postmann
  • Kommentar 20
  • 03.10.2011 16:05
 

Es gab nie eine "Rentenkasse" in diue eingezahlt wurde. Die eingezahlten Gelder wurden vo jeder Bundesregierung, damals wie Heute, für ihre Pensionen missbraucht.. Frau von der Leyen eignet sich hervorragend als neue Staatssekretärin der DDr. Lügen über Lügen.

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  • Heidi Walter
  • Kommentar 19
  • 03.10.2011 15:50
 

Frau v.d. Leyen hat als Kind des ehemaligen Ministerpräsidenten Niedersachsens, Ernst Albrecht, gelernt, wie man ganz bequem die Arbeitnehmern ausbeutet. Es ist widerlich, dass man Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, zu Bittstellern degradiert. Wie wäre es mit einer Debatte über die unverschämt hohen und zum Teil unberechtigten Pensionen der Staatsabzocker. Die werden kessiert bis zum Sankt Nimmerleinstag und damit der dumme Arbeitnehmer auch noch darüber geschädigt wird, heiratet man ein 30 oder 40 Jahre jüngere Frau. Streicht 150000 Stellen im deutschen öffentlichen Dienst.

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  • Joe
  • Kommentar 18
  • 03.10.2011 15:42
 Antwort auf Kommentar 17

Lösung wäre eigentlich recht einfach.1.alle die in Arbei stehen müssen in das Altersversorgungssystem (Deutsche Rentenkasse) einzahlen.2.Reduzierung der Bundesländer von derzeit 16.auf mind.8. Bundesländer.3.Zusammenlegung der Verwaltungen und Zuständigkeiten von Landkreisen und Städten. Es gibt viele Ansatzpunkte mehr. Aber das Problem ist,dass die Politik sich nicht traut.Weil die Personen Angst haben in der Politischen Bedeutungslosigkeit zu landen.Daher weil das system in sich kaputt ist und keiner den Schneit hat mal aufzuräumen.Geht diese Land zu grunde.

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  • Remerb
  • Kommentar 17
  • 03.10.2011 15:30
 Antwort auf Kommentar 16

Das haben Si richtig erkannt! Aber das sag noch keine Lösung aus, weil keiner was ab geben will!

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  • Egoist
  • Kommentar 16
  • 03.10.2011 15:24
 

Die karten werden ja nicht alle - offen und ehrlich - auf den Tisch gelegt. Besitzstände werden kaschiert, verteidigt und Egoismen verschwiegen. Eine gerechte Lösung bedeutete: alle, aber auch alle, ohne Hintertürchen müssten ei Opfer bringen. Träfe es gleichermaßen alle, wäre es vergleichsweise gar nicht so schlimm für die vermeintlich Reichen und Vermögenden, aber hilfreich für die Zurückgebliebenen. Aber finde einmal einer in der Vielschichtigkeit der einzelnen Schicksale uneigennützig den gerechten Weg. RL

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  • Joe
  • Kommentar 15
  • 03.10.2011 15:15
 

Leute ich weiß gar nicht warum ihr euch noch aufregt.Der Zug ist ehe schon lange abgefahren.Dieses Land ist dem Untergang geweiht.Dieses System wurde seit Anfang der 80ziger erdacht und ist jetzt etabliert.Jetzt ist alles zu spät.Wo kein Geld mehr da ist kann auch nichts mehr passieren.Und die, die sowieso nicht in die Rentenkasse der Arbeiter und Angestellten einzahlen zerreissen sich ihr Maul über die es betrifft.Wenn keiner derjenigen dafür haften muss,für die das Rentensystem/Politik nicht zutrifft.Wird sich auch nichts ändern.

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  • Remerb
  • Kommentar 14
  • 03.10.2011 15:03
 

Wenig warme Worte hat er hingegen für Henzlers Vorschlag übrig. Der Historiker wählt einen drastischen Vergleich und nennt das Modell sogar «Reichsarbeitsdienst für Senioren.» «Reichsarbeitsdienst!!! Wir schreiben balt das Jahr 2012/13 hoffentlich ist es bald so weit, damit man diese Halunken mit Ihren braunen Ideen zum Teufel jagen kann! Hier hilft nur eins! Einführung eines Bedingungsloses Grundeinkommens! Da lösen sich die Probleme von ganz allein! http://alpenparlament.tv/playlist/383-selbstbestimmung-und-kreativitaet-durch-bedingungsloses-grundeinkommen Piratenpartei wählen!

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  • cookies
  • Kommentar 13
  • 03.10.2011 14:11
 

ich gehöre zu dem Teil Mensachen, die wahrscheinlich gar keine Rente mehr erhalten wird und die so wenig verdienen, dass sie nichts mehr ansparen können! Von der Seite finde ich die Idee mit den Zeitkonten richtig gut, denn so können Menschen, die nicht finanziell sparen können, trotzdem gutes tun und es wieder zurück bekommen! Wie bei einer Famile, die ja leider oftmals nicht mehr zusammen wohnt. Die meisten Menschen im Alter sind doch noch recht rüstig und konnen sich noch einsetzen. Hier geht also auch um so eine Art Solidarität, die leider immer mehr verkommt.

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  • Klaus Dembler
  • Kommentar 12
  • 03.10.2011 14:00
 

Warum läßt man die Leute, die arbeiten wollen und fit sind, nicht einfach weiterarbeiten. Ganz regulär. Dafür gibt es Leute, die schwer gearbeite haben und früher in Rente müssen mit Abschlag, warum??Wil unsere Politiker garnicht wissen was Arbeit überhaubt ist!! Warum kann man bei uns nicht das Schweitzer Modell einführen?? Weil dann die raffgierigen auch etwas abgeben müßte. Das geht doch nicht. Das ist Deutschland!! Wir haben alles vergessen, der eine schwimmt in Mill. der andere weiß nicht mit was er morgen sein Brot bezahlen soll!! xe465

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  • hpklimbim
  • Kommentar 11
  • 03.10.2011 13:10
 

Primäres Ziel deutscher Politik ist die Verhartzung der Rentner. Damit sichern sich die Jobcenter auf Generationen hinaus ihre Existenzberechtigung, ohne zukünftig in den Verruf zu kommen, das deutsche Mekka von lernunwilligen Migranten zu sein. Der Weihnachtsmann der Nation, Norbert Blüm, scheint eine würdige Nachfolgerin gefunden zu haben. Was die Dummheit der Verkündungen und Ansichten betrifft, leiert Frau von der Leyen fleißig vor sich hin. Wenn nach 45 Beitragsjahren als Vollzahler (keine Minijobber!) noch Hartz-IV notwendig wird, dann ist die nächste Revolution schon lange überfällig.

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  • Funafu
  • Kommentar 10
  • 03.10.2011 12:46
 

Ich verfolgte mit Interesse diese Sendung! Ein "Arbeitsdienst für Rentner!" Das hat gerade noch gefehlt. Dann dieses unsinnige Geschwätz dieser Frau von der Leyen. Man sieht wieder einmal deutlich wie weit doch die Politik von der Realität entfernt ist. Die einzige Lösung ist das "Schweizer Modell" und die von Frau von der Leyen prognostizierte Empfehlung nur Renten nach 45 Arbeitsjahren und zusätzlicher privater Vorsorge aufzustocken auf 850 Euro ist eine Unverschämtheit sondergleichen. Vielleicht sollte sie auch einmal probehalber von 660 Euro monatlicher Rente wie ich leben.

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  • Kalle55
  • Kommentar 9
  • 03.10.2011 12:40
 

Es ist doch alles verlogen! Warum gibt es in Deutschland pro Familie denn nur 1,3 Kinder im Durchschnittt? Antwort: prekäre Arbeitsverhältnisse, Zeitverträge, befristete Verträge usw. Welches junge Paar hat denn da den Mut eine Familie zu gründen? Lösung: Abschaffung dieser Art der Arbeitsverhältnisse, wieder sichere und verlässliche Arbeitsplätze, Mindestlohn - und es geht wieder aufwärts mit der Familienplanung wie in Frankreich so um die 2,0 Kinder pro Familie und die meisten Sorgen in unserem Land sind vergessen und Ausweitung der Rentenversicherungspflicht auf alle wie in der Schweiz!!!!

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  • Diplom Rentner
  • Kommentar 8
  • 03.10.2011 09:46
 

@ Kommentar: 4 Es sind nicht immer nur die Menschen in Ostdeutschland benachteiligt! In Bremen oder im ehemaligen West-Berlin sieht es auch teilweise sehr erbärmlich aus! Oder sind Sie der Meinung, dass ein Facharbeiter und außerdem Diplom-Ingenieur im "Westen" mit einer 3stelligen Rente verwöhnt wird? Auch im Westen bekommt bei Leibe nicht jeder Rentner eine Betriebsrente! Und vorsorgen konnten auch im Westen viele nicht, da sie sich auch von Arbeitslosigkeit über Zeitarbeit und Minijobs hangeln müssen! Blühende Landschaften sehe ich nur im Osten! Die Kosten der Wiederverinigung kennen Sie?

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  • Elster
  • Kommentar 7
  • 03.10.2011 09:40
 Antwort auf Kommentar 3

Dein Kommentar ist treffend . Die Frau hat doch alles -der geht dies wie es den Rentenern wirklich geht glatt am Arsch vorbei . Es betrifft Sie doch nicht . Reden schwingen da ist die gut darin ,dies machen Politiker sehr gern . Der Dame sei gesagt : Wir sind zwar alt aber nicht dumm und doof .Wir können lesen und wissen ,was alles so koset.Die Augen verkleistern dies lassen wir uns nicht .

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  • Diplom Rentner
  • Kommentar 6
  • 03.10.2011 09:39
 

weil's unten nicht mehr rein gepasst hat: warum wurde nicht erwähnt, dass jahrzehnte lang Gelder aus der Rentenkasse zweckentfremdet verwendet wurden?

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  • Ewerth
  • Kommentar 5
  • 03.10.2011 09:20
 

Zwei Milliarden für die geringfügige Anhebung von Armutsrenten findet von Leyen zu teuer, aber sechs Milliarden Euro (jährlich) für eine Steuersenkung (für Besserverdiener) sind laut CDU-Fraktionschef Kauder problemlos bezahlbar???

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  • Eberhard Börmel
  • Kommentar 4
  • 03.10.2011 09:03
 

Die Verhältnisse in Ostdeutschland kommen im Fernsehen einfach nicht vor, hier haben in der Regel Mann und Frau gearbeitet und haben eine Rente in Höhe der Grundsicherung. Löhne von unter 5 € bieten keine Möglichkeit zum Rente ansparen. In dieser Republik brauchen die Reichen eben keine Solidartät mit den Armen zu üben, sie werden staatlich geschützt. Da soll man stolz auf dieses Land sein? Wir haben 4 Kinder aufgezogen , die alle Steuern zahlen - aber wir haben auf Vieles verzicheten müssen und dieser Verzicht geht im Alter weiter! Dafür muss man sich noch einen Herrn Aly anhören.

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  • Diplom Rentner
  • Kommentar 3
  • 03.10.2011 08:56
 

Ich habe einen gewaltigen Schreck bekommen, wie über Rentner in Deutschland gedacht wird! Ich kann einfach nicht glauben, dass lt. Frau von der Leyen, 98% der Rentner eine "auskömmliche" Rente haben?! Was beinhaltet der Begriff "auskömmlich"? Dass man gerade die Miete und die überlebenswichtige Nahrung bezahlen kann? Was ist mit der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben? Die meisten Rentner wissen doch schon gar nicht mehr, wie ein Kino oder Theater von innen aussehen! Warum war in dieser ominösen Gesprächsrunde kein "Betroffener"? Fr.v. der Leyen verwechselt sicherlich Rentner mit Pensionären!

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  • Ralph Pater
  • Kommentar 2
  • 03.10.2011 08:40
 Antwort auf Kommentar 1

Als das Schweizer Rentenmodell vorgestellt wurde, bezeichnete Frau von der Leyen dies als Milchmädchenrechnung. Ein wirklich trauriger Schlusspunkt. Lässt es doch erkennen, dass Politiker niemals gewillt sind, die Reichen mit zur Kasse zu bitten. Ich gehe mal davon aus, dass Frau von der Leyen die Grundrechenarten nicht fremd sind. Es rechnet sich eben mehr, wenn die Armen unter sich sich selbst helfen, damit der Wohlstand der Reichen gewahrt wird. Und wo blieb die Frage von Herrn Jauch: "Was passiert mit der alten Frau, wenn auch die letzten 140 Stunden "verbraucht" sind?

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  • Norbert Ebi
  • Kommentar 1
  • 03.10.2011 08:10
 

Leute wie Henzler, Aly und den Jungdemokrat von der FDP über das Thema Rente referieren zu lassen, ist aus meiner Sicht nicht zielführend. Keiner der Genannten ist oder wird von der gesetzlichen Rente abhängig sein. MCKinsey-Leute wie Henzler haben die "Alten" zu Millionen in den vorzeitigen Ruhestand - zu Lasten der Gemeinschaft - wegrationalisiert. Zu kurz kam mir auch das Thema, in welchem Alter die "Jungen" in die Rentenversicherung einbezahlen. Ich habe mit 16 meine Banklehre begonnen und zahle mittlerweile 43 Jahre in die Rentenversicherung und werde mit 63 (nach 47 Jahren) gehen.

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