So., 27.05.12

«Das Sommermädchen» 15.07.2011 Feuchte Mädels, trockene Sprüche

Sally (Foto)
Uih, ist das kalt: Sally friert es gewaltig. Bild: ProSieben

Von news.de-Redakteur Tobias Rüster

Zweite Runde im härtesten Casting des Jahres: Die ProSieben-Sommermädchen sind die schönsten, schlauesten, pfiffigsten und mutigsten Damen des Sommers? Nein, nicht wirklich. Aber auf alle Fälle die unterhaltsamsten ihrer Art.

Textbasar beta «Das Sommermädchen» Feuchte Mädels, trockene Sprüche Ich will diesen Text kostenlos für meine Webseite

Was für ein Auftakt, nackte Haut gleich zu Beginn: zehn Mädels, zehn Abendkleider, fünf Posen und ein Fotograf. Und alle gaben sich supi-dupi begeistert und aufgeregt. Zumindest eine kurze Weile. Gogo-Girl Laura war gleich hellwach, hatte registriert, dass eine Kamera lief, und wollte «sexy Bling machen». Mit Schmollmund und heißem Auftreten.

Doch dann das: Die Aufnahmen fanden im kühlen Nass statt, ein Unterwasser-Shooting im eisigen Pool stand an. Wieder tauchen, oh nein! Da war doch letzte Woche schon was... Das Resultat fiel ähnlich aus. Da kann man nichts machen: «Hilfe Hilfe, ich geh nach unten, ich kann das nicht», japste die Moldawierin.

Oberzicke Alexa war auch Feuer und Flamme und lästerte erstmal über die faulen Models: «Die haben noch nie gekellnert oder nen richtigen Job gemacht. Das bisschen Körperverdrehen ist doch kein Problem.» Stimmt, dass Körperverdrehen nicht, die Luft anzuhalten schon: «Ich krieg keine Luft, ich hab schon sooo viel Wasser geschluckt.» Zum Glück zogen sie ihre Silikonbrüste wieder nach oben.

Badende Nixen

Selbst die sonst so clevere Ronja kam nach den Aufnahmen plötzlich ins Grübeln: «Vielleicht hätte ich auch mal auf meinen Ausdruck im Gesicht achten sollen?» Gute Idee, die Tattoos auf den Armen sind ja wohl wasserfest. Auch Annika war unzufrieden ob ihrer Performance: «So ein grottenschlechtes Bild, ich hab die Aufgabe verpeilt», giftete sie. Isabell war das Wasser völlig Schnurz: «Ich hatte ein ganz schreckliches Kleid an, einen Sack hatte ich.» Oje, die Arme.

Der Rest der Damen scharwenzelte sich mehr oder weniger durch. Bis auf Sally, die sich richtig gut schlug und auch verdient den Sieg abräumte: «Das war echt, also echt, echt...wow.» Was wollte sie noch werden? Moderatorin? Na dann, viel Erfolg.

Und dann kam wieder das arme, arme, arme Mauerblümchen Chantal. Die kann zwar nicht schwimmen, aber Moderator Giovanni Zarella versicherte: «Du musst keine Angst haben, das ist nur ein Pool, und wir haben einen Rettungsschwimmer hier.» Aha, na da empfiehlt sich aber jemand für einen Posten als psychologischer Lebensberater. Ein echter Casting-Guru eben.

Bälle, Bälle, Bälle

Weiter ging's zum Fußballtraining ins Camp Nou, dem Stadion des Champions-League-Siegers FC Barcelona. Ein Elfmeterschießen stand auf dem Programm. Aber Halt: Vorher mussten noch die hübschen Körper in Body-Paint-Art verziert werden. Zehn Frauen, die sich gegenseitig ein Trikot auf die Haut pinseln. Wär doch mal eine Idee für die nächste Fußball-WM der Damen, oder? Spart man sich auch die leidige Diskussion über den Triktottausch.

Ronja hatte schon eine Vorahnung, wie die Sache ausgehen würde. Über Laura konstatierte sie: «Wenn die 'nen Ball in den Bauch kriegt, zerbricht die.» Laura würde ja zu gern Spielerfrau werden, wenn sie einmal groß ist. Da kann man ja zwischen den Pfosten schon mal üben. Und Busenwunder Angelique sah vor lauter Bällen das Tor nicht. Doch sie stellte fest: «Der Wind war schuld.»

Zwischendurch blieb auch noch Zeit, um zu lästern. Über die Brüste der Kolleginnen. Und über die Nacktfotos der Mitstreiterinnen: «Ja klar, für den Playboy würde ich das machen, den find ich edel. Aber jetzt nicht, vielleicht später», erklärte Laura ihre Position. Wenn das Geld knapp wird, möchte man ergänzen.

Ab zum Zelten? Oder doch nicht?

Und dann auch noch das: Die Zicken mussten ihre Luxus-Villa räumen: Panik, Geschrei, Gezänk. «Ich hatte den Gürtel in der Buchse, fasste Isabell das Dilemma zusammen.» Autsch. Alle hatten Angst, sie müssten demnächst auf dem Zeltplatz nächtigen. Als ob das nicht schon genug Verwirrung gestiftet hätte, wartete noch eine Knobelaufgabe als Challenge auf die Heimatlosen: Nach einer Achterbahnfahrt sollten die Holden ein Wort buchstabieren. Moderatorin Jana Ina sagte: «Klingt einfach, ist es auch.» 

Das sahen die Mädels naturgemäß anders. «In Deutsch bin ich Null», bibberte Laura schon vor der Aufgabe. Korrekt. Es galt, das Wort «Muschel» aus vertauschten Buchstaben herauszufinden. «Eine mega-krasse Aufgabe», motzte Angelique. Auch Jana Ina war da keine große Hilfe:«Gibt es nicht ein Tier, dass Jelch heißt?», fragte sie ihren Mann Giovanni. Bestimmt, irgendwo.

Und weil das alles so gut klappte, durften die Schönheiten in eine neue, noch größere Villa umziehen. Zickengewitter war programmiert. «Ich will das große Zimmer», tönte Sally. «Du bekommst es aber nicht», fauchte Annika zurück. Einfach herrlich. Am nächsten Morgen hatten sich die Gemüter beruhigt und das entscheidene Duell stand an, auf einem Boot bei mäßigem Wellengang.

Für Alexa reichte das aus, um sich beinahe ihres Frühstücks zu entledigen. Alles nur gespielt, befanden die restlichen neun Bewerberinnen und schickten sie in den finalen Zweikampf. Sie musste gegen die schüchterne Chantal ran und siehe da, die Heulsuse vom Dienst kickte Drama-Queen Alexa aus dem Rennen.

Oh je, wer gibt denn dann in der kommenden Woche den operierten Stinkstiefel, auf den sich alle einschießen können? Sally und Annika haben auf alle Fälle das Potenzial dazu.

Wer die gestrige Folge versäumt hat, kann diese Bildungslücke an dieser Stelle wett machen.

Bestes Zitat: «Ich bin das perfekte Sommermädchen, weil ich bin schon im Sommer geboren.» (Angelique über ihre Siegeschancen)

cvd/sua/news.de
Kommentar schreiben Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig
Kommentar  
Ihr Name
Ihre Emailadresse
Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Feld darunter.
'6Ld52csSAAAAAKTxfdwmi0Ay4Tjghi64k3PAcWrj'
Wir empfehlen
Anzeige
Facebook
Twitterbox
Follow Us!
Anzeige