Berlin (dpa) Der Titel täuscht: Friederike Roths neues Buch ist keine Novelle, sondern ein Gedicht, ein poetisches Selbstgespräch um die existenziellen Themen Liebe, Vergänglichkeit, Tod und Lebensfreude.
Berlin (dpa) Der Titel täuscht: Friederike Roths neues Buch ist keine Novelle, sondern ein Gedicht, ein poetisches Selbstgespräch um die existenziellen Themen Liebe, Vergänglichkeit, Tod und Lebensfreude.
«Abendlandnovelle» nennt die 62 Jahre alte Sprachkünstlerin ihren Text, der aus Gedankensplittern, abgebrochenen Sätzen, Wortmalereien und Sprachkunststücken besteht. Die Autorin und Hörspieldramaturgin, Trägerin des Ingeborg-Bachmann-Preises, schreibt vom Anfang, der «Leere voll Hoffnung», reflektiert «Unerhörte Begebenheiten» und beendet ihren nicht immer einfach zu lesenden Text mit Gedanken über Alter und Vergänglichkeit.
Friederike Roth
Abendlandnovelle
Suhrkamp Verlag, Berlin
101 Seiten, 15,90 Euro
ISBN 978-3-5184-2176-5
news.de/dpa