Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
Kratzen, beißen und an den Haaren ziehen: Bei ProSieben kämpfen elf freizügige Kandidatinnen um den Titel «Sommermädchen 2011». Doch hier zählt nicht nur Schönheit, auch Kampfgeist und Köpfchen sind gefragt. Zumindest ein bisschen.
Endlich, endlich, endlich - danke ProSieben. Der Privatsender lässt nach einem Jahr Abstinenz das Casting-Format Sommermädchen wieder auf die Menschheit los. Mit neuem Moderatoren-Duo und äußerst freizügigen Kandidatinnen sagen die Verantwortlichen der hauseigenen Konkurrenz von Germany's Next Topmodel den Kampf an. Doch Laufsteg-Eleganz zählt hier nur am Rande, stattdessen sind andere Qualitäten gefragt.
Durften 2009 noch Steven Gätjen und Charlotte Engelhardt die spanische Sonne genießen, sind nun Ex-Bro'Sis-Sänger und Dauer-Doku-Soap-Schönling Giovanni Zarella und seine nicht minder bekannte Ehefrau Jana Ina für die Mikrofonakrobatik verantwortlich. Ein kompetentes und eingespieltes Team also. Man könnte sie auch als Netzer und Delling der Doku-Soap-Branche bezeichnen.
Liebling der ersten Staffel war eindeutig Busenwunder Anastasia, der im vergangenen Jahr sogar eine Affäre mit Fußball-Legende Lothar Matthäus angedichtet wurde. Sie konnte mit so sinnfreien Kommentaren und herzerfrischenden Aussagen wie: «Na klar kann ich lesen, ich bin doch keine Alphabetin» punkten.
Auch Kandidatin Linda blieb dick im Geschäft, obwohl sie nicht gewann. Dafür legte sie sich den Künstlernamen Lara Love zu und fasste im Schmuddelfilm-Bereich Fuß. Unlängst wollte sie einen internationalen Rekord im Oralverkehr aufstellen, was aber daneben ging. Ob die diesjährigen Kandidatinnen ähnliche Lorbeeren einheimsen können, bleibt abzuwarten. Potenzial ist auf alle Fälle vorhanden, wie unsere Fotostrecke zu den neuen Bewerberinnen zeigt.
Clevere Traumfrau statt blondem Dummchen
Doch bei diesem Wettkampf geht es nicht nur darum, die Schönste zu sein. Nicht? Nein, natürlich nicht. Deswegen hat in der vergangenen Staffel auch die gänzlich unattraktive Nina gewonnen. Hier zählen, man ahnt es schon, auch Köpfchen, Kraft und Kampfgeist. Das alles soll eine echte Traumfrau ausmachen. Zum Glück wird nicht verlangt, dass die Damen Waschen, Putzen und Bügeln.
Stattdessen müssen sich Annika, Chantal, Ronja und Co. an der Costa Brava in knappen Bikinis den unterschiedlichsten Herausforderungen stellen. In sieben Folgen werden die Bewerberinnen auf Herz, Nieren, Busen und Hirn geprüft. Wer bei den zu absolvierenden Spielen die wenigsten Punkte ergattert, muss das Sommermädchen-Camp verlassen. Eine nach der anderen.
Natürlich machen die Mädels das nicht aus Spaß an der Freude: Am Ende ziehen die drei erfolgreichsten Kandidatinnen nach bewährter Topmodel-Art ins Finale um den Titel «Sommermädchen 2011» ein. Aber, um mit Heidi Klums Worten zu sprechen: Nur eine kann «Sommermädchen 2011» werden, nur eine darf ihre Kurven bei einem Fotoshooting für die Zeitschrift FHM in Richtung Linse schieben, nur einer winkt ein Reporterjob beim ProSieben-Magazin taff und nur eine kann ein Auto und 100.000 Euro in bar gewinnen. Wir sind sehr gespannt, wer das Rennen macht.
Sommermädchen 2011, sieben Folgen, ab Donnerstag, 7. Juli, um 20.15 Uhr bei ProSieben
ruk/news.de