Die Filmemacher Stefan Sarazin und Peter Keller sind bei der Berlinale mit dem Deutschen Drehbuchpreis ausgezeichnet worden. Sie erhielten die mit 30 000 Euro dotierte Ehrung für ihr Skript «No Name Restaurant».
Berlin (dpa) - Die Filmemacher Stefan Sarazin und Peter Keller sind bei der Berlinale mit dem Deutschen Drehbuchpreis ausgezeichnet worden. Sie erhielten die mit 30 000 Euro dotierte Ehrung für ihr Skript «No Name Restaurant».
Die Geschichte habe alles, was Kino brauche, befand die Jury. Sie sei intelligent geschrieben und verbinde auf eine sehr unterhaltsame und fantasievolle Weise das Philosophieren über die Grundlagen des Mensch-Seins mit einem handfesten Abenteuer und viel Situationskomik.
Die beiden Filmemacher arbeiten in Berlin und München in der Firma pp film zusammen. Der 1964 geborene Sarazin («Nitschewo») studierte nach einer Schauspielausbildung Regie in München und ist seither als Autor und Regisseur tätig. Peter Keller («Schicht») arbeitet nach einem Medizinstudium ebenfalls als Autor und Regisseur, aber auch als Produzent.
Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) sagte bei der Preisverleihung am Freitagabend, die Förderung ideenreicher Drehbuchautoren sei besonders wichtig. «Das Drehbuch ist die "Partitur" des Films und damit die entscheidende kreative Vorlage für den Erfolg.»
Der Deutsche Drehbuchpreis wird alljährlich von der Bundesregierung vergeben. Er ist die wichtigste und höchstdotierte nationale Auszeichnung für Drehbuchautoren. 25 000 Euro des Preisgeldes müssen für ein neues Drehbuch verwandt werden.
news.de/dpa