Von news.de-Mitarbeiterin Julia Zahnweh
Die Frauenwelt kann aufatmen: Angelina Jolie hat Gerüchte dementiert, sie und Brad Pitt würden heiraten. Doch warum interessiert sich die ganze Welt für den Beziehungsstatus von Brangelina? Warum lässt man sie nicht in wilder Ehe glücklich werden?
Als Frau auf Angelina Jolie neidisch zu sein ist keine Kunst, wacht die Schauspielerin doch jeden Morgen neben dem schönsten Mann der Welt auf. Wem das nicht reicht: Sie ist zudem äußerst erfolgreich, steinreich und sexy. Familie und Karriere bekommt die sechsfache Mutter mit einer unverschämten Leichtigkeit unter einen Hut, und in ihrer Freizeit kümmert sie sich noch um den Weltfrieden. Auch jeglichen spöttischen Kommentar zu ihren vollen Lippen kann man sich sparen. Brad Pitt knabbert seit sechs Jahren an keinen Botox-Lippen rum - alles Natur, einen Schönheitschirurgen braucht diese Frau nicht.
Doch bei allem berechtigten Neid, Angelina Jolie scheint kein Übermensch zu sein. Denn eines hat sie mit der Frauenwelt - außer mit Jennifer Aniston - gemein: Sie wartet immer noch auf einen Antrag von ihrem Brad. Zwar gibt es, seit das Paar 2005 zusammenkam, im Vierteljahres-Rhythmus neue Hochzeitsgerüchte, getraut haben sich die beiden Hollywood-Stars aber immer noch nicht. Auch 2011 scheint keine Hochzeit anzustehen. Die vermeintliche Braut hat zumindest gerade die neusten Hochzeitsgerüchte dementiert. In einem Interview mit der Vanity Fair stellte Jolie klar, dass keine «heimliche Hochzeit» geplant sei. Und zur Vorbeugung dementierte sie einfach mal alles: «Ich bin nicht schwanger. Momentan adoptiere ich auch nicht.»
Keine Hochzeit inmitten von Weinbergen und Olivenbäumen
Kein Familienzuwachs, kein Schritt vor den Traualtar. Schade eigentlich, hatten sich die Klatschblätter die Traumhochzeit des Jahres doch so schön ausgemalt: Am 23. September sollten sich Pitt und Jolie angeblich in der kleinen Kapelle auf ihrem südfranzösischen Anwesen Chateau Miraval das Ja-Wort geben - eine traumhafte Kulisse inmitten von Weinbergen und Olivenbäumen. Nur der engsten Familien- und Freundeskreis sollte dabei sein.
Etliche «Insider» waren sich ganz sicher und an plausiblen Hinweisen fehlte es auch nicht: Das Chateau wurde in den vergangen Monaten aufwendig saniert, im Rathaus soll das Paar «Unterlagen über ein Aufgebot nach französischen Recht» abgeholt haben. Brad Pitt selbst heizte die Gerüchte an, als er im Mai 2011 in einem Interview mit der USA Weekend sagte: «Die Kinder fragen nach einer Heirat. Es bedeutet ihnen mehr und mehr. Das ist also etwas, das wir im Blick behalten sollten.»
Wenn die Hochzeits-Gerüchte immer stimmen würden, wären Pitt und Jolie schon um die zwanzig Mal vor den Traualtar getreten und hätten sich mindestens genauso oft wieder getrennt. Doch zu einem Hochzeits-Dementi haben sich Pitt und Jolie bisher äußerst selten gezwungen gefühlt. Vielleicht wollten sie der französischen Gemeinde Correns einfach nur einen Massenauflauf ersparen. Als im Frühjahr 2006 das Gerücht aufgekommen war, dass Pitt und Jolie in der Villa ihres Freundes George Clooney am Comer-See heiraten würden, pilgerten etliche Paparazzi und Journalisten in das beschauliche italienische Örtchen Cernobbio. Sogar die örtliche Polizei zeigte sich von den Gerüchten verwirrt und fragte bei der Gemeinde nach, ob zusätzliche Sicherheitskräfte angefordert werden sollten. Am Ende entpuppte sich das Gerücht mal wieder als Hochzeits-Fehlalarm.
Brangelina sind unvergleichlich
Doch warum interessiert sich überhaupt die ganze Welt für den Beziehungsstatus von Angelina Jolie und Brad Pitt? In wilder Ehe zusammenzuleben ist doch heutzutage noch nicht einmal in konservativen Kreisen eine Schmach. Grund ist die unvergleichliche Faszination, die Brangelina ausstrahlen, sagt Medienpsychologe Jo Groebel.
Die schönste Frau der Welt liebt den schönsten Mann der Welt. Beide umgibt eine Aura aus Erfolg und Ruhm. Schon für sich allein genommen sind Pitt und Jolie Lichtgestalten. «Wenn zwei Prominente zusammenkommen, dann verdoppelt sich der Prominenten-Effekt, bei Pitt und Jolie hat er sich sogar verdreifacht.» Brangelinas Ruhm sei zudem kein vordergründiger, es stecke Substanz dahinter - sowohl schauspielerisch als auch privat. «Außerdem signalisieren Pitt und Jolie der Welt etwas Beruhigendes, weil sie über längere Zeit zusammen sind», so Groebel weiter. Nicht nur bei Promis, sondern auch in der Welt der Normalbürger eine Seltenheit.
Pitt und Jolie sind Sex-Symbole, erfolgreich im Job, sie leben in einer glücklichen Patchwork-Familie, sie engagieren sich für die Armen dieser Welt und sie sind ein globales Pärchen. «Sie haben allein sechs Kinder aus verschiedenen kulturellen Hintergründen. Es gibt kein anderes Paar, das diese globale Prominenz so repräsentiert», erklärt Groebel. Außerdem würden Promi-Paare desto interessanter, je spannender ihrer beider Vergangenheiten sind. Vor allem Jolie hat was das angeht einiges zu bieten: Drogen, Depressionen und unzählige Affären.
Eines ist sicher: Auf das aktuelle Hochzeitsdementi dürfte schon bald die ersten Trennungsgerüchte folgen. Das ist in der stetig brodelnden Promi-Gerüchteküche obligatorisch. Aber vielleicht haben uns diesmal Pitt und Jolie auch nur ordentlich an der Nase herumgeführt. Wenn man es genau nimmt, hat Jolie nur eine «heimliche Hochzeit» dementiert. Und heimlich wäre sie bei all den Gerüchten schon längst nicht mehr.
car/news.de
Also das mit den unzähligen Affären ist aber auch wieder mal typisch, hat ne Frau 5 Männer, heisst es unzählig. Auch hier, wurden die Affären nur nachgesagt, aber nie gab es auch nur einen Beweis. Angelina selbst sagt sie hatte nicht viele Männer, wie auch, Sie war 2 mal verheiratet und geschieden VOR ihrem 30. Geburtstag. Wann soll sie unzählige gehabt haben. Das ist sexistisch. Brad ist viel älter und er hatte nachweislich mehr Frauen als sie Männer, aber bei einer Frau sagt man unzählige Partner. Drogen? Gibt nicht viele, gerade in Hollywood, die da nichts in ihrer Jugend nahmen.
jetzt antwortenKommentar melden