Musik, Lyrik, Theater: Die Jüdischen Kulturtage in Berlin wollen sich in diesem Jahr als Bühne für den Dialog der Weltreligionen präsentieren.
Berlin (dpa) - Musik, Lyrik, Theater: Die Jüdischen Kulturtage in Berlin wollen sich in diesem Jahr als Bühne für den Dialog der Weltreligionen präsentieren.
Der iranische Dichter Said und der israelische Lyriker Asher Reich wollen in einer Lesung der großen Bücher der Weltreligionen in ein Zwiegespräch über die Grenzen des Glaubens hinweg treten. Zu Gast bei den 25. Kulturtagen vom 8. bis 18. September sind unter anderem der Klezmer-Musiker Giora Feidman, die Schauspieler Jasmin Tabatabai, Dagmar Manzel und Michael Degen sowie der israelische Sänger Idan Raichel, wie die Veranstalter mitteilten.
«Was Sie schon immer über Judentum wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten» - unter diesem Motto wollen Experten Fragen aus dem Publikum beantworten. Das Centrum Judaicum spürt in einer Ausstellung dem 1933 von den Nationalsozialisten zerstörten Berliner Jüdischem Museum nach. Nach mehr als 70 Jahren sollen Forschungsergebnisse über den Verbleib einzelner Werke aus dem Museum vorgestellt werden. Auf dem Programm steht auch eine Lange Nacht der Synagogen.
news.de/dpa