So., 27.05.12

Finanzieller Ruin 07.06.2011 Horst Janson droht Obdachlosigkeit

Horst Janson (Foto)
Horst Janson steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Bild: dpa

Von news.de-Redakteur Oliver Roscher

Der Schauspieler aus der Seamstraße ist pleite: Horst Janson und seine Frau drücken 650.000 Euro Schulden. Jetzt droht sogar die Zwangsversteigerung ihres Hauses. Jansons Anwalt, Arnim Rosenbach, spricht mit news.de über den Bankrott und eine mögliche Rettung.

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Schauspieler Horst Janson (75, Der Bastian, Sesamstraße) und seiner Ehefrau Hella droht die Obdachlosigkeit. Das Ehepaar drücken Schulden in Höhe von 650.000 Euro, wie Jansons Anwalt Dr. Arnim Rosenbach auf Anfrage von news.de bestätigt. Ein Verfahren zur Zwangsversteigerung des Einfamilienreihenhauses im Münchener Vorort Grünwald ist bereits eingeleitet worden.

Die Gesamtschuld bei Banken und einem Dutzend Gläubigern ist damit nicht zu decken. Rosenbach beziffert den Wert des Hauses «auf höchstens 450.000 Euro. Durch das Verfahren der Zwangsversteigerung gegebenenfalls sogar weniger». Erste Maßnahme seitens des Anwalts soll deshalb die Verschiebung der Zwangsversteigerung sein. Ein entsprechender Antrag wurde schon eingereicht. Dr. Rosenbach hofft auf das Entgegenkommen des Gerichts, weil er auf die Einnahmen aus einer Spendenaktion zugunsten von Horst Janson hofft.

Auf der Homepage des Schauspielers und bei Facebook rufen der Rechtsanwalt und gute Freunde von Horst Janson zu Ein-Euro-Spenden auf. Dr. Arnim Rosenbach äußert sich zufrieden zum bisherigen Verlauf der Spendenaktion: «Die Aktion läuft seit einer Woche und bisher sind schon mehrere tausend Euro eigegangen.» Der Anwalt setzt auf die Beliebtheit des Schauspielers, dass die «Freude, die Horst Janson den Zuschauern vermittelt hat, nicht vergessen ist».

Vielleicht kann der 75-jährige Schaupieler auch durch eigenes Zutun den Weg aus der finanziellen Krise finden. Dr. Rosenbach äußert die Hoffnung neuer Filmangebote für den Schauspieler, «weil die TV-Sender durch das große Medienecho auf Horst Jansons finanzielle Krise vielleicht registrieren, wie beliebt und bekannt er noch ist.»

Wie aber ist Horst Janson überhaupt in diese finanzielle Notsituation geraten? Sein Anwalt erklärt: «Die Jansons haben Mitte der 1990er Jahre in zwei Ost-Immobilien investiert und sind dabei von einem vermeintlichen Immobilienprofi über den Tisch gezogen worden. Die Sanierung der Immobilien war zu teuer und anschließend standen die Objekte auch noch leer.» Das gesamte Vermögen sei durch die aufgenommenen Kredite aufgefressen worden. Nun hänge die Existenz der Jansons am «seidenden Faden», so Dr. Arnim Rosenbach. Heute abend äußern sich Horst Janson und seine Frau Hella in der Sendung Menschen bei Maischberger (22.45 Uhr, Das Erste) persönlich über seine Situation.

pfj/news.de
Leserkommentare (18) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • geli
  • Kommentar 18
  • 20.01.2012 00:30
 

ich hoffe, dass diejenigen, die tatsächlich etwas spenden wollen, ihren Verstand einschalten und das Geld besser für Waisenkinder spenden oder um Geld zu spenden für Operationen für Eltern, die das Geld nicht aufbringen können. Herr Janson sollte sich schämen. So ist es halg, wenn man nicht genug bekommt. Ich wüßte schon gerne, wie diese Geschichte ausgeht. Frau J. ist jünger als ihr Mann. Die Familie hätte doch in die Privatinsolvenz gehen können und wär inzwischen fein raus". G.J.

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  • Eliza Welsing
  • Kommentar 17
  • 30.06.2011 10:23
 

Ja, meine lieben Mitmenschen, so kann es passieren ,mir auch mein Ex hat mich ruiniert,hat mir hohe Firmen-Schulden hinterlassen,Firma ist Insolvent obwohl alles gut lief und er will noch eine Mill.Zugewinn. Ich brauche auch ein Spendenkonto !!! mfg E.W.

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  • hannelore haug
  • Kommentar 16
  • 18.06.2011 09:19
 

ich verstehe die welt nicht mehr! Unser Bauernhof wurde letzten Monat zwangsversteigert, mein Mann ist morgen 62 Jahre alt und muß nun für den Rest unsere Schulden knapp 300000,00 EURO,jeden Tag als Raumausstatter Fußböden verlegen und glauben Sie mir das ich auch nicht leicht. Aber wir können nicht mal schnell im Internet über unsere Sorgen jammern und auf "BETTEL- TOUR" gehen. Ich finde Horst Jansen hat soviele gutbe-tuchte Schauspielerkollegen die ihm mit Leichtigkeit aus der Patsche helfen können. Wenn's den "REICHEN und SCHÖNEN" gut geht wollen sie von den einfachen Leuten auch nichts.

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  • erwin Schaller
  • Kommentar 15
  • 11.06.2011 20:53
 

Ja jetzt sollen wir noch für diesen Profitgeilen Schauspieler spenden , das ist doch ein Witz, es gibt genug auf der Welt die Spenden wohl nötiger haben als der Arme Horst Janson, er hats verkorkst, dann muß er halt sich einen Job suchen oder Hartz IV beantregen, wer hilft denn uns wen es uns schlecht geht ???

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  • Tempeloskilos
  • Kommentar 14
  • 11.06.2011 20:48
 

Na und? Offensichtlich hat man in Deutschland noch nicht kapiert, dass die Altersarmut immer näher kommt. Aber ich habe auch keine Villa in Grünwald benötigt und daher habe ich meine Groschen noch zusammen. Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. So einfach ist das.Vor zehn Jahren hätte der mich wohl blöd angeschaut wenn ich ihn um ein Autogramm gebeten hätte. Warum soll ich mit ihm Mitleid haben. Soll er doch zu seinen Schickimicki- Freunden gehen.Die wissen doch wie sich Solidarität anfühlt?-Oder. Ich stecke lieber der alten Frau was zu, welche in Container nach Lebensmittel sucht.

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  • Walter Ulbricht
  • Kommentar 13
  • 10.06.2011 12:12
 

Schauspieler=intelligent halte ich für ein Gerücht, eher Talent für die Schauspielerei. Wenn man Schauspieler erlebt, wie sie ihre trivialen Lebensweisheiten von sich geben und das ohne rot zu werden, zweifelt man schon an deren Intelligenz. Offensichtlich verlieren manche bekannten Leute den Bezug zur Realität, zumal es ständig "Preise" für irgend-etwas gibt. Viele Wissenschaftler tun täglich mehr für das Wohl der Gesellschaft als viele Schauspieler. Reduziert man diese auf die Hälfte, würde das keinerlei gesellschaftlichen Schaden nach sich ziehen. Also, immer schön auf dem Teppich bleiben!

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  • Ernesto Eckini
  • Kommentar 12
  • 10.06.2011 11:33
 

Mich wundert immer wieder, dass auch "Wessis", die doch schon lange wissen müssten, dass es überall (Finanz-)Betrüger gibt, die sich Finanzberater nennen, aber nur das liebe Geld des "Beratenen" wollen, so ihr Geld verlieren. Oft sind es "seriöse" und bekannte Banken, die den ganzen Deal einfädeln. Offensichtlich stehen manche Leute über den Dingen, informieren sich nicht, glauben den Betrügern, wollen aus viel Kohle ohne Mühe noch mehr Kohle machen und wundern sich dann, wenn das ganze Geld weg ist. Kann man denn wirklich so naiv oder doof und auch habgierig sein? Hat J. keine eigene Meinun

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  • sfanger
  • Kommentar 11
  • 09.06.2011 23:46
 

Hallo liebe Sybille , habe heute morgen Ihre Kritik an dem ja so verschuldeten und armen Schauspieler Host Jansen, nebst Gattin gesehen. Muss Ihnen sehr beiflichten, und mit Ihrer Kritik, insbesonders , gegen den Spendenaufruf , der Jansen in der Fernsehsendung bei Frau Maischberger, voll aus meinem Herzen gesprochen. Es ist schon armseelig Milionen verdient zu haben und nur aus Geldgier Ihr Vermögen ,mit riskanten Immobilien im Osten einzusetzen . wegen hoher Rendite ! Aber die schlechten Berater sind ja Schuld gewesen ist, eine dumme Ausrede .Seine Geldgier war Schuld!

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  • Rudolf Figge
  • Kommentar 10
  • 09.06.2011 19:35
 

ja gehts denn noch, erst durch Dummheit die Kohle im Osten verzocken weil man den Hals nicht voll genug kriegt und dann auf die Spendenwilligkeit der arbeitenden Bevölkerung spekulieren. Familie Janson sollte sich ein Beispiel an Lippert, Reims und Co nehmen statt öffentlich rumzujammern.

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  • SJ
  • Kommentar 9
  • 09.06.2011 07:38
 

Entschuldigung, aber das mit Herrn Janson kann und will man doch wohl nicht Glauben.Ein sogenannter gebildeter Mann jammert im Fernsehn,Internet? Warum ? Wie viele Menschen in seinem Alter leben mit diesem Geld, tja zwar nicht in Grünwald bei München, aber jeder Bürger muss sich wohl die Butter auf Brot mühsam streichen und manche sind noch krank und haben zusätzlich Kosten. Herr Janson gehen sie mal in Pflegeheime o.Altenheime und schauen sie sich dort mal um und fragen diese Menschen dort, was sie für Wünsche haben, vielleicht schwenken sie dann mal um mit dem Gedanken alles fest zu halten

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  • Kjeller
  • Kommentar 8
  • 09.06.2011 02:47
 

Es ist schon hammerhart! Während Abertausende wirklich armer Menschen täglich um ihre weitere Existenz ringen, entbllöden sich die Jansons nicht, erneut im Fernsehen aufzutreten und sich gegenseitig die Hände-tätschelnd, über ihr Schicksal zu barmen. Dass sich Frau Maischberger für so etwas hergibt, enttäuscht mich. Da hilft es auch nicht viel, dass ein weiterer Prominenter und eine "Frau aus dem Volke" zu Wort kamenm. Könnte es sein, Herr Janson, dass der von Ihnen so hochgelobte neue Anmwalt den Spendenaufruf lediglich aus Angst um sein Honorar ins Netz gestellt hat?

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  • Daniela Hinz
  • Kommentar 7
  • 08.06.2011 14:25
 

Ich fasse es nicht - schon wieder die gleiche Tour von den Jansons. Wieder Medien wirksam (auf Gebührenzahlerkosten) Spenden sammeln, nur die Magersucht der Tochter als Druckmittel fehlt bisher noch. Nach dem letzten Spendenaufruf wegen der Jansons'schen "Hungersnot" sah man das Resultat im Fernsehbeitrag: Die Jansons feierten ihre Silberhochzeit am Südsee-Strand und Herr Janson erwähnte, er wolle mal ohne Arbeit und privat die Luxus-Segelyacht "Royal-Clipper" genießen. Spenden an die Arche für ein warmes Essen armer Kinder sind angebrachter.

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  • Heinz Heimann
  • Kommentar 6
  • 08.06.2011 13:14
 

Ich finde diese Aktion mit der Werbung um Spenden unerhört. Ab mit ihm unter eine Brücke! Aber er wird es schon schaffen, war inzwischen in der 2. Talkschow, wo er Honorare kssiert, wird so versorgt komfortabel versorgt werden wie Frau Lierhaus, die ja schließlich von etwas leben muss. Keine Spende mehr für den "Guten Zweck", für den Sie auftritt !! Habe selbst nicht so gezockt, aber mit einer Fehlmaßnahme zur Altersvorsorge zu kämpfen bei 970,00 € Rente, Wasserschäden im Mehrfamilienhaus usw.Kosten in mehreren 100 - Tausend €, Finanzkrise, geänderte Finanzierungszusagen Verkauf des EF

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  • Ali Bengali
  • Kommentar 5
  • 08.06.2011 10:52
 

Horst Janson droht Obdachlosigkeit Von news.de-Redakteur Oliver Roscher Artikel vom 07.06.2011 Der Schauspieler aus der Seamstraße ist pleite: Horst Janson und seine Frau drücken 650.000 Euro Schulden. Jetzt droht sogar die Zwangsversteigerung ihres Hauses. Jansons Anwalt, Arnim Rosenbaum, spricht mit news.de über den Bankrott und eine mögliche Rettung. Der Anwalt heißt Rosenbach, ihr Hirnis. Außerdem ist das Interview geklaut, der hat niemals mit news.de gesprochen.

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  • Immerzu
  • Kommentar 4
  • 08.06.2011 05:58
 

... dumme Menschen sterben niemals aus. Da seine schauspielerischen Leistungen nicht mehr ausreichen um den versauten letzten Lebensabschnitt in Würde zu bewältigen, rufen der Janson mit Anwalt, andere Menschen auf, seine Gier mit Spenden zu unterstützen. Eine Frechheit. Ich rufe alle die Spenden wollen auf den 1€ den Japanern zu spenden die es wohl nötiger brauchen als so ein gieriger dummer Zocker der mit seinem leicht verdienten Geld nichts anzufangen wusste als es in den Sand zu setzen und nun im Alter von 75 erst merkt wie es sich anfühlt wenn man erst UNTEN angekommen ist.

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  • Bruno Müller
  • Kommentar 3
  • 08.06.2011 01:43
 

Ich schließe mich dem Kommentar 2 des Herrn Reiner Lüddecke voll und ganz an. Die Gier hat Sie in den Schuldenberg getrieben !!! Nicht nur erst Steuern gespart ( die Zeche zahlt sowieso der "Kleine Mann")und gut davon gelebt, und jetzt betteln? Es gibt genügend Kleininvestoren die auch durch die Banken falsch beraten worden sind und für ihr Vertrauen teuer bezahlen müssen. Vielleicht werden diese durch ihre Familien und Kinder unterstützt? Wäre doch auch eine Möglichkeit, oder? Schon mal dran gedacht? MfG

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  • Reiner Lüddecke
  • Kommentar 2
  • 07.06.2011 23:48
 

herr janson, sie haben vor der gier, nach der wende mit ost-immobilien ohne eigenes kapital steuern zu sparen,mit ihrer schauspielerei viel geld verdient. hätten sie entsprechent in die rentenkasse eingezahlt, wäre ihre heutige rente höher als nur 495,-- €. der emotionale aufruf in ihrer homepage an ihre fans, ihre schulden durch eine spende zu minimieren,ist nicht nur peinlich sondern impertinent. verkaufen sie ihr reihenhaus in münchen und ziehen sie in eine normals mietwohnung, wofür sie auch noch wohngeld bekommen würden und zahlen sie mit dem rest aus dem verkauf ihre schulden ab . mfg

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  • Elster
  • Kommentar 1
  • 07.06.2011 20:44
 

Schulden sind für eine Person nie gut .Ich mache keine Schulden-Ich kaufe mir nur etwas ,wenn ich es bar bezahlen kann .Schulden mache ich nicht .

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