Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
Hormonstau bei Schwiegertochter gesucht: Marco schläft mit Nicole in einem Zimmer, Markus darf sich auch mal anderweitig vergnügen und Andy freut sich auf Frischfleisch. Maik lockt seine Angebetete derweil mit einer Wurst ins Schlafzimmer.
Da gefriert einem das Blut in den Adern, so viel sexuelle Energie gab es noch nie: Gleich zwei von Vera Int-Veens Vorzeigemännern haben eine echte Frau im Bett. Auch sonst fallen allmählich die Hüllen. Und das bereits in der zweiten Folge von Schwiegertochter gesucht. Brauchen die adretten Herren etwa Veras Kuppelhilfe gar nicht?
Da wäre zum einen Minigolflegende Marco. Der passionierte Junggeselle teilt sich fortan mit Kandidatin Nicole die Couch. Und das nur, weil deren Konkurrentin Sabrina nicht noch eine Nacht neben ihr in Marcos Bett verleben will. Viel zu breit hätte sie sich gemacht. Außerdem sei Nicole «ein Fettsack».
Doch so hat Sabrina sich das wohl nicht vorgestellt: Ihr angebeteter Marco zusammen mit ihrer ärgsten Feindin in einem Raum, Nacht für Nacht. Gott sei Dank hat Marco noch nicht viele Erfahrungen mit Frauen sammeln können. Und auch diesmal macht es nicht den Anschein, als würde er damit anfangen. Oder? Zumindest ein kleines Gute-Nacht-Küsschen gibt es auf die Wange. Das ist Sex sells nach Schwiegertochter-gesucht-Art.
Eine kochende Traumfrau?
Auch bei Markus, Bianca und Claudia geht es ans Eingemachte. Auf dem Erdbeerfeld kommen sich die drei näher. Die sonst so schüchterne und bedachte Claudia wagt sich aus der Deckung: «Wenn zum Beispiel mein Partner sagen würde, ich habe bestimmte sexuelle Bedürfnisse und ich möchte mal ins Puff gehen, dadurch würde ich mich jetzt nicht betrogen fühlen.»
Alice Schwarzer würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und auch Markus bekommt ganz große Augen. Der wünscht sich in erster Linie sowieso eine Frau, die für ihn kocht und putzt. Und gemeinsam Erdbeeren pflücken soll man gehen können. Zumindest fallen ihm diese Tätigkeiten zuerst ein, als er nach seiner Traumfrau gefragt wird. Aber gegen den Vorschlag mit dem Puff hat er bestimmt auch nichts.
Ob eine Frau kochen kann, ist Bäcker Andy völlig egal. Er hatte noch nie eine Freundin - von den beiden halbnackten Damen einmal abgesehen, die (als Poster) in seinem penibel gesäuberten Zimmer rumhängen. Doch Andy geht mit einem nicht zu verachtenden Vorsprung ins Rennen. Sein Vater hat ihn - zumindest theoretisch - auf alle Eventualitäten vorbereitet und aufgeklärt.
«Schön vorsichtig, dass du dich nicht verbrennst», lässt der seinen Sprössling bei der gemeinsamen Zubereitung eines Kesselgulaschs wissen. «Aber noch viel, viel schöner wäre es natürlich, wenn du eine kleine Freundin hättest ...» Andy zeigt sich als gelehriger Schüler und vollendet den Satz: «... mit der ich dann Kesselgulasch machen kann.» Die beiden verstehen sich eben.
Vom Schweiger zum Verführer
Die steilste Entwicklung vollzieht aber Kandidat Maik. Der sonst so aufgeweckte Sachse bringt, wenn Damen in der Nähe sind, offenbar kaum ein Wort über seine Lippen. Er schweigt und schweigt und schweigt. Zum Glück hat er mit seiner Mutter eine helfende Hand zur Seite. Die führt für ihn die Gespräche. Allerdings nur, wenn sie sich nicht gerade von ihren Hunden Leckerlis aus eben jener Hand schlabbern lässt, mit der sie wenig später die belegten Brote anrichtet.
Das Maik doch noch zur Sprache findet, liegt an Kandidatin Julia, die Geburtstag hat. Und was macht der kommende Frauenheld? Er schenkt ihr, beide bereits im Nachtgewand, in seinem Schlafzimmer ein Stück Käse und zwei Scheiben Wurst, die die beiden einvernehmlich teilen. Noch nie ist der Genuss einer Scheibe Fleischwurst sinnlicher inszeniert worden. Einfach köstlich, ein echter Appetitanreger!
Wer die aktuelle Folge verpasst hat, kann das Versäumnis an dieser Stelle nachholen.
Bestes Zitat: «Mit der Stachelkette hat Christian bei Joan voll ins Schwarze getroffen.» (Vera Int-Veen hat offensichtlich vergessen, dass Joan aus Kenia stammt.)
cvd/news.de