So., 27.05.12

«Hart aber fair» 20.09.2011 Frank Plasberg und der verklemmte Sex

Plasberg (Foto)
Gaben ein schwaches Bild ab: Bruder Paulus und Larissa Elter. Bild: ARD

Von news.de-Redakteur Martin Walter

Zwischen Missbrauch, verkrampfter Sexualmoral und Zölibat: Kurz vor dem Besuch von Papst Benedikt XVI. nimmt Frank Plasberg mit seinen Gästen die katholische Kirche auseinander. Neben blassen Kirchenvertretern gibt auch der Moderator ein schwaches Bild ab.

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Die Bundestagsfraktionen befinden sich seit Wochen in hellem Aufruhr, Hundertausende pilgern gen Eichsfeld, Erfurt und Freiburg und das größte deutsche Boulevardblatt bedeckt seine Bürohaus-Fassade mit einem gigantischen Konterfei des Pontifex Maximus. Egal wie man seinen Besuch auch bewerten mag, Deutschland befindet sich dieser Tage im Papst-Fieber. Auch Frank Plasberg war das aufgefallen und er stellte seinen Hart, aber fair-Gästen erschrocken die Frage: Oh Gott, der Papst kommt - was denkt Deutschland über Benedikts Kirche?

Dass die Sendung, wie kaum anders zu erwarten, zu einem munteren Haudrauf auf die katholische Kirche geriet, lag zum einen an der schwachen Besetzung der religiösen Seite, zum zweiten aber an einer einseitigen Aufbereitung durch Frank Plasberg.

Haifischbecken statt Kaffeeklatsch

Die überkommene Sexualmoral der katholischen Kirche war das erste große Thema der teils hitzig geführten Debatte. Und Larissa Elter, die sich als Koordinatorin des Netzwerks Benedikt nicht als «Papst-Groupie» bezeichnen lassen wollte, musste sich gleich unangenehmen Fragen von Nebensitzer Jürgen Domian gefallen lassen.

«Haben Sie ein unverkrampftes Verhältnis zur Sexualität?», wollte der WDR-Nachttalker unverblümt wissen und brachte Elter damit sichtbar in Verlegenheit. Die gläubige Katholikin hielt Domian vor, sie nicht erst nach ihrem Glauben gefragt zu haben, hätte aber spätestens in diesem Augenblick erkennen müssen, dass Plasbergs Sendung keinem netten Kaffeeklatsch, sondern eher einem Haifischbecken gleichkommt .

Diesem war die 25-Jährige nicht gewachsen. Die Benedikt-Jüngerin verrannte sich nahezu durchgehend in schwer nachvollziehbare Antwortkonstrukte. Schwach geriet auch ihr Einwand auf Domians Frage, ob sie denn wirklich komplett zerüttete Ehe aufrecht erhalten wolle, in denen die Frau von ihrem Mann geschlagen werde. Elter banalisierte dies lapidar als Extremfälle und demonstrierte damit nicht zum letzten Mal eine gewisse Weltfremdheit.

Deutschland in der Hand von Ehebrechern und Schwulen

Talkshow-erprobter zeigte sich der zweite Kirchenvertreter, Bruder Paulus, der das Ehegelübde ebenfalls vehement verteidigte. Man habe sich dabei ein Versprechen gegeben, das man nicht zweimal leisten könne, insistierte der Kapuzinermönch. Dass er damit ein Stück weit in Plasbergs Falle getappt war, schien Paulus nicht zu bemerken.

Dieser hatte zuvor einen Einspieler gezeigt, in dem die deutschen Gastgeber des Papstes als Ehebrecher (Bundespräsident Christian Wulff), geschiedene Protestantin (Kanzlerin Angela Merkel) und homosexuell (Klaus Wowereit) vorgestellt worden waren. «Sollte der Papst da nicht erst missionieren?», ließ sich Plasberg eine süffisante Bemerkung nicht nehmen.

Die Leiden der beiden Kirchenvertreter waren damit noch längst nicht ausgestanden. Erwartungsgemäß stand der sexuelle Missbrauch durch Geistliche noch auf Plasbergs Agenda. Mit dem BAP-Sänger Wolfgang Niedecken hatte er einen prominenten Betroffenen im Studio, der als Schüler selbst Opfer eines pädophilen Lehres geworden war.

«Ihre Kirche hat systematisch sexuellen Missbrauch vertuscht», klinkte sich an dieser Stelle der Philosoph Schmidt-Salomon mit Verve in die Runde ein und attackierte die Katholiken in persona von Bruder Paulus. Die Entschädigungssummen in Deutschland seien international gesehen ein Skandal, empörte sich der Religionskritiker. Auch die Einwände des Kapuzinermönchs konterte Schmidt-Salomon scharf: «Sie lügen sich die Welt zurecht.»

Plasberg auf Mario-Barth-Niveau

Als Frank Plasberg auch noch den Einspieler über einen indischen Priester in einer alteingesessenen bayerischen Gemeinde einlegte, platzte dem so gepeinigten Bruder Paulus der Kragen. «Ich bin ziemlich entsetzt, dass sie so einen Beitrag zeigen und einen indischen Priester lächerlich machen», echauffierte sich der Kirchenmann.

So sehr Plasberg danach auch beteuerte, dass man damit lediglich «einen Tatbestand» habe zeigen wollen, so passte der Bericht doch in eine Sendung, die Plasberg mit einem Witz eröffnet hatte. «Wissen Sie, was der Papst und Mario Barth gemeinsam haben?», wollte er von Bruder Paulus da wissen. «Beide bekommen als einzige Stars das Olympiastadion voll», war die Antwort gewesen.

Gelacht hatte kaum jemand und mit Ruhm bekleckert hatte sich der Moderator mit dieser Sendung, in der er sich selbst zu eindeutig positionierte, erst recht nicht. Statt einer blassen Jungkatholikin hätte der Debatte außerdem ein eloquenter Kirchenvertreter im Stile einer (katholischen) Margot Käßmann gut getan. Schon heute Abend kann es Sandra Maischberger besser machen. Die Themenstellung Papst ohne Einfluss: Wer braucht noch Benedikt? lässt allerdings wieder eine einseitige Debatte erahnen.

Bestes Zitat: «Wir haben es bei den Katholiken mit dem ausgereiftesten Showbusiness zu tun, das es auf der Welt gibt.» Jürgen Domian frotzelt über die Bräuche der katholischen Kirche.

cvd/news.de
Leserkommentare (24) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • cleverle
  • Kommentar 24
  • 22.09.2011 19:29
 

Zu toleranz- wissen Sie was in der Bibel steht, scheinbar nicht. Der Menschen Weißheit ist ein Greul vor Gott. Und das was Bruder ? gemacht hat, war aus meiner Sicht, die reinste Gotteslästerung. Denn was macht die kath. Kirche mit ihrer Anbetung von sog. hl. Bildern oder Figuren? Das ist die Kirche des Gottes Baal. Nach zu lesen in der Bibel im Buch der Könige Kap. 10?. Ausserdem braucht Gott keinen "Stellvertreter auf Erden. Wir haben den HL. Geist, den uns J.Ch. uns gesandt hat. Zudem weiß auch dieser Bruder ? scheinbar nicht, dass diese Welt noch in der Hand des "Teufels" liegt. Bew:Evgl.

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  • Ella
  • Kommentar 23
  • 21.09.2011 13:10
 Antwort auf Kommentar 18

Zitat:"opfertypen in die ecke treiben und reinschlagen: dazu war schmitt-salomon und niedecken geladen das mag der deutsche......erinnerte an beste Nazi-SS Propaganda über Juden oder wie im stasi - staat aller haß auf die kirche gerichtet war" Zitatende Sagen Sie mal, wie können Sie das Naziregime mit diesem Thema vergleichen. Das ist ja unglaublich. Denken Sie mal an die Opfer des 3. Reiches! Hier geht es darum, dass die Kirche sich mal Ihrer realen Verantwortung stellen soll und nicht nur veraltete Phrasen von sich geben sollte und sich selbst als unfehlbar bezeichnet. UNBELIEVABLE!!!

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  • Paulherchenbach
  • Kommentar 22
  • 21.09.2011 09:17
 Antwort auf Kommentar 21

Hallo Virochana !Wer lesen kann,ist klar im Vorteil !!! Bei Frank Plasberg ist es genauso.

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  • Virochana
  • Kommentar 21
  • 20.09.2011 23:17
 Antwort auf Kommentar 14

Verehrter Paulherchenbach, was, um Gottes Willen, wollten Sie denn eigentlich kundtun, inhaltlich, äh, richtungsweisend, soll sagen, Ihr Beitrag ist inhaltsleer, meinungslos, also vollkommen sinnlos, überflüssig, nichtssagend.......................

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  • Grünpfeil
  • Kommentar 20
  • 20.09.2011 22:33
 

Die katholische Kirche konnte nur überleben, weil sie über Jahrtausende eine permanente Gehirnwäsche betrieben und systematisch ihre Gegner beseitigt hat (Kreuzzüge, Conquista, Giordano Bruno, Hexenverbrennungen, Häretiker...)Dafür hat die "heilige" Inquisition (=Willkürjustiz) gesorgt. Von 1229 an war dem gemeinen Volk für ca. 300 Jahre sogar das Lesen der Bibel verboten (Konzil von Valencia)! Zuletzt (1870) erklärte sich der Papst für "unfehlbar". http://www.amazon.de/gp/product/3404641833?ie=UTF8&tag=reinhgraet-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3404641833

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  • Virochana
  • Kommentar 19
  • 20.09.2011 21:57
 

Judentum, Christentum, Islam, das sind doch alles nur totalitäre Systeme, deren Vertretern(Verdrehern)es um alles Mögliche gehen mag, mit Sicherheit aber nicht um das, was sie vorgeben. Nichts, aber auch gar nichts hat so viel Elend und Leid und Tod auf diese Welt gebracht, wie dieses religiöse Triumvirat.Alle drei Ansätze bedienen sich der Angst, um Menschen in der breiten Masse zu beherrschen und zu manipulieren. Ich bin katholisch erzogen, war Messdiener, Obermessdiener, war im Internat, wurde misshandelt und missbraucht, sollte Priester werden und wollte kotzen,kotzen, kotzen, Scheißdrauf

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  • hermann rainer
  • Kommentar 18
  • 20.09.2011 20:33
 

die sendung von plasmaberg war wie das niveau auf dem schulhof einer hauptschule: opfertypen in die ecke treiben und reinschlagen: dazu war schmitt-salomon und niedecken geladen das mag der deutsche......erinnerte an beste Nazi-SS Propaganda über Juden oder wie im stasi - staat aller haß auf die kirche gerichtet war......anregend für mich war lediglich, plasbergs unverständliche frage nach dem leiden aus christlicher sicht..... das sollte doch ein leichtes sein plasberg so eine in die fresse zu hauen, dass er für 10 wochen ausfällt

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  • toleranz
  • Kommentar 17
  • 20.09.2011 20:01
 

adie Sen dung "hart aber fair" von PLASBERG war eben N I C H T fair, sondern "seine Bemerkungen usw." s e h r einseitig ANTIKIRCHLICH/ antikatholisch !!! Ich habe mich als AKADEMIKER sehr empört über die heimtükische Art der M oderierung und Auswahl der Gesprächspertner. Ein für einen DEUTSCHEN Moderator beschämende Sendung gegenüber den offiziell EINGELADENEN "Deutschen Papst" und den MILLIONEN NICHT-AUFDENKOPF-gefallenen Deutschen Katholiken.

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  • Kent
  • Kommentar 16
  • 20.09.2011 19:26
 

Auf die Katholiken einzuprügeln ist ja inzwischen Volkssport in Deutschland; anscheinend braucht es wenigstens eine religiöse Gruppe auf die man politisch korrekt noch einschlagen darf. Sei's drum: Was Herr Plasberg hier abgeliefert hat war ein Armutszeugnis sondergleichen. Zusammen mit 3 Kirchenkritikern und den lächerlich-machenden Einspielern prügelte er auf 2 reichlich unbeholfen wirkende Vertreter des Katholizismus ein, die man vermutlich genau deshalb für die Sendung ausgesucht hatte. Das war nicht fair, noch nichteinmal hart, es war einfach nur schmierig und feige.

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  • Martin
  • Kommentar 15
  • 20.09.2011 18:48
 

Herr Walter, diese Kirche ist kein Lamm, auch wenn der indische Priester mich auch störte. Ich hätte es auf Themen konzentriert, zb. Menschenrecht auf sexuelle Selbstbestimmung. So verweigert der Vatikan bei der UN die Unterschrift zur Deklaration gegen Verfolgung von Homosexuellen. Wir kennen aus den KZs das Schicksal von ca. 50.000 ermordeten Homosexuellen. Da gab es aber nie Kirchenprotest. Frau Elter, einzige Frau wie oft bei Plasberg, sie hätte unter dem Rubrum: 'ist Kirche zeitgemäß, wenn sie Frauen wie Statisten behandeln?' sagen können, wie man sich als Statistin fühlt. Warum nicht?

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  • PAULHERCHENBACH
  • Kommentar 14
  • 20.09.2011 18:41
 

Frank Plasberg hat mal wieder bewiesen,was er für eine Niete ist So eine einseitige Aufbereitung ist eine Schande ,auch für den Sender!!! Er glänzt nur noch durch Arroganz und Dummheit,glaubt sogar selbst er sei ein Prominenter. In Quizshows kommt seine Dummheit voll zum tragen.Ich würde mich doch niemals selbst so blamieren!! Allgemeinwissen gleich null !!!

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  • Magdalena Nau
  • Kommentar 13
  • 20.09.2011 18:19
 

Das wird echt langsam langweilig, gähn.... jeder darf und soll ja auf der katholischen Kirche rumhacken, das ist ja geradezu selbstverständlich!!! Und wer eine andere Meinung vertritt, ist verklemmt oder realitätsfern. Diese Leute sind selbst das, was sie der Kirche vorwerfen, total intolerant und dazu noch respektlos bis zum Gehtnichtmehr, aber man hat ja einen Freibrief. Immer die selben Vorurteile, nie wird was Positives berichtet, wozu das noch ansehen, wird immer einseitiger diese Diskussionen. Und unsere Gesellschaft, unsere Jugend? Wo stehen wir denn? Wundern wir uns noch????

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  • Fred Renchord
  • Kommentar 12
  • 20.09.2011 16:38
 

Eine Institution wie die katholische Kirche hat aufgrund ihres mit Blut,Indoktrinierung,Intoleranz und Missbrauch Schutzbefohlener gepflasterten Weges ihre Legitimation verlo- ren ,sich zu Moral,Glaube,Liebe u.Hingabe etc.pp.weiterhin zu äußern.Ein verlogenes Konstrukt von Überheblichkeit, Verlogenheit und überholtem liturgischem Popanz. Das 21. Jahrhundert erfordert andere Antworten.Wer jahrhundertelang behauptet hat , die Erde sei eine Scheibe und Andersdenkende dafür gemordet hat,ist unfähig, sich auch nur im Ansatz mit den Herausforderungen der heutigen Zeit ausanderzusetzen.

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  • Ellipirelli
  • Kommentar 11
  • 20.09.2011 15:54
 Antwort auf Kommentar 10

"Daumen hoch" für Ihren Eintrag,so ist es..!:-)

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  • heinrichIV
  • Kommentar 10
  • 20.09.2011 14:22
 

Glauben heißt...nichts wissen. Also weltweit ein Heer von Nichtwissenden, die Glauben zu wissen, was niemand weiß ! Könnte gut sein, dass alles im Jenseits ganz anders ist, als man glaubt. Und ich möchte nicht mein Dasein und Lebenszeit auf Erden, vergeuden mit Dingen die niemand weiß. Aber glaubt es zu wissen. :) :)

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  • Hilbring
  • Kommentar 9
  • 20.09.2011 14:01
 

Nicht nur die Plasberg-Sendung, sondern alle sog. neueren Talk-Shows haben schon durch ihre Vorbereitungen und Ankündigungen praktisch immer einen Vorgeschmack just auf sogenannten quotenbildenden Klamauk. Die Angriffe auf Übergriffe der Kirche - die man auch gar nicht leugnen sollte - werden überhaupt nicht in eine Gegengewichtung gesetzt, was Kirche und kirchliche Institutionen jeden Tag positiv leisten. Die immer wieder zitierten Verfehlungen strahlen allmählich billigste Polemik wieder, die ein Moderator kraft seines Auftrags auch mal zu moderieren hat. Missgriffig total, abscheulich.

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  • mapa42
  • Kommentar 8
  • 20.09.2011 13:59
 

ein lastiger plasberg. die selbe sendung samt schmähungen ,nur über den islam rot -grün wäre in heiligem zorn ausgebrochen. und die betroffenheitmutti sehe ich schon weinen.

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  • Olaf
  • Kommentar 7
  • 20.09.2011 13:50
 

Es war ein Papst Benedikt, der vor 1000 Jahren den Zölibat verbindlich machte. Er hat auch die ersten Ketzer verbrennen lassen. Diese Vorreiterrolle führte zur Inquisition. Die Namenswahl des ehemaligen Großinquisitors Ratzinger war kein Zufall, sondern Programm. Von diesem reaktionären Methusalem (84) ist kein Fortschritt zu erwarten. Dem Mann würde niemand mehr einen Job als Nachtwächter anbieten. Er aber glaubt, die Christenheit der Welt führen zu können. Bei den Mißbräuchen habe ich das Gefühl, es wird alles zugegeben, was schon verjährt ist. Das Jüngere wird möglichst vertuscht.

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  • Ella
  • Kommentar 6
  • 20.09.2011 13:03
 Antwort auf Kommentar 5

Bei Wikipedia kann JEDER mit seinem "Wissen" beitragen... Soviel dazu.

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  • Erhard
  • Kommentar 5
  • 20.09.2011 09:33
 

Wer bei Wikipedia "Hexenverfolgung" eingibt, der erfährt, dass es da einiger Korrekturen bedarf. Die Kirche war keinesfalls treibende Kraft, im Gegenteil. Was den abscheulichen Kindesmissbrauch betrifft, so ist durch die Polizeistatistik längst nachgewiesen, dass zu ca. 99 % Väter oder nahe Verwandte und Bekannte die Verantwortlichen sind.

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  • Elster
  • Kommentar 4
  • 20.09.2011 08:49
 Antwort auf Kommentar 3

Ich bin Atheist und bleibe es . Wer in die Kirche geht ,dies ist seine Entscheidung . Ich habe persönlich nichts mit der Kirche am Hut .

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  • Ella
  • Kommentar 3
  • 20.09.2011 08:13
 

Hexen!!! Das waren ganz normale Frauen, die den Herren eventuell zu selbstbewusst waren. Und jetzt sagt mir mal noch jemand, warum ich eine solche Kirche noch für voll nehmen sollte!

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  • Ella
  • Kommentar 2
  • 20.09.2011 08:11
 

Die Sendung war unerträglich!! Vor allem diese junge Katholikin, die alles verklärt hat! Wir müssen mal realistisch sein. All diese Missbrauche unter dem Deckmantel der Christlichkeit. War nicht nur in Heimen so, auch in Familien. Dann diese Got vergibt auch den Sündern. Was ist denn Sünde? Wenn zwei Männer sich lieben und heiraten möchten - oder zwei Frauen? Nein, dies ist für mich keine Sünde, denn es ist Liebe. SÜNDE ist für mich, Hand an unschuldige Kinder zu legen, sei es sexualisierte Gewalt oder psychische Gewalt oder auch Schläge. Im Übrigen wurden im Namen der Kirche "Hexen" verbrannt

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  • Der Predigtgärtner
  • Kommentar 1
  • 20.09.2011 07:47
 

Ihre Sicht der Dinge in Ehren, aber ich habe die Sendung ganz anders wahrgenommen: ein blasser Auftritt der Kirchengegner, abgedroschene Themen, z.T. absurde Argumente gegen die Kirche. Die Vertreter der Kirche waren echt stark!

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«Hart aber fair»: Frank Plasberg und der verklemmte Sex » Medien » Nachrichten

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