Fernsehen Rosa Roth: Notwehr

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Rosa Roth: Notwehr Bild: dpa

Rosa Roth, die kompromisslose ZDF-Ermittlerin aus Berlin, hat sich im Fernsehprogramm etwas rarer gemacht. Seit 2006 wird jährlich nur noch ein Krimi mit Iris Berben in der Hauptrolle gesendet, abgesehen von einem Dreiteiler im Jahr 2007.

Berlin (dpa) - Rosa Roth, die kompromisslose ZDF-Ermittlerin aus Berlin, hat sich im Fernsehprogramm etwas rarer gemacht. Seit 2006 wird jährlich nur noch ein Krimi mit Iris Berben in der Hauptrolle gesendet, abgesehen von einem Dreiteiler im Jahr 2007.

Die Zeiten mit zumindest zwei Folgen scheinen vorbei zu sein. Jetzt sendet das ZDF an diesem Samstag um 20.15 Uhr mit der Geschichte «Notwehr» den Beitrag 2011.

Dabei liegen noch zwei weitere auf Halde und warten auf einen Ausstrahlungstermin. Sie wurden Ende 2010 gedreht und haben die Arbeitstitel «Bin ich tot?» und «Trauma». Die Zukunft von «Rosa Roth» könnte sich komplizierter gestalten als erwartet.

Denn vor einigen Monaten übernahm die Constantin Film 24,3 Prozent der Anteile, die Berbens Regisseur Carlo Rola bisher an der Produktionsfirma Moovie hielt. Constantin besaß vorher bereits 51 Prozent an dem Unternehmen. Und Moovie ist eine Gründung von Berbens Sohn Oliver.

Ob die Zusammenarbeit zwischen Oliver Berben und Rola fortgesetzt wird, ist nach derzeitigem Stand offen. Unabhängig davon wird nach ZDF-Angaben derzeit ein weiteres Drehbuch entwickelt. Seit 1994 ist «Rosa Roth» - zu Zeiten, als es zum Beispiel noch «Sperling» mit Dieter Pfaff gab - als einer der ersten Samstagkrimis im ZDF-Programm ein fester Bestandteil.

Die Schauspieler Jockel Tschiersch und Zacharias Preen sind inzwischen ausgeschieden. Für sie wirkt nun Thomas Thieme mit - er ist in «Notwehr» zum dritten Mal an Rosa Roths Seite zu sehen.

In der Folge am Samstag geht es um den Mord an dem Polizisten Titus Trescher. Er verabschiedet sich morgens von seiner Frau, um im Wald joggen zu gehen. Wenig später begegnet er seinem Mörder. Trescher ist kein Unbekannter bei der Polizei. Während der Mai-Unruhen hatte er den zur autonomen Szene gehörenden Jugendlichen David Möller in Notwehr erschossen.

Hängt der Mord an Trescher möglicherweise mit dem Tod des Jugendlichen zusammen? Einige Fakten sprechen für diese Annahme, zumal das «Kommando David Möller» Rache für Davids Tod geschworen hat. Von Davids Eltern erfährt Rosa Roth, dass der Junge eine Schwester hat, die seit dessen Tod untergetaucht ist. Auch sie kommt als Rächerin für seinen Tod in Frage.

news.de/dpa

Leserkommentare (2) Jetzt Artikel kommentieren
  • KP Brandt
  • Kommentar 2
  • 28.11.2011 12:15

sorry, aber schlecht, schlecht, schlecht. was einen ja bei rosa roth schon fast wahnsinnig macht: warum hat die frau immer NUR diesen weißen mantel an? hat die nichts anderes im schrank? lächerlich und völlig unglaubwürdig. dann bis in die nebenrollen schlecht und überzogen gespielt.die mutter nuschelt, bringt ihre verzweiflung gar nicht rüber, und das geht, der assi von berben schreit einfach nur laut herum aber nicht nuanciert. schlecht gespielt. da gibt es gute beispiele, wie man es besser machen kann. hoger, milberg, kunzendorf etc. bringen das schon seit jahren besser rüber.

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  • katinka
  • Kommentar 1
  • 18.09.2011 17:24

Ein Krimi, durchsetzt von "linker" Denkungsweise. Sachbeschädigung ist "nur" ein Kavaliersdelikt und die linke, autonome Szene besteht nur aus "kleinen, armen Bübchen", die ein bißchen Feuer legen. Selbstverständlich erschießen Polizisten "absichtlich" Autonome, wenn diese Ihnen vor das Schießeisen laufen. Und selbstverständlich ist der Tatbestand der Notwehr nicht erfüllt, den hier ist schließlich die Polizei der Feind, und nicht die autonome Szene, die sich in staatsfeidlicher Ideologie ergeht und folglich in Umsetzung derselbigen das Eigentum unbescholtener Bürger zerstört.

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