So., 27.05.12

«Sommermädchen 2011» 08.07.2011 Elf Zicken müsst ihr sein!

Sommermädchen (Foto)
Sitzengelassen? Die Kandidatinnen warten auf den Bus. Bild: ProSieben/Tom Wagner

Von news.de-Redakteur Tobias Rüster

Knappe Outfits, böse Zungen und ganz viel Geheule: Elf potenzielle «Sommermädchen» wetzten in der ersten Folge ihre scharfen Krallen. News.de verrät, welche Schönheit sich zum Auftakt am besten in Szene setzen konnte. Und mit welchen Mitteln.
 

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Schon der Auftakt hatte es in sich: Zur Musik aus dem Blockbusterstreifen Fluch der Karibik wurden jene elf Damen vorgestellt, die antreten, um die klügste, attraktivste, schönste und coolste Frau des Sommers zu werden.

Kandidatin Sally war es gleich peinlich, mit einer Limousine zu fahren. Der Rest frohlockte angesichts dieser Aussichten. Ein Gläschen Champagner und schwupps, schon schüttelte Gogo-Girl Laura das erste Mal ihre Brüste durchs Bild. Die in Moldawien geborene Blondine will unbedingt ins Fernsehen. Das hat sie ja nun geschafft.

Auch Christina möchte Moderatorin werden und nicht immer nur Autos verkaufen. Dafür will sie auch 130 Prozent geben, ließ sie verlauten. Das Moderatoren-Gespann Jana Ina und Giovanni Zarella hält das für völlig legitim. Die beiden Doku-Soap-Sternchen wollen den Mädels helfen, Fuß im Showgeschäft zu fassen. Hoffentlich klappt das besser als vor zwei Jahren in der ersten Staffel.

Einfach nassgemacht

Doch schon die Zimmerverteilung in der Luxusvilla sorgte für erstes Gezänk, die böse Laura zickte sofort rum. Aber dafür wurde sie ja bestimmt auch ausgesucht. Oder, ProSieben? Als Kommentar erntete sie ein einhelliges: «Mädchen, werd erwachsen!»

Als dann auch noch im Turmspringen um die Zimmerschlüssel anzutreten war, klappten die Kinnladen erst einmal nach unten. Chantal heulte kräftig los. Sie hat ja Angst vor Wasser und Höhe und Tieren und Menschen und überhaupt. Nur vor Kameras anscheinend nicht.

Doch auch die anderen Schönheiten lieferten ein großartiges Schauspiel ab. Jade, Sophia und Laura wären dank ihrer nicht vorhandenen Schwimmkenntnisse fast untergegangen. Der Großteil des Feldes hatte zudem die Aufgabe nicht verstanden, denn beim Tauchen sollte man halt unter Wasser zu Werke gehen. Ohne Luft zu holen. Nun ja, aller Anfang ist schwer.

Aber sollten diese Mädels nicht eigentlich besonders tough, hart, schlau, sexy und clever sein? Komisch, jeder zweite Satz war: «Ich habe Angst.» Um es nochmal klarzustellen: Es ging um einen Sprung vom Zehn-Meter-Turm. Es sollte nicht das Mittelmeer durchschwommen werden. Geheult wurde trotzdem reichlich. «Man ist da so lange in der Luft», stellte die brünette Annika fest. Und zusammen ist man weniger allein.

Sekt oder Selters?

Nächster anscheinend unüberwindbarer Streitpunkt: der Alkohol. Na klar, vor den Challenges kneifen, aber Schampus kübeln, bis in Spanien die Sonne rot anläuft. So sind sie, die Schnapsdrosseln vom Sommermädchen. Die Kandidatinnen von Germany's Next Topmodel wären über jedes Schlückchen dankbar gewesen. «Alexa hat immer einen zu viel drin», maulte Jade rum. Aber mal ehrlich, nüchtern war das auch nicht zu ertragen.

Doch für die nächste Herausforderung musste man unbedingt nüchtern sein. Ein Bungee-Sprung. Oh je. Und kaum hatten die Holden das mitbekommen, war wieder Weltuntergang angesagt. Tränen, Kreischen und die schon wohlbekannten Angstzustände. Aber man staunte, der Großteil konnte sich überwinden. Und erneut meckerte Jade, diesmal gegen Konkurrentin Chantal, weil sie «eine schwache Persönlichkeit ist und das auch bleiben sollte». Uih, da ist Potenzial vorhanden.

Die Oberzicke fliegt raus

Eben jene Jade musste dann auch im abschließenden Duell antreten, da sie im Tauchen versagte. Ihre Ausrede: «Meine Silikonbrüste gaben mir zu viel Auftrieb.» Intimfeindin und Duell-Kontrahentin Alexa vermutete, «dass eher die Luft im Kopf Schuld war». Wie dem auch sei, am Ende konnte Jade ihren rot gefärbten Schopf nicht mehr aus der Schlinge ziehen. Sie zog trotz großer Klappe beim Armdrücken den Kürzeren. Blondine Alexa ist hingegen eine Runde weiter.

Aber ganz ehrlich: Diese Traumfrauen muss man einfach lieben. Elf Zicken in knappen Bikinis, die wegen jeder Kleinigkeit ausflippen, präsentiert von einem  nervigen Moderatoren-Ehepaar, das immer eine nichtssagende Floskel auf den Lippen hatte. Das war Trash-TV vom allerfeinsten. Herzlichen Glückwunsch!

Wer die Auftaktepisode verpasst hat, kann sich diesen Höhepunkt der Fernsehunterhaltung an dieser Stelle noch einmal ansehen.

Bestes Zitat: «Wuuuuuhhhhhhhhh» (Jana Ina in jeder erdenklichen Situation)

cvd/news.de
Leserkommentare (1) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Stephie
  • Kommentar 1
  • 09.08.2011 17:17
 

Jade hat übrigens schon in mehreren Pornos mitgemacht. Jaja, von wegen Kosmetikerin. Diese Sterne und die roten Haare sind einfach unverkennbar. Peinlich für Pro7, wie ich finde.

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