In Berlin beginnen an diesem Mittwoch die Dreharbeiten für die neue RTL-Serie «Transporter». Das teilte der Kölner Privatsender am Dienstag mit.
Berlin (dpa) - In Berlin beginnen an diesem Mittwoch die Dreharbeiten für die neue RTL-Serie «Transporter». Das teilte der Kölner Privatsender am Dienstag mit.
Die auf zwölf Teile angelegte Produktion ist mit einem Etat von 30 Millionen Euro das teuerste Projekt der Sendergeschichte. Sie ist der drei Filme umfassenden Kinoreihe «The Transporter» nachempfunden. Drei der Episoden werden in der Hauptstadt angesiedelt.
Als Partner steigen die amerikanische Abo-Senderfamilie HBO und der französische Kanal M6 ein. Wie hoch die RTL-Beteiligung ist, teilte der Sender nicht mit. Mit hohen Investitionen in Koproduktionen hielt sich RTL in den vergangenen Jahren zurück. Die teuerste Eigenproduktion war der Katastrophenzweiteiler «Hindenburg» (zehn Millionen Euro), der im Winter zu sehen war.
Luc Besson, Drehbuchautor und auch Produzent der drei Kinofilme, konnte als ausführender Produzent für die Serie gewonnen werden. Chef-Produzent ist der Deutsche Klaus Zimmermann. Regisseur ist unter anderem Andy Mikita («Stargate»).
Inhaltlich knüpft die Serie an die Filme an: Ex-Elitesoldat Frank Martin, gespielt von Chris Vance (bekannt aus der Serie «Prison Break»), befördert alle Waren, egal was passiert. An den Vereinbarungen mit Geschäftspartnern wird nicht gerüttelt. Es werden keine Namen preisgegeben. Pakete werden niemals geöffnet. Für seine Transportdienste riskiert Frank Martin manchmal Kopf und Kragen.
«Transporter» spielt außerdem noch in Paris, Rom, Barcelona, Südfrankreich, New York und Toronto. Die Ausstrahlung der Serie bei RTL ist für 2012 geplant.
news.de/dpa