Von news.de-Redakteurin Claudia Arthen
Die Mannheimer Staatsanwaltschaft hat Revision gegen Jörg Kacheklmanns Freispruch eingelegt. Das war zu erwarten. Aber macht dieses Vorgehen Sinn?
Alles zurück auf Anfang: Der Vergewaltigungsvorwurf gegen Jörg Kachelmann beschäftigt weiterhin die Gerichte. Die Mannheimer Staatsanwaltschaft hat Revision gegen den Freispruch eingelegt. Das war zu erwarten. Denn neben der Staatsanwaltschaft hatte auch der Vertreter des mutmaßlichen Opfers angekündigt, über eine Revision nachzudenken. Nun will die Staatsanwaltschaft also diesen Schritt gehen.
Einerseits ist dieses Vorgehen verständlich: Denn die Begründung des Urteils schreit regelrecht nach einer Revision. Kein Beweis ist eindeutig, kein Indiz unumstritten. Zudem kann die Staatsanwaltschaft die schriftliche Urteilsbegründung des Gerichts nur dann prüfen (lassen), wenn sie Rechtsmittel gegen das Urteil einlegt. Das hat sie nun pro forma getan.
Andererseits irritiert der Schritt. Denn schon einmal ist ein Gericht (das Mannheimer Landgericht) an der Wahrheitsfindung gescheitert, trotz aller Zeugenaussagen und Expertengutachten. Und eine Revision bedeutet nicht wie bei einer Berufung, dass es zu einem völlig neuen Verfahren kommt und dass neue Beweise erhoben werden. Die Tatsachen werden weder überprüft noch bezieht der BGH dazu Stellung. Die Bundesrichter suchen lediglich nach Rechtsfehlern in der Urteilsbegründung und können allenfalls beispielsweise bemängeln, dass offensichtliche Beweise übersehen wurden. Dies ist im Fall Kachelmann aber sehr fraglich – bei insgesamt 44 Verhandlungstagen und unzähligen Gutachten.
Ist die Revisions-Ankündigung also ein Zeichen der Unbelehrbarkeit? Es scheint so. Schon das Urteil warf kein gutes Licht auf die Justiz. Schon gar nicht auf die Staatsanwälte: Sie haben sich zu Beginn des Prozesses gebrüstet mit hieb- und stichfesten Beweisen gegen Kachelmann – und alles ist zerplatzt wie Seifenblasen.
Der Richter hat das einzig richtige getan! Alles andere wäre auch nicht möglich gewesen sondern ein Justiz-Sakandal! Das Stück Dreck sind vor allem der Staatsanwalt, Die Bunte, BILD - und zur Klägerin sag ich lieber garnichts... Widerlich...
jetzt antwortenKommentar meldenDie Justiz ist ein Lügenverein,Deutschland ist von einem vorgelogenen Rechtsstaat Meilenweit entfernt,wer am besten schmiert ist obenauf ,für einen kriminellen Richter -ist ein kleiner Mensch ein Stück -DRECK
jetzt antwortenKommentar meldenIch bleibe bei meiner schon zu Beginn gefassten Meinung: Es ist die Rache der verschmähten Gespielin. Wäre sie seine Geliebte gewesen, glaube ich nicht, dass Kachelmann sich so verhalten hätte. Was soll da noch viel zu "revisionieren" sein? Ist doch nur Geplänkel für die Medien . . .
jetzt antwortenKommentar melden... wann hat Kachelmann gelogen? Er hat eine Aussage bei der Polizei gemacht und dann nichts mehr gesagt. Der Ablauf, wie er von ihm geschildert wurde, konnte nicht widerlegt werden. Die Indizien bestätigen entweder seine Aussage, oder sie bestätigen keine der beiden Versionen. Die Gutachter sagen entweder es kann sowohl die eine als auch die andere Version zutreffen oder sie tendieren dahin, dass die Version der Beschuldigerin unwahrscheinlich wenn nicht gar unmöglich ist. Die Beschuldigerin hat nachweislich gelogen. Allerding: ich weiss nur das, was in den Medien stand. Wissen Sie mehr?
jetzt antwortenKommentar meldenDas Rechtsbewusstsein der Staatanwaltschaft scheint in Ordnung zusein. Lieber Herr Wegener , der Herr Kachelmann hat auch gelogen , wie sich die Balken biegen , warum haben Sie , dass nicht erwähnt . Wenn eine Frau aus Angst zwei Schritte daneben geht wird Sie verurteilt von der Gesellschaft aber wenn ein Herr Kachelmann vor Angst so einen dreisten Verteidiger (er läßt nichts anderes zu als seine eigene Wahrheit ) angaschiert und zudem die Unwahrheit (lügt ) sagt , wird er freigesprochen ........ich finde , dass Komisch !!
jetzt antwortenKommentar meldenKeinerlei Beweise, jedem ist so langsam klar, daß die Frau gelogen hat und die Staatsanwaltschaft legt Revision ein.- Der Witz ist gut! Die Frage ist nur: wie blöd kann man denn noch sein um bei Mangel an Beweisen und dem offensichtlichen Lügenberg seitens der Frau und der Staatsanwaltschaft eine Revision zu beantragen? Das schreit ja regelrecht zum Himmel. Sperrt die Idioten ein bevor sie noch was schlimmes anstellen!
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