Denkmäler Stichwort: Das Wattenmeer

Das Wattenmeer der Nordsee ist eines der größten Feuchtgebiete der Welt. Es umfasst das gesamte Küstengebiet einschließlich Inseln, Dünen, Sandbänken, Prielen und Salzwiesen.

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Stichwort: Das Wattenmeer Bild: dpa

Hamburg (dpa) - Das Wattenmeer der Nordsee ist eines der größten Feuchtgebiete der Welt. Es umfasst das gesamte Küstengebiet einschließlich Inseln, Dünen, Sandbänken, Prielen und Salzwiesen.

Als Watt wird die Fläche bezeichnet, die regelmäßig im Wechsel aus Ebbe und Flut trocken fällt oder überflutet wird. Es erstreckt sich zwischen der niederländischen Insel Texel und der dänischen Ho Bucht.

Das Wattenmeer gilt als einzigartiges und hochsensibles Ökosystem, dessen Entwicklung in der letzten Eiszeit (vor 10 000 bis 12 000 Jahren) begann. Dort leben tausende Tier- und Pflanzenarten. Dazu zählen Muscheln, Würmer, Schnecken, Garnelen, Krebse, Seehunde und Fische. Das Watt gehört außerdem zu den vogelreichsten Gebieten in Mitteleuropa. Jahr für Jahr wird es mit tausenden Schwärmen zur Drehscheibe des internationalen Vogelzuges von Kanada bis Sibirien.

In den drei Anrainerstaaten Deutschland, Dänemark und den Niederlanden gibt es beim Schutz des Wattenmeeres immer wieder Konflikte zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Interessen. Naturschützer kritisieren etwa, der starke Tourismus sowie Wassersport würden die Natur im Wattenmeer gefährden. Allein den Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer besuchen jährlich rund 100 000 Gäste.

news.de/dpa

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