Von news.de-Redakteurin Julia Pfeifer
Das Bundespräsidentenpaar hat Deutschland bei der Fürstenhochzeit in Monaco auf die denkbar schlimmste Weise vertreten, heißt es in Kommentaren aus dem Internet. Schuld daran ist Bettina Wulffs beigefarbenes Mantelkleid.
Die Berliner Morgenpost hat für den Stylingunfall unserer First Lady nur eine Erklärung: Der Partystress der Wulffs muss für die unvorteilhafte Outfitauswahl von Bettina Wulff verantwortlich sein. Noch am Samstag hatten Bettina und Christian Wulff mehrere hundert Gäste zum traditionellen Sommerfest auf Schloss Bellevue eingeladen. Zu diesem Anlass trug sie übrigens ein schwarz-weiß gemustertes knielanges Kleid, perfekt auf ihre atemberaubende Figur zugeschnitten, dazu eine kurze schwarze Jacke. Sie sah darin hübsch aus, wie eine First Lady mit Stil. Nur 24 Stunden später bei der Fürstenhochzeit in Monaco gab sie sich alle Mühe, das Gegenteil zu beweisen.
Es war gegen 16.45 Uhr, als Bettina und Christian Wulff am Samstag auf dem roten Teppich eintrafen. Nach ihnen kamen nur noch Frankreichs Staatspräsident Sarkozy und die Braut Charlène mit ihrem Vater. Alle Augen waren also auf die Gäste aus Deutschland gerichtet. So konnte wirklich jeder sehen, welch schlechten Geschmack Bettina Wulff bei der Auswahl ihrer Garderobe bewiesen hatte. Sie trug - warum auch immer, bei gefühlten 30 Grad in Monaco - ein unförmiges Mantelkleid in Beige, dazu einen farblich passenden Hut mit breiter Krempe. Die 37-Jährige sah mindestens 20 Jahre älter und zehn Kilogramm schwerer aus. Mit diesem Outfit hat sich Deutschlands First Lady ganz und gar keinen Gefallen getan. Noch schlimmer als Bettina Wulffs Kleid sah eigentlich nur das Gesicht von Prinzessin Stéphanie aus. Aber das ist eine andere Geschichte.
Wie eine alte Tante
Prompt hagelte es Kritik im Netz. Auf Twitter wurde reichlich gelästert: @Torsten, der Wachsame brachte es auf den Punkt: «Bettina Wulff sah ja mal wieder aus wie ihre eigene Mutter. Wie sich eine junge Frau so als alte Tante verkleiden kann ist mir schleierhaft.» Sogar die CSU-Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär ließ sich zu folgendem Tweet hinreißen: «Verstehe nicht, warum die bildhübsche Bettina Wulff das hässlichste Kleid tragen muss!» Heute Morgen war diese Äußerung aus dem Twitter-Profil der 33-Jährigen, die unlängst zu den sexiest Bundepoltikerinnen gewählt wurde, gelöscht. Stattdessen konnte man lesen: «Sehr merkwürdig wenn jetzt jeden Montag irgendwelche Tweets von mir in Printmedien erscheinen.»
Apropos Printmedien. Der Tagesspiegel tadelte: «Aber aber, Frau Wulff! First Lady Bettina versteckte sich im VW-Savannenbeige der 60er Jahre: Sandfarbenes Mantelkleid mit weißen Paspeln, lange Ärmel zur Bruthitze von Monaco, drüber ein kreuzbraves Bubikrägelchen. Sehr deutsch, very Adenauer – fehlte bloß der Einkaufsbeutel. Devise: Nur nichts falsch machen. Und alles falsch gemacht.»
Als Bettina Wulff vor einem Jahr mit ihrem Mann, dem Bundespräsidenten Christian Wulff, ins Schloss Bellevue einzog, hoffte man noch, die bisher jüngste Landesmutter Deutschlands, die im Gegensatz zu ihren Vorgängerinnen sogar ein Tattoo hat, würde etwas frischen Wind bringen, würde so sein wie Carla Bruni oder Michelle Obama. Aber das Gegenteil ist der Fall. Statt extravaganter und eleganter Outfits gibt es biedere Kleider mit seltsamen Aufdrucken, trutschige Kostüme und immer wieder altmodische Hüte. Die Stilsicherheit der beiden First Ladys aus Frankreich und den USA geht Bettina Wulff völlig ab. Sie selbst gibt sogar zu, dass sie in Sachen Mode keine Expertin ist: «Es ist nicht so, dass es mich jeden Tag vor dem Kleiderschrank zerreißt und ich grübele, hatte ich das schon mal an, kann ich das tragen?» Das sieht man.
Frau Wulff, es wird höchste Zeit für einen Stylisten!
Die größten Stylingpannen von Bettina Wulff sehen Sie in unserer Fotostrecke.
juz/wie/news.de
Es ist unwichtig, was auf der Birne draufsteht, sondern nur von Bedeutung, was in ihr drinnen ist.
jetzt antwortenKommentar meldenSie könnte sich doch ohne alles, völlig kostenlos, des Kaisers neue Kleider leisten. Der ganze Hof würde in Ehrfurcht erstarren und den Scneider huldigen. 12 Ein-Euro-Jobber könnten den Schleier hinterhertragen.
jetzt antwortenKommentar meldenIch wäre vorsichtig,denn das Beispiel der Kanzlerin in ihrem "Kaftan",mal drei Knöpfe und mal vier Knöpfe ist so erschreckend.Da helfen weder die vielen Uniform-Farben noch die dicken Finger von Udo Walz.
jetzt antwortenKommentar meldenFrau Wulf wirkt auf mich auf Ihren Bildern sehr sympathisch und so vertritt sie uns auch gut. Sie braucht deutschen Meckerheinis zuliebe auch nicht Michelle Obama nachäffen.
jetzt antwortenKommentar meldenAlso Mode hin und Tatoo her - in einem Kartoffelsack hätte sie auf jeden Fall besser ausgesehen. Ich habe meinen Augen nicht getraut und würde mit Freunden auf jedes Amt und Geld verzichten, wenn ich mich dafür so verunstalten müßte. Das Outfit war zum Gruseln! Mein Mann wäre mit mir in diesem Kittel nicht aus dem Haus gegangen.
jetzt antwortenKommentar meldenwir haben die besten Stylisten und Modeschöpfer.. alles ist zu bieder, was sie trägt. Frau Bundespräsident hat keine kräftige Handschrift, zu ausdruckslos. Ich könnte jedesmal im Erdboden versinken, so sehr schäme ich mich dafür. Frau Merkel ist nun mal so, in ihrem Amt..., aber als Frau des Bundespräsidenten sollte man im Jahre 2011 mal mutiger erscheinen, zumal wir die beste Wirtschaft haben und für andere Staaten bürgen, da darf auch das äußere Erscheinen über den Tellerrand hinaus ausdrucksvoller erscheinen..
jetzt antwortenKommentar meldenHH - steht nicht für Hansestadt Hamburg, sondern für hübsch hässlich!
jetzt antwortenKommentar meldenmuss ich auch sagen das kleid würde ich mit meinen 63 jahren nicht anziehen,viel zu hausbacken,zu fade sie braucht dringend jemanden der ihr sagt was sie anziehen soll bei der figur könnte sie alles tragen nur keine omamodelle
jetzt antwortenKommentar meldenEine tätowierte Frau ist nicht mutig, sondern eher prollig. Als First Lady sollte sie diese Tätowierung stetig verstecken und daher kann sie nicht alle Kleider tragen. In solchen edelen, oberen Kreisen tätowiert zu erscheinen, ist nicht standesgemäß und eine Blamage für das Land. Daher spielen ihre Kleider nur eine sekundäre Rolle. Ihre Moderichtung muss sie sowieso selbst finden und sich darin wohl fühlen.
jetzt antwortenKommentar meldenStil ist Geschmacksache, auch Michel Obama findet manchmal nicht das Richtige im Kleiderschrank. Persönlich finde ich Maximas "Nudekleid" als Fehlgriff, sie wirkte farblos gegen Bettina Wulf und ihre schön geschnittene dunkelblaue Robe. Der Schnitt des Mantelkleides in Monaco war ebenfalls sehr elegant, hätte sie statt des Beige ein kräftiges Beere genommen, wäre alles begeistert gewesen (zumal sie wohltuend gegen die vielen ältlichen, Botox-gespritzten Adeligen wirkte). Im Übrigen finde ich diese "Stilbeurteilungen" absolut lächerlich. Es kommt auf Herz und Hirn an und nicht die äußere Hülle
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