Teenager, die mit einer Super-8-Kamera ein Alien entdecken, haben die «X-Men»-Mutanten von der US-Kinospitze verdrängt. «Super 8» spielte an seinem Eröffnungswochenende in den USA und Kanada nach Studioschätzungen rund 37 Millionen Dollar (knapp 26 Millionen Euro) ein.
Los Angeles (dpa) - Teenager, die mit einer Super-8-Kamera ein Alien entdecken, haben die «X-Men»-Mutanten von der US-Kinospitze verdrängt. «Super 8» spielte an seinem Eröffnungswochenende in den USA und Kanada nach Studioschätzungen rund 37 Millionen Dollar (knapp 26 Millionen Euro) ein.
Der Actionstreifen «X-Men: Erste Entscheidung», der am vorigen Wochenende noch die Charts anführte, rutschte mit 25 Millionen Dollar auf den zweiten Rang ab. Insgesamt gehen aber schon knapp 100 Millionen Dollar auf der Konto der Mutanten.
Die derbe Junggesellenkomödie «Hangover 2» fuhr an ihrem dritten Wochenende weitere 18,5 Millionen Dollar ein. «Kung Fu Panda 2» schaffte es mit 16,6 Millionen auf den vierten Rang, noch vor «Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten» mit knapp elf Millionen Dollar auf dem fünften Platz. «Hangover 2» und Disneys Piraten-Saga haben damit in den USA in wenigen Wochen Laufzeit die 200-Millionen-Dollar-Hürde überrundet.
Die deutschen Kinogänger müssen noch bis Anfang August auf das «Super 8»-Gruselvergnügen warten. Regisseur J.J. Abrams («Star Trek», «Mission: Impossible III») schickt eine Gruppe junger Freunde in den 1970er Jahren mit einer Kamera los. Bei ihren ersten Drehversuchen in einer Kleinstadt werden sie Zeuge von einem mysteriösen Zugunglück, bei dem ein unheimliches Alien freigesetzt wird.
Mit Steven Spielberg als Produzent und weitgehend unbekannten Schauspielern inszenierte Abrams einen altmodischen Science- Fiction-Streifen, der die Kritiker begeistert. Die Story wurde bis zuletzt geheim gehalten, was die Neugier des US-Kinopublikums am Wochenende noch anheizte.
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