So., 27.05.12

«Maischberger» 08.06.2011 Wenn Gier das Hirn frisst

Menschen bei Maischberger (Foto)
Berühmt und trotzdem pleite: Der Schauspieler Horst Janson und seine Frau Hella berichteten Sandra Maischberger von ihrem Bankrott. Bild: news.de-screenshot (ARD)

Von news.de-Redakteurin Ina Bongartz

Sparen statt prassen: Bei Sandra Maischberger sprachen ein sehr charismatischer Horst Janson und ein sehr offener Wolfgang Lippert über die Schmach, völlig pleite zu sein. Die Erkenntnis des Abends: Gier frisst Hirn - egal ob Promi oder Normalo.

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Sie hatte schon was von einem Monopolyspiel, die Talkrunde am Abend bei Sandra Maischberger: 650.000 Euro Schulden, in Schrottimmobilien investiert, oder 5 Millionen Euro im Casino verzockt und dann stürzt der Schuldenberg wie eine Lawine über den Schuldner herein.

Zwei prominente Herren schilderten bei Maischberger das, was in Deutschland so oder so ähnlich mehr als 100.000 Menschen betrifft. Eben noch wohlhabend, plötzlich beinahe arm wie die Kirchenmaus.

Horst Janson, einst ein sehr bekannter und gefragter Fernsehschauspieler, spricht von seinen 650.000 Euro Schulden. Und ganz deutlich wird, dass er viel lieber über einen neuen Film sprechen würde. Doch das Fernsehen habe ihn ein bisschen vergessen. Dies sei auch ein Grund für seine jetzige Situation: Die Gagen waren zu klein, die Kredite zu hoch, die Berater zu schlecht, die Fehlinvestitionen zu gravierend und einige Freunde zu falsch. Trotz dieser Misere sitzt bei Maischberger ein Horst Janson, der so charismatisch wirkt wie eh und je. Ist es wirklich schon so lange her, dass man ihn in einem Fernsehfilm sah? Janson passt doch perfekt auf das Traumschiff oder in die Sachsen-Klinik.

427 Euro Rente müssen nun reichen

Mittlerweile lebt Janson von 427 Euro Rente pro Monat, muss fürchten, sein Haus durch Zwangsversteigerung zu verlieren. Wie konnte es so weit kommen? «Bei uns ist das alles völlig außer Kontrolle geraten», sagt Janson, außerdem hätten er und seine Frau Hella viele falsche Entscheidungen getroffen. Nun ist das ganze Geld weg.

Dennoch signalisieren die Jansons: Wir halten das aus. Wir stehen die Pleite gemeinsam durch. Während der Sendung halten sich die Jansons immer wieder an den Händen. Und ganz leicht kann man es hören, irgendwo da zwischen den Zeilen: «Es ist ja nur Geld, was uns fehlt. Wir haben immer noch uns.» Die vielleicht schönste Erkenntnis des Abends, wenngleich nicht die einzige.

Für Entertainer Wolfgang Lippert war der Gang zu Sandra Maischberger vermutlich ein viel leichterer als für die Jansons. Er hat seine große Pleite bereits hinter sich und ist nun schuldenfrei. Seinen Aufstieg und Fall kann man in seiner Autobiografie Lippi-Bekenntnisse nachlesen. Entsprechend entspannt und redselig präsentierte sich Lippert.

Ganz klar sei: Er habe sich nicht nur auf schlechte Berater verlassen. Lippert wurde betrogen. Der Schuldige musste zwar eine Haftstrafe absitzen, doch Lippert blieb auf den Schulden sitzen. Rückblickend weiß er: «Es ist im Grund ganz einfach: Gier frisst Hirn.» Nicht nur Liebe, sondern auch Reichtum kann blind machen. Er habe sein Geld vermehren wollen und Beratern vertraut, die ihm 100 Prozent Rendite in Aussicht stellten.

Ich will es, und ich will es sofort

Das Schlimmste für ihn sei die Angst vor der Öffentlichkeit gewesen, dieses «Tun, als ob alles gut ist». Warum war das so? «Weil man in Deutschland einfach nicht auch mal scheitern darf. Das ist verpönt.»

Dem stimmten auch die drei nicht prominenten Gäste der Runde zu. Die Finanzexpertin der Verbraucherzentrale, Annabel Oelmann, wusste auch gleich, wo der Fehler liegt. Nämlich im System. «Alles ist darauf ausgelegt, dass wir auf Pump leben.» Eben dieses bohrende Gefühl: «Ich will dieses und jenes, und ich muss es sofort haben. Keine Zeit fürs Sparen.» Eine nun wieder schuldenfreie Verkäuferin erzählt, dass sie so fast unbemerkt 45.000 Euro Minus auf dem Konto anhäufte.

Doch das System allein kann kaum Schuld daran gewesen sein, dass der einstige Erfinder und Millionär, Klaus F. Schmidt, in zwei Jahren fünf Millionen Euro im Casino verzockt hat. Diagnose Spielsucht. Eine anerkannte Krankheit. Und trotzdem passt auch hier die Erkenntnis: Gier frisst Hirn.

Bestes Zitat: «Hoffnungslosigkeit ist die vorweggenommene Niederlage.» (Horst Janson darüber, ob er und seine Frau das Haus wirklich per Zwangsversteigerung verlieren werden, oder ob in letzter Minute doch noch ein solventer Freund hilft.)

cvd/wie/news.de
Leserkommentare (29) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • anti neid
  • Kommentar 29
  • 15.06.2011 19:36
 Antwort auf Kommentar 27

Aber das der Mann mit seinem Schauspiel vielen Menschen zu Freude Verholfen hat, dort viel Zeit investiert hat und vielleicht sogar einigen Hoffnung und Antidepressiva war, zählt für dich nicht oder ? Er hat seine Freizeit auf einem Segelboot verbracht ... auweia, Sex hatte er wahrscheinli9ch auch noch dieser Sittenstrolch ..... also echtmal, wie wäre es mal mit mehr Menschlichkeit und weniger Mißgunst ? Und ich kann nur zustimmen, wenn jemand für diesen Mann spenden will ... bitteschön . Ich wäre jedenfalls heilfroh, wenn man mich im reiferen Alter zufrieden zuende leben lässt wie gewohnt

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  • sabine schlager
  • Kommentar 28
  • 15.06.2011 17:59
 Antwort auf Kommentar 27

Echt grass dass die leute immer einem anderen etwas neidig sind, wenn es Leute gibt die für Ihn spenden, warum sollte er es dann auch nicht nehmen das geld. Wenn nur jeder Zehnte den anderen helfen würde gebe es weit nicht soviel Armut,aber leider gibt es einfach zuviele Egoisten auf der welt und an dem wird sich auch nie etwas ändern!

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  • answer
  • Kommentar 27
  • 13.06.2011 23:38
 

Hella, seine Frau, arbeitet seit 30 Jahren nicht!!!! Horst Janson hat jahrzentelang seine Freizeit auf seinem Segelboot am Starnberger See verbracht!!!! Und jetzt um Geld betteln! Es ist ein Hohn! Und sich dann hinstellen und sagen, wir wollten diesen Aufruf nicht - es war ein Freund, der dazu aufgerufen hat. Dieser Anwalt sagte, der gespendete Betrag solle nicht bekannt gegeben werden, so sei es mit Horst Janson abgesprochen!!!! Bei jeder Spendenaktion wird zum Schluss die Gesamtsumme genannt.Jeder Bettler wird aus der Fußgängerzone vertrieben und er darf "betteln".

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  • Iris Behnke
  • Kommentar 26
  • 13.06.2011 18:51
 

Ich habe die Wiederholung der Sendung auf 3sat gesehen, dshalb spätere Reaktion. Ich weiß nicht, worüber dikutiert wird: Haus verkaufen 500.00€ (Riesensumme), dann alle Familienmitglieder mal arbeiten ( nicht nur auf Schauspielangebote oder Modelangebote warten) auch 2 Jobs- wieviele deutsche Rentner das tun müssen, um zu überleben. Nicht betteln, das haben Jansons nicht nötig.Von jedem Deutschen wird Flexibilität verlangt, wenn es in einem Beruf nicht mehr klappt, umorientieren. Gilt dieses für die Familie nicht? Wenn man in München unbedingt leben muss, ist es halt teuer.

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  • cm
  • Kommentar 25
  • 09.06.2011 15:50
 

Ist schon krass...da fliegt einem das Steuersparmodell Marke Ostimmobilie um die Ohren und jetzt soll gespendet werden. Nur mal so zur Info: Herr J hat (wie viele andere auch) massiv in Ostimmobilien investiert. Diese "verluste" wurden Jahrelang mit Einkünften gegengerechnet, so dass der feine Herr Jahrelang keine fast keine Steuern (zumindest nicht seinem damaligen Einkommen angemessenen) gezahlt hat. Der soll froh sein dass er überhaupt eine Rente bekommt...unglaublich...und ja...auch ein Hartz4 Bezieher muss seine Eigentumswohnung erst mal verkaufen bevor er Stuetze bekommt....

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  • Gina
  • Kommentar 24
  • 09.06.2011 11:19
 

Die 1 Euro (Mark) Spende war doch die Idee von K.H.Böhm für hungernde Kinder in Afrika. Umso widerlicher ist das betteln der Jansons b.Maischberger. Achtung! Er möchte gern 1-3 Euro von jedem. Also gebt lieber dem K.H.Böhm wieder mal 1 Euro, da geht das Geld an den richtigen Ort.

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  • Shania1
  • Kommentar 23
  • 09.06.2011 10:32
 

Tja, Gier frisst Gehirn. Anders kann es auch nicht sein, wenn man so viel Kohle hat und irgendwann pleite ist. Deshalb habe ich keinerlei Mitleid mit diesen Prominenten und finde diesen Spendenaufruf für diesen Schauspieler einfach daneben. Wer so mit Geld umgeht, muß halt auch mit den Folgen leben wie jeder andere auch. Ein Spendenkonto sollte es lieber für unverschuldet in HartzIV-geratene eingerichtet werden. Ist auf jeden Fall sinnvoller.

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  • Sir Madog
  • Kommentar 22
  • 09.06.2011 10:21
 

Ich weiß nicht, ob ich über diesen Artikel lachen oder weinen soll. I Deutschland gibt es hunderttausende von Menschen, denen es wesentlich schlechter ergeht, als Herrn Janson. Diese Menschen haben nicht aus blinder Gier ihre Lebensgrundlage verloren, sonder aufgrund arbeitsmarkt - und gesellschaftspolitischer Entwicklungen, die seit Jahren noch gefördert wird. Wo bleibt den die Solidarität mit diesen Menschen? Herrn Jansons Schicksal ist bitter für ihn, aber selbst verschuldet. Nein, meine Solidarität hat er nicht

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  • lebenskünstler
  • Kommentar 21
  • 09.06.2011 09:55
 

Es ist nunmal ein Naturgesetz, es gibt immer zwei Seiten zB. Tag und Nacht so auch Gewinner und Verlierer ! Nur wer beide Seiten beachtet und kennt, versteht diese für sich richtig zu Nutzen. Mein Leitsatz zum Leben Lebe dein Leben und lass dein Leben nicht Leben, nur dann kannst du eines Tages sagen dein Leben gelebt zu haben! Zum Leben gehört beste Gesundheit und das Wissen mit dem umzugehen was man aktuell hat ! Hoffe es hilft dem ein oder anderen Leser weiter, sein Leben zu leben und nicht das leben anderer Leben zu wollen. Beste Grüße

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  • Peter Steffens
  • Kommentar 20
  • 09.06.2011 09:49
 Antwort auf Kommentar 19

Finde Ihre Antwort schon verwunderlich,und gleich erzählen Sie mir noch,wenn alles gut gegangen wäre hätte er das geld an die Bundesbürger verteilt,die er jetzt um Hilfe bittet,gar anbettelt und sich anbiedert.Das ist Dekadenz in höchstem maße,nach dem Motto nach mir,gibt es da noch wen.Und dann möchte ich Sie noch fragen,welchen Kommentar haben Sie gelesen,wo kommt da vor das ich Ihm Leid gönne.Im gegenteil,Er will doch Arbeiten also nochmal Arsch hoch und weiter.Und bitte wenn jeder gescheiterte ein Auto anzünden würde dann müßten wir bald zu Fuß gehen.

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  • DerDemokrator
  • Kommentar 19
  • 09.06.2011 04:15
 Antwort auf Kommentar 16

Sehr geehrter Herr Steffens Wer anderen Leid gönnt "verdient" sein eigenes Leid möglicherweise mehr als er selber denkt. Horst Janson ist 75 Jahre und es ist schon relatv tragisch das er zunächst die Probleme mit seiner magersüchtige Tochter hatte und jetzt auch noch vor dem Scherbenhaufen seines Lebens steht, vermutl. weil er naiv an das "Gute im Menschen" geglaubt hatte. Aber vielleicht ist ihnen ja eine Gesellschaft lieber in der aus Frust Autos angezündet, Kinder mißhandelt oder hilflose Passanten krankenhausreif geprügelt werden? Da sind wir ja leider inzw. gelandet. Ciao DerDemokrator

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  • DerDemokrator
  • Kommentar 18
  • 09.06.2011 04:00
 

Ehrlich gesagt kotzt mich diese Gesellschaft immer mehr an. Man gönnt Pechvögeln wie Horst Janson ihr Unglück, überschüttet sie mit Häme, weil sie "treudoof aber lieb" noch an das glauben was Deutschland mal ausgemacht hat und das dem Hartzer längst vergangen ist-Mitgefühl. Auch mich verändert diese Haltung, ich verachte jeden der sich Rücksichtslos verhält, egal ob Bürokratenfuzzis, verlogene Politiker, gierige Abzocker aber auch Hartzer die ihre Töle sich vor meiner Haustür leersch...lassen... Hartz4 und WWW haben die Welt verändert, nicht zum Guten. Ciao DerDemokrator

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  • iris blume
  • Kommentar 17
  • 08.06.2011 21:33
 

ich muß erst mal loswerden,daß hier alle rechthaben.er hat sein erspartes in so windige ddr-immobilien gesteckt,in der hoffnung,noch reicher zu werden,ohne sich zu interessieren,ob das was wert ist.das gleiche,wenn ich irgendwelche aktien kaufe und dadurch alles verliere.

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  • Peter Steffens
  • Kommentar 16
  • 08.06.2011 20:03
 

Sehr geehrter Herr Janson ich würde sofort mit Ihnen tauschen wollen.Ich bin seit ca 5 Jahren von harz abhängig und das leider durch Krankheit(Atemnot,Erstickungsanfälle,erlebe oft einen Heib von einer halben Stunde wo ich nicht weiß ob ich es Überlebe,ich lebe gerne doch manchmal denke ich.....)Sie sind gesund und das ist das höchste Gut,Sie sollten sich schämen immer noch auf einem hohen Ross zu sitzen,nuja nicht aufs Haus verzichten das nennt man jammern auf höchstem Niveau.Wäre ich Gesund würde ich gerade ihnen zeigen wollen wie ich das schaffen würde.Also Arsch hoch und weiter.

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  • Sina
  • Kommentar 15
  • 08.06.2011 19:16
 

Der Hammer war eigentlich in der Sendung von Sandra Maischberger, dass ein Kommentar war, die Erdbebenopfer in Japan seien schlechter dran. Jetzt nach unten zu schauen, um sich immer noch über andere zu erheben, ist einfach billig. Als man "Mein Haus, Mein Boot, meine Viper" lebte, hat man nur nach oben, nach dem Luxusleben geschaut. Für diesen übertriebenen Luxus hätte man vielen Katastrophenopfern helfen können, aber die hat man wohl "übersehen" von da oben, zur Zeit der Fettlebe. Wer einst so viel verdient hat und nicht vorgesorgt hat - tut mir leid ...

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  • Sina
  • Kommentar 14
  • 08.06.2011 19:08
 

Diskutieren Sie mit und kommentieren Sie den Artikel «Maischberger» : Wenn Gier das Hirn frisst.

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  • Heiko Fokkena
  • Kommentar 13
  • 08.06.2011 19:00
 

ARD/ZDFD mögen doch Herrn Janson helfen, vielleicht darf er auch irgendwelche Gewinnzahlen vorlesen, mit einem Jahresgehalt wäre der größte Teil der Schulden getilgt.

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  • Mariaeva
  • Kommentar 12
  • 08.06.2011 18:17
 

Herr Jason tut mir leid(aber nicht wirklich) das Sie jetzt von 427 Euros leben muessen, als Sie genug verdienten haben Sie keinen Rentenbetrag eingezahlt, Ihre eigene Dummheit, aber schoen auf hohem Ross leben, und jetzt nicht sagen der andere ist schuld, mit dem kaufen einer Immobilie der ehemaligen DDR mussten Sie doch damit rechnen, dass saniert werden muss, waren Sie wirklich so dumm ohne sich abzusichern sowas zu kaufen? Da kann man kein Mitleid haben und jetzt die Leute anbetteln, haben Sie mal was von Insolvenzantrag gehoert? Ich bin 78 Jahre alt und habe eine Rente von 583 Euros bi

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  • Brit Sorg
  • Kommentar 11
  • 08.06.2011 15:57
 

Ich denke Herr Janson, sollten Sie zu ein Hartz4 werden, keine Schande. Verkaufen Sie Ihr Haus ,ziehen in 1-Zimmerwohnung außerhalb von München, wo die Mieten billiger sind und gehen arbeiten. 474,-Rente plus beide arbeiten, auch putzen gehen (hatte ich auch schon)keine Schande Ich bin 72 Jahre, habe 454,-Rente, arbeite noch, jammere nicht, arbeite gerne. Also Herr Janson, mal logisch denken, loslassen, Ärmel hochkrempeln und arbeiten. Das Betteln finde ich fies. Haben Sie keinen Stolz? nur Dollaraugen?! Ich bedauere die Menschen,die unverschuldet Hartz4 Empfänger geworden sind.

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  • xiang
  • Kommentar 10
  • 08.06.2011 15:27
 

Habe absolut keinen Mitleid mit Menschen die an sehr viel Geld gekommen sind. Egal jetzt ob durch Gewinn, Erbe, oder durch Abeit. Das kommt halt dabei heraus wenn vermögende Leute nicht zwischen Geldsicherung und Geldmaximierung unterscheiden können. Zuerst bringt man seine Schäfchen ins Trockene, wenn dann noch was bleibt für ein Luxusleben, gerne. Aber erst absichern !! Spendet lieber an eure örtliche Tierheime.

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 9
  • 08.06.2011 14:59
 

Wenn einer glaubt, durch Geldmanagement reicher zu werden, als durch Arbeit, dann wird er zu Recht widerlegt. Der Wert des Geldes, sein Wesenskern also, liegt nicht in seiner beliebigen Vermehrung. Die gebeutelten Herrschaften sollten sich damit trösten, dass sie jahrelang auf der Gewinnerseite waren. Leistungsverachtung pur also genossen. Und nun hoffen sie auf Freunde oder Schuldenbefreiung. Im Mittelalter gab es den Schuldnerturm. Diese Institution war hilfreich und zeigte öffentlich, wie Geld gemanagt werden muss. R fordert: Alle, die von Geld nichts verstehen, sollten lebenslang arbeiten.

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  • Jean NOSSIN
  • Kommentar 8
  • 08.06.2011 14:27
 

Die Stürme des Alltagslebens gründen oft auf die Fehlinvestition in die Aufrichtigkeit unserem Handeln. Falsche Probleme brauchen falsche Freunde. Sie sind Spiegelbilder des eigenen inneren Fehlendem: Die Chimie zwischen Gier und Macht drückt den Raum unseren Tugenden. Die darauf entstehende Hirnlosigkeit in unserem alltäglichen Handeln zeigt uns, dass nicht der eigene Lebenssinne uns führt, sondern dass der gesellschaftliche Spektakle unseren Schwäschen einen Stab in die Hand gegeben/gedrückt hat. Dann stehen wir in Schulden zunächst vor unserem Selbst und zusätzlich vor der "Meinung" andere.

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  • so isses
  • Kommentar 7
  • 08.06.2011 12:42
 

Bei aller Liebe. Erst verdient Hosrt Janson weit aus mehr als der Durchschnitt. Dann will er Steuern auf Kosten der Allgemeinheit sparen. Und jetzt bettelt er die Leute an. Sanieren geht so: erst Haus verkaufen. Dann Ballast abwerfen. Es ist bitter, aber es geht nicht anders.

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  • Moorfrau
  • Kommentar 6
  • 08.06.2011 12:29
 

habe die sendung nicht gesehen u.nicht verfolgt, welcher prominente wieviele schulden hat.fakt ist doch, dass herr janson immer noch nicht logisch denkt u.loslassen kann. wieso hat er nicht schon längst sein haus verkauft? zieht in eine schnuckelige mietwohnung u. freut sich seines lebens. ein haus ist materieller besitzt, der in diesem falle belastet! weitsichtigkeit haben mir geholfen u. es leicht gemacht mein haus zu verkaufen - eben bevor ich finanziell absackte!

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  • Gisi
  • Kommentar 5
  • 08.06.2011 12:28
 

Familie Janson soll weiterheulen. Hätte sie mal Geld für die Rente weggetan, wo sie noch flüssig war! Zur Not können beide ja ihre Lebensmittel bei der Tafel für kleines Geld einkaufen. Dieser Spendenaufruf ist doch nun wirklich total daneben gegriffen. Schwimmen im Geld, verspekulieren alles, weil sie den Hals nicht voll bekommen und dann soll womöglich noch eine arme Socke, die ein Leben lang schwer gearbeitet hat und trotz alledem mit wenig Rente auskommen muss, eine Spende abdrücken. Ich glaube kaum, dass Familie Janson sich jeh an Spendenaktionen beteiligt haben.

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  • wsd
  • Kommentar 4
  • 08.06.2011 12:07
 

Trotz Schufa Abfragen u. anderer „ Vorsichtsmaßnahmen“ passiert es fast spielerisch Kredite zu erhalten. Wer denkt vorab daran, dass ein Leihbetrag auch eine kontinuierliche Rückzahlung erfordert? Promi zu sein bedeutet evtl. mehr Geld zur Verfügung zu haben, besagt jedoch nie, dass nicht auch hier die Gier das Hirn frisst? Ausreden für Fehlentscheidungen kennen wir alle, nur ein klarer Menschenverstand zwingt zu überschaubaren Handlungen. Generell und überall. Es ist keine achtenswerte Lösung für Fehlkalkulationen "Spenden" einzufordern.

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  • Immerzu
  • Kommentar 3
  • 08.06.2011 09:20
 

... dumme Menschen sterben niemals aus. Da seine schauspielerischen Leistungen nicht mehr ausreichen um den versauten letzten Lebensabschnitt in Würde zu bewältigen, rufen der Janson mit Anwalt, andere Menschen auf, seine Gier mit Spenden zu unterstützen. Eine Frechheit. Ich rufe alle die Spenden wollen auf den 1€ den Japanern zu spenden die es wohl nötiger brauchen als so ein gieriger dummer Zocker der mit seinem leicht verdienten Geld nichts anzufangen wusste als es in den Sand zu setzen und nun im Alter von 75 erst merkt wie es sich anfühlt wenn man erst UNTEN angekommen ist.

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  • Bärbel Elstermann
  • Kommentar 2
  • 08.06.2011 08:10
 

Den Wohnungsort wechslte ich auch noch . Habe mir ein neues Heim geschaffen ,dies ist nicht übel und schuldenfrei .Notarisch habe ich mich geschützt ,vor solchen Niederträchtigkeiten .Amok laufe ich nicht ,ha ich will leben ,denn ich habe nur ein Leben .Der Neurologe hat nicht gewußt ,daß ich Sport studiert habe . Hatte medz. Vorlesungen bei Professor Krempel der Medizin in Halle / Saale . Gehört noch zu Kom . 1

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  • Bärbel Elstermann
  • Kommentar 1
  • 08.06.2011 07:57
 

Tja ,427 Euro ist wahrlich zu wenig Rente . Ich habe sehr gutes Geld verdient,aber nie über meine Verhältnisse gelebt . Ich war sparsam . 2005 wollte man mir eine Betreungsperson zu ordnen und auch in die Klapse abschieben .Der Arzt wittere Geld . Ich hätte nur Tschengeld und die Betreungsperson hätte kassiert . Ich sezte mein human. -mediz. Wissen ein und gewann gegen den Arzt Meinen Feind habe ich auch noch bezahlt . Ich entfernte mich vom Feind ,der ist eiskalt und skrupellos .Hätte ich kein Wissen ,dann ginge es mir noch schlechter wie Ihnen .Die Gier nach Geld ist groß !!!

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