Einwohner einer Ortschaft im Süden Mexikos haben eine bis zu 1400 Jahre alte Grabkammer entdeckt. Sie stammt nach Angaben von Experten des Nationalinstituts für Anthropologie und Geschichte (INAH) aus der Zeit zwischen 600 und 900 nach Christus.
Mexiko-Stadt (dpa) - Einwohner einer Ortschaft im Süden Mexikos haben eine bis zu 1400 Jahre alte Grabkammer entdeckt. Sie stammt nach Angaben von Experten des Nationalinstituts für Anthropologie und Geschichte (INAH) aus der Zeit zwischen 600 und 900 nach Christus.
Die Bewohner des Dorfes Chilacachapa seien auf die Kammer gestoßen, als sie eine einsturzgefährdete Mauer abtrugen.
Darunter fanden die Bewohner Steinplatten der Kammer, die mit Erde und diversen Materialien aus vielen Jahrhunderten aufgefüllt war, wie das INAH berichtete. Wissenschaftler seien zu dem Schluss gekommen, dass dort einst ein Herrscher beigesetzt wurde. Das oder die Skelette seien aber bereits vor rund 600 Jahren entfernt worden.
Die Kammer sei zwei Meter breit, 3,7 Meter lang und 2,5 Meter hoch. Sie wurde den Angaben nach vom Stamm der Chontal unter dem zeremoniellen Zentrum einer alten Stadt gebaut, wie der Archäologe Edgar Pineda Santa Cruz erklärte.
news.de/dpa