Von news.de-Redakteurin Julia Pfeifer
Sie wären das ungewöhnlichste Paar des Showbiz: Carla Bruni-Sarkozy und Pete Doherty. Die Gattin des französischen Präsidenten und der Rüpelrocker sind seit einigen Wochen die dicksten Freunde. Die Franzosen finden die Verbindung skandalös.
Pete Doherty und Carla Bruni haben sich Anfang Juli - da war der Musiker gerade wieder einmal aus dem Gefängnis entlassen worden - zum ersten Mal getroffen. Die Frau des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy - im fünften Monat schwanger - und er hätten sich auf Anhieb gut verstanden, sagte Pete Dohertys Manager Andrew Boyd dem englischen Daily Mirror.
Die beiden verbindet die Liebe zur Musik und zu Gedichten. Sie haben sich bereits mehrmals getroffen, telefoniert und Briefe geschrieben. Sie sollen sogar über ein gemeinsames Musikprojekt nachgedacht haben. Es wird spekuliert, dass Pete Doherty mittlerweile eine Wohnung im schicken Marais-Viertel gemietet hat, nicht weit vom Elysée-Palast entfernt, in dem Carla Bruni wohnt.
Er, der unter anderem mit Supermodel Kate Moss liiert und eng mit Amy Winehouse befreundet war, ist begeistert von Carla Bruni. Sie habe alles, was er an Frauen schätzt, erzählt ein Freund im Daily Mirror: «Sie ist klug, kultiviert und natürlich auch wunderschön.» Sie wiederum finde den Babyshambles-Frontman interessant und möge seinen Stil. Dass Bruni ein Faible für Rockstars hat, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Zu ihren ehemaligen Liebhabern gehörten unter anderem Mick Jagger und Eric Clapton.
In Frankreich sieht man die Verbindung Sarkozy-Doherty daher auch mit gemischten Gefühlen. Die Klatschzeitung Voici fragt skeptisch «Amis pour la vie (Freund fürs Leben)?» Die First Lady eng befreundet mit einem Rocker, der regelmäßig mit Drogeneskapaden und Gefängnisaufenthalten Schlagzeilen macht? - Ça ne va pas de tout (Das geht überhaupt nicht)!
krc/news.de