Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
Neue Helden braucht das Land: Aiman Abdallah erweckt in Galileo Big Pictures anhand von 50 bewegenden Fotos die unglaublichsten Heldengeschichten des Planeten zum Leben. Von Superman bis zur tierischen Rettungsstaffel ist alles dabei.
Aiman Abdallah präsentiert heute Abend bei Pro 7 die mittlerweile achte Ausgabe der Ranking-Show Galileo Big Pictures. Im Jahr 2009 als Test-Ableger der Vorabend-Wissensshow angelaufen, hat sich die Sendung im Programm der Münchner festgesetzt.
Mit einer vielfältigen und bisweilen ungewöhnlichen Themenauswahl konnte Galileo Big Pictures vor allem beim jungen Publikum überzeugen. Besonders die Jahresrückblicke 2009 und 2010 erreichten respektable 16 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. Weitere Ausgaben beschäftigen sich unter anderem mit den 50 außergewöhnlichsten und spektakulärsten Szenen bekannter Hollywoodstreifen, den 50 spektakulärsten Bildern der Zeitgeschichte und den 50 extremsten Bildern der Welt.
In der aktuellen Folge dreht sich nun alles um Helden des Alltags und Helden der Superlative. Anhand von 50 ausgewählten Fotos schildert Aiman Abdallah berührende Hintergrundgeschichten zu Aufnahmen von bekannten und unbekannten Vorbildern.
Todesmutiger Luftikus und tierische Minensucher
Zu bestaunen gibt es unter anderem die Geschichte des Kapitäns des Aloha Airlines Flugs 243. Dem Wagemutigen gelang es 1988 tatsächlich, sein Flugzeug sicher zu landen, nachdem in 7300 Metern Höhe die Kabinendecke abgerissen war. Bewundernswert ist auch das Engagement der iranischen Rennfahrerin Laleh Seddigh. Weil sie eine Frau ist, muss sie sich vor jedem Wettbewerb eine Erlaubnis von der Rennkommission holen. Entmutigen ließ sich die Geschasste davon nicht. Doch weder der Titel «beste Rennfahrerin im Iran» noch der Sieg bei den nationalen 1600GT-Meisterschaften stillte den Neid männlicher Kollegen. Das iranische Fernsehen beispielsweise blendete die jubelnde Seddigh bei einer Übertragung einfach aus. Das sie sich trotz allem nicht unterkriegen ließ, ist in der Tat lobenswert.
Auch tierische Helden werden bei Galileo Big Pictures zu sehen sein. So etwa jene 300 Hunde, die in Italien als Teil einer Rettungsschwimmer-Staffel Leben retten. Nicht weniger mutig präsentiert sich eine speziell ausgebildete Gruppe von Seelöwen. Sie spürt Minen am Meeresgrund auf. Für eine Handvoll Kinder ist hingegen der tägliche Schulweg ein echtes Abenteuer. Die Heranwachsenden müssen auf ihrem Weg in die Penne eine 400 Meter tiefe Schlucht überwinden. Schlucht oder Schule: Da bekämen auch Comic-Helden weiche Knie.
Apropos: Superman darf bei einer Sondersendung über Helden natürlich nicht fehlen. Die Comic- und Filmfigur bewahrte einen Haushalt ganz real vor dem Ruin. Auf ihrem Speicher fanden die Familienmitglieder ein Exemplar des ersten Supermancomics. Der Wert: rund 500.000 US-Dollar. Das findet auch Aiman Abdallah unglaublich: «Dass ein erdachter Held auch in der Realität Gutes bewirkt, finde ich besonders bemerkenswert», sagt der Moderator und schlüpft als Hommage an den stählernen Blitz in dessen unverwechselbares Outfit. Na dann, guten Flug und sichere Landung.
Galileo Big Pictures: Helden: Donnerstag, 23. Juni 2011, ab 20.15 Uhr bei Pro7
boi/news.de