Von news.de-Mitarbeiter Ayke Süthoff
Einen Oscar kann nur gewinnen, der jemand Verrückten spielt: Natalie Portman, Jeff Bridges oder der stotternde König Colin Firth, alle gelten als Oscar-Anwärter. Aber was bedeutet das für die normalen Schauspielern? News.de kennt die perfekte Rolle.
Es ist fast schon eine Tradition bei der Vergabe der Oscars an die besten Darsteller: Meist gewinnen diejenigen, die in ihren Filmen das Abnormale verkörpern. Man erinnere sich an Jack Nicholson für Besser geht's nicht, Kevin Spacey für American Beauty oder Charlize Theron für ihre Rolle in Monster - all Figuren haben eine Klatsche.
Und auch in diesem Jahr geht es munter weiter mit den Verrückten: Da gilt zum Beispiel Natalie Portman als absolute Favoritin - sie spielt in Black Swan ein paranoides, psychisches Wrack. Dafür trainierte sie über ein Jahr lang fleißig Ballett-Schritte und hielt sich am Hot Dog-Stand zurück. Nun winkt die Belohnung für all die Qual in Form eines kleinen, goldenen Männchens.
Auch Jeff Bridges, Colin Firth oder Christian Bale spielen in ihren Filmen alles andere als Normalos: Versoffen, stotternd oder hässlich unterernährt präsentieren sie sich in True Grit, The King's Speech und The Fighter. Selbst James Franco, eigentlich ein Hollywood-Schönling wie er im Buche steht, musste sich in 127 Hours einen Arm abhacken, um Chancen auf den Oscar zu haben.
Dass diese Schauspieler viel geleistet haben und damit ihre Nominierung in allen Fällen verdient ist, ist keine Frage. Für die Normalos und den Darstellern stellt sich allerdings die Frage, wie sie jemals an einen Oscar kommen sollen. News.de ist dieser Frage in einem Video nachgegangen.