Von news.de-Redakteur Martin Walter
Alarm auf der Straße: Googles Street View sorgt für großes Aufsehen im Lande, die Freude über bizarre Schnappschüsse ist groß. Auch in der Twitter-Community führen die Panoramabilder von Google zu seltsamen Stilblüten.
Die Forderungen nach einem Vermummungsverbot im Internet nehmen zu, mysteriöse Postkarten gelangen in den Handel und die Menschen zeigen vorbeifahrenden Autos ihr entblößtes Hinterteil: Kaum hat Google seinen neuen Dienst Google Street View gestartet, befindet sich ganz Deutschland in heller Aufregung. Das um sich greifende Virus scheint äußerst ansteckend, denn die gesamte Twitter«Twitter» (www.twitter.com) ist eines der am schnellsten wachsenden sozialen Netzwerke, mit dem sich Nachrichten von 140 Zeichen veröffentlichen lassen. «Twitter» kommt aus dem Englischen und bedeutet Gezwitscher. Die Nachrichten («Tweets») können abonniert und beantwortet werden. So entsteht ein weltweites Geflecht aus Botschaften. -Gemeinde hat sich bereits mit ihm infiziert. Wohin das Auge auch blickt und der User auch klickt, es ist nur noch von verpixelten Gebäuden und Menschen die Rede.
Eine wahre Freude. Während in manchen Fällen die Hausbewohner schon mit abgebrochenen Flaschen aufeinander losgehen, freuen sich andere für die vielen Kunststudenten, die nun beim amerikanischen Suchmaschinengiganten postimpressionistische Kunstwerke zeichnen dürfen.
Welche verbalen Ergüsse die Kommentierung des neuen Google Dienstes auch auslösen mag, die geballte Ladung gibt es in unserer Fotostrecke, in der wir unsere zehn Twitter-TweetsTweets sind 140 Zeichen lange Kurznachrichten bei Twitter. der vergangenen Woche gesammelt haben. So, wie wir das jeden Montagmorgen für Sie tun. Um etwas besser in die Woche zu starten, mit einem Lächeln auf den Lippen vielleicht. Oder sogar einem ausgewachsenen Lachen.
Sollten Sie Twitter jedoch noch gar nicht kennen, schauen Sie sich diesen PodcastAls Podcast werden Mediendateien bezeichnet, die als Hör- oder Videodatei verschiedene Themen aufbereitet. im Video an. Er erklärt, wie dieser Kurznachrichtendienst funktioniert. Danach verstehen Sie vielleicht besser, warum so ein großer Reiz darin bestehen kann, sich tagtäglich 140-Zeichen-Nachrichten von Freunden und wildfremden Menschen durchzulesen. Neben der Möglichkeit, nützliche Informationen zu finden - Links zu großartigen Internetseiten, Videos oder interessanten Nachrichten - ist Twitter nämlich manchmal auch einfach nur unterhaltsam.
Natürlich könnte es auch sein, dass wir in den nachrichtenumtosten Tagen der vergangenen Woche den ein oder anderen subtilen oder auch dramatisch lustigen Tweet verpasst haben. Sollte dem so sein, lassen Sie bitte zuallererst Milde walten und schicken uns dann einen kleinen Hinweis, am besten per Mail an medien@news.de oder, wenn Sie selber Twitter nutzen, gleich als @-Antwort an @news_de.
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