Leute Horst Krause: Im deutschen Film wird zu viel gequatscht

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Horst Krause: Im deutschen Film wird zu viel gequatscht Bild: dpa

Nach Ansicht des populären Schauspielers Horst Krause («Polizeiruf 110») wird im deutschen Film häufig zu viel gequatscht. «Ich sage oft, wenn ich ein Drehbuch gelesen habe: Kinder, macht daraus ein Hörspiel», sagte der 69-Jährige der «Rheinpfalz am Sonntag».

Ludwigshafen (dpa) - Nach Ansicht des populären Schauspielers Horst Krause («Polizeiruf 110») wird im deutschen Film häufig zu viel gequatscht. «Ich sage oft, wenn ich ein Drehbuch gelesen habe: Kinder, macht daraus ein Hörspiel», sagte der 69-Jährige der «Rheinpfalz am Sonntag».

Um die Zuschauer zu überzeugen, seien andere Dinge wichtig: «Spielen muss man können.» Außerdem wird aus seiner Sicht Schönheit bei der Schauspielerei überschätzt. «Im Fernsehen werden immer nur gut aussehende Menschen gezeigt. Warum denn? Das Herz muss gut aussehen», findet Krause, der beim «Polizeiruf 110» vom Rundfunk Berlin-Brandenburg den gleichnamigen Dorfpolizisten spielt.

Apropos: Als Dorfpolizist müsse man übrigens nicht zugleich der Dorftrottel sein, betonte der Schauspieler: «Krause ist nicht bedeppert, er ist ein alter Fuchs. Zumindest sehe ich die Figur so, und ich gebe ihr mein Fleisch.» Derzeit steht Horst Krause für den TV-Film «Krauses Braut» vor der Kamera. Der Film soll voraussichtlich am 21. Dezember in der ARD ausgestrahlt werden. Unter anderem sind auch Fritzi Haberlandt, Steffi Kühnert, Andreas Schmidt und Dominique Horwitz mit dabei.

news.de/dpa

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