Von news.de-Mitarbeiter Ayke Süthoff
Am 10. Februar ist es soweit: Die 61. Berlinale startet. Auf dem größten deutschen Filmfest werden in diesem Jahr viele internationale Stars erwartet. Madonna hat sich ebenso angesagt wie die Oscar-Favoriten Colin Firth und Jeff Bridges.
Die Königin des Pop gibt sich die Ehre: Madonna kommt nach Berlin. Sie wird allerdings nicht singen, sondern Ausschnitte aus dem Film W.E. zeigen - bei dem Madonna Regie führte. Dazu lädt die 52-Jährige allerdings nur ausgewählte Gäste - zu groß ist vermutlich die Angst vor schlechter Kritik. Denn während der Sängerin auf der Bühne kaum jemand ihren exzellenten Ruf streitig machen will, gilt sie in Sachen Film bis jetzt als Flop - als Schauspielerin und als Regisseurin.
Neben der Königin Madonna wird auch ein König in Berlin zu Gast sein: Colin Firth. Zumindest verkörpert der englische Schauspieler in seinem neuesten Film The King's Speech einen König: George VI. Dafür gilt er sogar als heißer Kandidat für den Oscar als bester Hauptdarsteller. Firth ist aber bei weitem nicht der einzige Oscar-Favorit, der in den kommenden Tagen die deutsche Hauptstadt mit seiner Anwesenheit beglücken wird. Auch Tom Hooper, der Regisseur von The King's Speech, ist nominiert. Genauso wie Helena Bonham Carter, die in dem Film die Frau des Königs verkörpert.
Größter Konkurrent bei den Oscars dürfte der neue Film von Joel und Ethan Coen True Grit werden. Dieser ist nicht nur nominiert als bester Film, sondern stellt mit Jeff Bridges auch einen weiteren Favoriten auf den Oscar. Bridges durfte den goldenen Mann allerdings schon im letzten Jahr einsacken, gilt 2011 also nicht unbedingt als Favorit. Trotzdem sind die Coen-Brüder, Jeff Bridges und weitere Darsteller aus dem Film zur Deutschland-Premiere in Berlin.
Auch deutsche Filme werden bei der Berlinale präsentiert. Regisseur Andres Veiel präsentiert seinen ersten Spielfilm Wer wenn nicht wir über die Anfänge der RAF. Die Hauptrolle spielt August Diehl. Und auch der König des deutschen Kunstfilms Wim Wenders nutzt die große Bühne der 61. Berlinale. Er präsentiert seinen Film Pina - eine Hommage an die Tanz-Choreographin Pina Bausch.
oro/ivb/news.de