Von news.de-Redakteurin Ina Bongartz
Ist da etwa jemand verbittert? Während ProSiebenSat.1 das Fernsehprogramm für die kommende Saison vorstellt, ist Harald Schmidt voll in seinem Element und lästert munter über Thomas Gottschalk. Der habe sich mit «Haut und Haarteil» an die Bild verkauft.
Allein wegen solcher Auftritte dürfte Sat.1 zufrieden sein, dass Harald Schmidt ab September wieder dort auf Sendung geht. In München stellten die Senderchefs von ProSiebenSat.1 das Programm für die kommende TV-Saison vor: Dirty Harry war mit von der Partie und mischte die Runde so richtig auf.
Wie der Medieninformationsdienst Meedia berichtet, schickte Schmidt fiese Lästerattacken gegen Thomas Gottschalk, der ja seinerseits zur ARD wechselt, um ab 2012 eine Live-Show mit Softnews vor der Tagesschau zu präsentieren. Schmidt, der die ARD nach sieben Jahren und diversem Sendeplatz-Geschiebe verärgert verlässt und ab September wieder bei Sat.1 auf Sendung geht, hatte für Gottschalk reichlich Zynismus übrig: «Der Thommy sitzt ja den ganzen Tag am Netz - wenn er nicht gerade in die neue Langspielplatte von Status Quo reinhört.» Offenbar zweifelt Schmidt arg an Gottschalks Kompetenz, im Ersten über Facebook-Partys und all jene Dinge zu berichten, die es nicht in die Tagesschau geschafft haben.
Gottschalk wolle in seiner Sendung interaktiv mit den Zuschauern in Verbindung stehen. Schmidt dazu: «Skype? Da kann er ja gar nicht grapschen...» Außerdem, so Schmidt, habe Tommy sich «mit Haut und Haarteil sowieso ein bisschen zu sehr an die Bild verkauft.»
Über Twitter zitierte DWDL Harald Schmidt: «Ich bin stolz darauf, keine von diesen medialen Wanderhuren zu sein, die ständig bei neuen Sendern andocken.» Zudem glaube er, dass die Zuschauer in Gottschalks neuer Show «viele Hütchen, Mützchen und Piratenkopftücher» zu sehen bekommen werden.
Wie der Mediendienst Kress berichtet, habe Schmidt mehrfach betont, dass er Sat.1 seit 25 Jahren die Treue halte. Allerdings: «Auf Wunsch der EU wurde ich die letzten Jahre über von der ARD bezahlt, um die ProSiebenSat.1-Investoren etwas zu entlasten.»
Wie Entertainer Thomas Gottschalk die Lästerattacke aufnimmt, ist bisher nicht bekannt. Auch nicht, wie bei ihm die Schmidt'sche Rechung zu seinen Sendekosten ankommt. Auf einem Flip-Chart rechnete Dirty Harry die Budgetplanung für die Gottschalk-Sendung vor: «Offiziell sind 300.000 Euro pro Folge kalkuliert, aber es gibt ja immer versteckte Kosten. Also packt der Udo vom MDR noch 50.000 drauf - die kommen vom KiKa.»
Harald Schmidt startet mit seiner Late-Night-Show am 13. September und geht dann bei Sat.1 immer dienstags und mittwochs um 23.15 Uhr auf Sendung. Auf das Geld, was Gottschalk von der ARD bekommen wird, muss Dirty Harry allerdings gar nicht neidisch sein. Er selbst bekommt nämlich, das schreibt das Manager Magazin, von Sat.1 schlappe 8,4 Millionen Euro für 70 Sendungen.
rut/news.de
Das beleidigte Nachtreten wird wohl auf Sat1 so weitergehen, der verbitterte Harry "Hater" wird die ARD dann wohl noch mehr aufs Korn nehmen. Tja, die Rente die er dort einreichen wollte, hat er sich selbst versaut. Uninspiriert, verbraucht, ohne Esprit. Eigentlich macht er schon lange den Eindruck, dass der Spass am Spass machen bei ihm vorbei ist. Es ist Ihm nur noch lästig, er uns auch!
jetzt antwortenKommentar meldenHi Fan's... vor einiger Zeit hat bereits Sonja Zietlow versucht, dem Altmeister Gottschalk an's Bein zu Pinkeln - und nun auch noch der "Schlohweiße Harry"! Dafür gibt's nur eine Erklährung: NEID...zu wissen dass man Gottschalks Level nie erreichen wird! Vergleichbar mit nem Fußball-Länderspiel Deutschland - Österreich, da benehmen sich die Ösis auch immer wie "trotzige kleine Brüder", die ihre Unterlegenheit nicht einsehen wollen! Schönen Tag euch allen
jetzt antwortenKommentar melden@8; ... ja,ja - in 100 Jahren!
jetzt antwortenKommentar meldenDas muss ich voll bestätigen,...wobei- der Angere hat ja noch nicht mal was entgegnet, wahrscheinlich auch noch taub...
jetzt antwortenKommentar melden...da streiten sich doch nur zwei blind gewordene darüber, wer noch ein auge offen hat !
jetzt antwortenKommentar meldenHolt doch mal um Himmels Willen andere Gesichter; es ist alles geblockt, betoniert,vermeintlich cool und souverän. Ich wünsche neues Design, etwas flotter und gekonnter, keinen status quo, kein retardierendes Moment in Serienschaltung. Die Sender tragen große Mitschuld, weil sie kein neues, zeitgerechtes Profil zu schärfen in der Lage sind. "So plätschern wir weiterhin dahin".Gottschalk, Schmidt, Pocher, Jauch, Plasberg spielen sich auf, als wären sie feste Angestellte des Senders, unkündbar und bar jeder innovativen Anstrengungsbereitschaft.Tempora nova vivant etiamque sequentes!(=neu,neu!)
jetzt antwortenKommentar meldenHerr Schmidt hat wohl mehr Senderwechsel hinter sich, als T.Gottschalk. Sein bissiger Humor liess im Laufe der Jahre schwer nach und sein Konzept erscheint etwas abgenutzt, seine Sendungen waren nur gut mit den entsprechenden Partnern. Ich sehe ihn zwar noch immer gerne, doch sein Humor auf Kosten anderer ist nicht jedermanns Sache.
jetzt antwortenKommentar meldenGottschalk = Gottes Schalk oder Ulk/Narr. Nur mit Humor ist diese Demokratie und Willkür-Bürokratie nach rot-braunem Muster noch zu ertragen.
jetzt antwortenKommentar meldenIch finde, es wäre Zeit, wenn Gottschalk ganz ginge. "Softnachrichten" hören wir doch genug und dafür auch noch Geld vom Kinderkanal abzuzweigen ist skandalös!
jetzt antwortenKommentar meldenEs ist immer wieder interessant zu sehen, wie sich durch Neid ganz andere Seiten eines Menschen aufzeigen. Obwohl er garnichts zu bejammern hat, bei 8,4Mio. für 70Sendungen?! Unser eins als "normaler" Arbeiter kann doch von solchen Beträgen nur träumen. Vielleicht ist das ganze auch, wie nicht selten, einfach nur PR.
jetzt antwortenKommentar meldenSchmidtchen hetzt mal wieder..war ja lange nicht mehr so ausfallend. Aber der Neid unter Kollegen spielt da doch eher die größte Rolle. Könnte doch sein,das Gottschalk eine Spure besser ist als Schmidtchen..
jetzt antwortenKommentar meldenLieber Herr Schmidt, bitte kehren Sie vor Ihrem Haus, da gibt es viel zu Tun. Andere schlecht machen, ist einfach, doch besser können Sie es auch nicht sonst wären Sie bei den öffentlich-rechtlichen nicht zu einer Sendezeit, wo der Normalbürger ins Bett geht, auf Sendung genommen worden, und danach in die Wüste geschickt worden. Sie müssten sich mal selbstkrittisch im Spiegelansehen. Nichts für ungut, nur die Meinung eines einzelnen. Mit freundlichen Grüßen.
jetzt antwortenKommentar meldenDazu fällt mir das alte Sprichwort ein: wer anderen eine Grube gräbt, ist selbst ein Schwein - oder: wer andern in der Nase bohrt, hat selbst nichts drin.
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