Von news.de-Redakteurin Julia Pfeifer
Dr. Conrad Murray, der Leibarzt von Michael Jackson, steht erneut vor Gericht. Es soll klären, ob Murray angeklagt werden kann. Sein Anwalt geht davon aus, dass sich der King of Pop die tödliche Dosis Propofol selbst verabreicht hat.
Bereits vor fast einem Jahr wurde der Prozess gegen Dr. Conrad Murray eröffnet. Am 8. Februar 2010 wurde Anklage gegen den Kardiologen aus Las Vegas erhoben. Während die Jackson-Familie - allen voran Papa Joe Jackson - auf Mord plädierte, wurde Dr. Murray lediglich wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Es wird ihm vorgeworfen, Michael Jackson am 25. Juni 2009 die tödliche Dosis des Narkosemittels Propofol verabreicht zu haben.
Nach der Prozesseröffnung wurde Dr. Murray gegen eine Kaution von 75.000 US-Dollar und die Abgabe seines Passes freigelassen. Er durfte weiterhin als Arzt arbeiten, allerdings bestimmte Medikamente weder besitzen noch verschreiben. Nun erst soll geklärt werden, ob die Beweislast überhaupt ausreicht, um den Arzt anzuklagen.
Mehr Propofol in Michael Jacksons Körper als verabreicht
Pünktlich zur Wiederaufnahme des Verfahrens meldet sich Dr. Murrays Anwalt Michael Flanagan zu Wort. Im Körper von Michael Jackson sei eine größere Menge Propofol gefunden wurden als jene, die Dr. Murray verabreicht habe. Demnach müsse sich Michael Jackson die Überdosis selbst injiziert haben. Außerdem macht die Verteidigung die strapaziösen Tournee-Vorbereitungen im Juni 2009 für den schlechten Gesundheitszustand Michael Jacksons verantwortlich. Die Proben sollen so schwierig gewesen sein, dass Jackson dehydriert gewesen sei und sehr wenig geschlafen habe. Dies habe ihn von Medikamenten wie dem Narkosemittel Propofol abhängig gemacht.
In der Nacht vom 24. zum 25. Juni hatte Dr. Conrad Murray Michael Jackson mehrmals verschiedene Beruhigungsmittel gespritzt, die dem Sänger aber nicht den ersehnten Schlaf gebracht haben. Also verabreichte Dr. Murray ihm eine weitere Dosis eines Schlafmittels, das Propofol enthielt. Aber auch das soll noch nicht gereicht haben, so dass Michael Jackson um eine erneute Spritze gebeten habe. Diese verweigerte Dr. Murray und verließ wenig später für einige Minuten das Schlafzimmer. Da soll sich Michael Jackson laut Verteidigung das Mittel selbst verabreicht haben.
Als Conrad Murray nach zwei Minuten ins Zimmer zurückkam, atmete sein Patient nicht mehr. Drei Stunden später wurde der King of Pop für tot erklärt.
juz/ivb/news.de
Murray wird - so Gott es will - seine gerechte Strafe erhalten. Seine Habgier, Skrupellosigkeit und Menschenverachtung werden ihn geradlinig in den Knast bringen - und da - GEHÖRT ER AUCH HIN!! Da wird ihm sein ganzes Geld, das er durch Michael erhalten hat, auch nicht helfen.
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