Fernsehen «Die perfekte Minute»: skurril, aber ungefährlich

Bei der Talkshow «Tietjen & Hirschhausen» im NDR Fernsehen, in der gerne mal auch Aktivisten aus dem Privat-TV über ihre Sendeformate plaudern dürfen, übte Kock am Brink am vergangenen Freitag einige Kunststückchen mit den Gästen und Gastgebern der abendlichen Plauderrunde.

«Die perfekte Minute»: skurril, aber ungefährlich (Foto)
«Die perfekte Minute»: skurril, aber ungefährlich Bild: dpa

Bei der Talkshow «Tietjen & Hirschhausen» im NDR Fernsehen, in der gerne mal auch Aktivisten aus dem Privat-TV über ihre Sendeformate plaudern dürfen, übte Kock am Brink am vergangenen Freitag einige Kunststückchen mit den Gästen und Gastgebern der abendlichen Plauderrunde.

So musste unter anderem NDR-Talkmaster Eckart von Hirschhausen mit einem Strohhalm kleine Schokolinsen ansaugen und woanders platzieren. Er bemühte sich auch, den Kopf im Genick liegend allein mit der Gesichtsmuskulatur einen Keks von der Stirn bis zum Mund zu bewegen - großes Vergnügen im NDR-Studio wegen einer neuen Staffel der Sat.1-Show «Die perfekte Minute», die an diesem Freitag um 20.15 Uhr mit acht weiteren Folgen beginnt. Auch ein Prominentenspecial mit Musikmanager Thomas M. Stein, Sängerin und Schauspielerin Jeanette Biedermann und Komiker Elton ist geplant.

Kock am Brink muss in diesem Jahr zum zweiten Mal gegen die TV-Übermacht Günther Jauch antreten. Die erste Prüfung hat sie im vergangenen Jahr ab Ende April 2010 regelmäßig gegen die Quizsendung «Wer wird Millionär?» zwar nach Quoten verloren - dafür aber mit Bravour: Die Marktanteile konnten sich sehen lassen, daher beschloss Sat.1, die Sendung wenn auch in leicht modifizierter Form, fortzusetzen. Aber schon wieder gegen das RTL-Alphatier? «Jeder Sendeplatz ist schwierig», heißt Kock am Brinks Antwort, die sich mit neuen Spielregeln gegen das etwas ungleiche Duell rüstet. Zum Anfang wird es vielleicht leichter, denn RTL stellt am Freitag ausnahmsweise eine Ausgabe der Rateshow «5 gegen Jauch» gegen Kock am Brink.

Dieses Mal treten bei ihr keine einzelnen Kandidaten, sondern Paare in der Show an. In einer Minute gilt es, ein Spielchen zu absolvieren. Zum Beispiel halb gefüllte Flaschen mit einem Salto in leere Getränkekästen werfen, einen senkrecht stehenden Turm aus sieben Wäscheklammern zusammenzustecken oder Textmarker mit einem Gummiband abzuschießen und ein Ziel dabei exakt treffen - also die Eskapaden aus dem üblichen Büroalltag. Wer alle zehn vorgeschriebenen Spiele perfekt in jeweils einer Minute meistert, gewinnt 250 000 Euro. Drei mal darf ein Spiel wiederholt werden.

Ein bisschen «Wetten, dass..?» im Kleinformat. «Wir sind witzig und skurril, aber nicht gefährlich», sagt Kock am Brink. So schlimme Folgen wie der Unfall des Kandidaten Samuel Koch am 4. Dezember bei Thomas Gottschalk im ZDF könne es bei ihr nicht geben, denn ein so hoher Körpereinsatz finde in der Show nicht statt. Immer nur «Die perfekte Minute» will Kock am Brink bei Sat.1 aber auch nicht abliefern. Nach ihren Angaben arbeitet der Sender an einem weiteren Format für sie.

news.de/dpa

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