Von news.de-Redakteurin Julia Pfeifer
Collien Fernandes und Christian Ulmen haben sich als Liebespaar geoutet. Die Aufregung um die beiden hat sich immer noch nicht gelegt. Im Interivew mit news.de erzählt Fernandes, warum sie das nicht versteht, warum sie jetzt schauspielert und mit wem sie Weihnachten verbringen will.
Sie wurde von Lady Gaga aus der Pressekonferenz geschmissen, hat mit Gülcan Kamps fürs Fernsehen eine Weile auf dem Land gelebt und vor einer Woche schreckte die Medienwelt auf, als sie ihren neuen Freund vorstellte: Christian Ulmen. Im Interview mit news.de spricht die Moderatorin über ihre neue Beziehung. Außerdem erzählt sie, warum sie jetzt Schauspielerin ist und weshalb sie als solche auch nach 25 Filmen immer noch nicht richtig wahrgenommen wird.
Frau Fernandes, wie geht es Ihnen?
Fernandes: Mir geht es gut.
Hat sich die Aufregung um die Schlagzeilen zu Ihrer neuen Beziehung mit Christian Ulmen gelegt?
Fernandes: Nicht so richtig. Wir reden aber auch nicht mehr darüber. Es ist im Prinzip alles gesagt worden. Wir sind total glücklich miteinander, wir sind sehr verliebt und es geht uns gut.
Nach der Bekanntgabe der Beziehung hieß es: Was? DIE beiden sind ein Paar?! Können Sie die Aufregung verstehen?
Fernandes: Wir beiden finden das nicht so absurd. Sonst wären wir nicht zusammen.
Sie und Ihr Freund Christian Ulmen haben für die Serie Snobs ein Ehepaar gespielt. Hat es zwischen Ihnen vor oder hinter der Kamera gefunkt?
Fernandes: Ich dachte, wir würden hauptsächlich über meine Schauspielprojekte reden...
Sie sind in den letzten Jahren häufig als Schauspielerin zu sehen gewesen. An was für Projekten arbeiten Sie?
Fernandes: Es läuft gerade ganz gut, was die Schauspielerei angeht. Ich drehe gerade für das ZDF den Staatsanwalt. Dann habe ich für RTL einen Pilot gedreht, dort spiele ich eine Lesbe. Beim Kinofilm Kein Sex ist auch keine Lösung habe ich auch mitgespielt. Und Soko München habe ich auch gedreht. Außerdem habe ich noch einen anderen Film gedreht: Kaiserschmarrn. Das ist eine Persiflage auf Filme und Filmleute. Beim Drehbuchlesen habe ich mich totgelacht.
Sie haben momentan offenbar eine Menge zu tun.
Fernandes: Ich habe momentan sehr viele Schauspielprojekte und das freut mich natürlich. Nachdem ich den Piloten Der Sheriff gedreht hatte, fragte mich der Regisseur, ob ich nicht Lust hätte, auch in einem Kinofilm mitzuspielen. Es ist ein gutes Gefühl, wenn die Leute, die mit einem drehen, nicht sagen «Oh mein Gott, mit der will ich nie wieder etwas zu tun haben», sondern einen direkt für ein Folgeprojekt buchen.
Bedeutet das, dass Sie jetzt nur noch schauspielern werden?
Fernandes: Nein. Das bedeutet es nicht. Aber es macht mir zurzeit einfach richtig viel Spaß. Die Schauspielerei war nie etwas, das ich forciert habe. Ich habe nie von mir aus gesagt, ich möchte unbedingt Schauspielerin werden. Aber da es gut funktioniert, möchte ich das gerne weiter verfolgen.
Gibt es in dieser Hinsicht bestimmte Ambitionen, zum Beispiel mit einem bestimmten Regisseur oder Schauspieler zusammen zu arbeiten?
Fernandes: Ich habe schon mit ein paar tollen Kollegen zusammen gearbeitet. So habe ich zum Beispiel mal einen Film mit Stipe Erceg und Nadeshda Brennicke gesehen. Ich war so begeistert von diesem Film und wie die beiden gespielt haben, dass ich mir gedacht habe, wie toll es wäre, mit den beiden zusammen zu spielen. Für den ZDF-Krimi Im Zwielicht durfte ich dann mit den beiden die Episodenhauptrollen übernehmen. Darüber habe ich mich total gefreut.
Nehmen Sie Schauspielunterricht?
Fernandes: Ja, ich nehme an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam intensiv Schauspielunterricht. Ich hänge mich da richtig rein. Da bin ich sehr ehrgeizig.
Ist das Schauspieltraining anstrengend?
Fernandes: Es gibt Rollen, die man nicht greifen kann und bei denen man nicht weiß, wo man anfangen soll. Dann gehe ich die Rolle mit meinem Schauspiellehrer durch und wir sprechen über den Charakter.
Was ist für Sie schwieriger zu spielen? Ernste oder lustige Rollen?
Fernandes: Bei Im Zwielicht wurde Stipe Erceg umgebracht, der im Film meinen Freund spielte. Ich musste an seinem Kreideumriss stehen, und musste Rotz und Wasser heulen und eine Rose niederlegen. Das war schon eine schwere Szene. Ich finde aber nicht, dass solche Szenen schwerer sind als Comedy, wo es ganz stark aufs Timing ankommt. Es ist beides gleich schwer.
Als Sie mit dem Schauspielern angefangen haben, gab es Leute, die gesagt haben: «Ach, jetzt versucht sie es auch noch mit Schauspielern!» Wie gehen Sie damit um?
Fernandes: Als ich mit Oliver Stokowski gespielt habe, sagte er mir nach den Dreharbeiten, dass er überrascht gewesen sei, dass ich so spielen kann. Ich höre das immer wieder. Die Leute denken: «Die ist Moderatorin und kann bestimmt nicht spielen.»
Baut das Druck auf?
Fernandes: Ich haben schon 25 Filme gedreht. Dadurch habe ich Erfahrungen sammeln können und bin daher schon ziemlich routiniert. Schauspiel hat ja auch etwas mit Handwerk zu tun. Man muss das erst einmal alles erlernen. Irgendwann weiß man einfach, wie man eine Rolle vorbereitet. Ich komme mir am Set nicht mehr wie eine Anfängerin vor oder wie jemand, der nicht wirklich dazugehört.
Sie sind ja auch als Model tätig. Wollen Sie das neben der Schauspielerei noch weiter verfolgen?
Fernandes: Ich arbeite ja nicht als Model in dem Sinn, dafür bin ich mit 1,63 Meter viel zu klein. Ich habe zwar Werbeverträge, aber dafür werde ich nicht als Model sondern vielmehr als öffentliche Person gebucht.
Kommen die Unternehmen, Magazine etc., für die Sie modeln, auf Sie zu oder müssen Sie sich um Arbeit in diesem Bereich selbst kümmern?
Fernandes: Die kommen auf mich zu. Wenn ein Unternehmen einen Werbeträger sucht, kommen erst einmal verschiedene Leute in die engere Auswahl. Nach Absprachen mit den Managements wird sich dann für eine bestimmte Person entschieden. Das war bei all meinen Werbeverträge so.
In einem Interview haben Sie gesagt, wenn Sie sich einen Körper aussuchen könnten, würden Sie sicher nicht Ihren nehmen. Sind Sie unzufrieden mit Ihrem Aussehen?
Fernandes: Ich mag dieses Mädchenhafte an mir nicht. Mein ganzes Leben hat es mich gestört, so mädchenhaft zu sein. Ich würde mir am liebsten die Haare abschneiden, aber ich habe ein zu zierliches Gesicht. Das würde merkwürdig aussehen. In der fünften Klasse habe ich mir sogar mal eine Glatze rasiert, weil ich einfach nicht mehr aussehen wollte wie ein Mädchen. Aber ich musste feststellen, dass mir das einfach nicht steht.
Trotzdem gibt es immer wieder Fotos von Ihnen. Kokettieren Sie da jetzt nicht vielleicht ein wenig?
Fernandes: Von jedem gibt es Fotos. Gerade in meinem Beruf macht das jeder. Bei mir kommt es oft viel mädchenhafter rüber, das gefällt mir meist gar nicht.
2008 waren Sie in der Doku-Soap Gülcan und Collien ziehen aufs Land zu sehen...
Fernandes: Ja. Das würde ich nie wieder machen!
Warum haben Sie da mitgemacht?
Fernandes: Mir wurde das Projekt anders verkauft. Es hieß, es wird auf gar keinen Fall ein deutsches The Simple Life werden. Es sollte ein Comedy-Format werden. Ich habe mich da sozusagen reinquatschen lassen. Während der Produktion habe ich bemerkt, dass ich auf das, was von uns gezeigt wird, überhaupt keinen Einfluss hatte. Ich würde so etwas auf gar keinen Fall noch einmal machen.
Gülcan Kamps hat später ihre Hochzeit mit Sebastian Kamps an Pro7 verkauft. Würde für Sie so etwas in Frage kommen?
Fernandes: Das Lustige ist, man bekommt solche Anfragen, bevor man überhaupt vorhat zu heiraten. Was ich nicht alles schon für Anfragen hatte. Ich habe da keine Lust drauf, genauso wenig wie auf eine weitere Folge von Gülcan und Collien. Egal, wie viel Geld man mir bieten würden - das ist einfach nichts, was ich noch einmal machen möchte.
Sie bauen ein eigenes Haus. Wie geht der Bau voran?
Fernandes: Es ist ein Wassergrundstück und es werden wohl gerade Pfeiler gesetzt. Ich glaube, es baut niemand so beiläufig ein Haus wie ich. Ich fahre zu meinem Architekten, unterschreibe Dinge, die das Haus betreffen und überweise das Geld. Andere, die ein Haus bauen, machen das mit sehr viel Herzblut und bei mir ist es wirklich so, dass ich nur frage: «Welche Türklinken nehmen wir? Was muss ich überweisen?» Ich habe einfach nicht die Zeit, mich darum zu kümmern und das ärgert mich schon ein wenig.
Sie machen nichts selbst an Ihrem Haus?
Fernandes: Ich war auch tatsächlich nur zwei Mal auf meinem Baugrundstück. Ich hoffe, dass ich bald mal etwas Zeit dafür habe. Im Moment drehe ich Der Staatsanwalt und komme schlicht und einfach nicht dazu, mich auf der Baustelle sehen zu lassen. Ich fliege diese Woche zum Beispiel wieder nur kurz zurück, treffe mich mit meinem Architekten, bespreche ein paar Sachen und dann bin ich auch schon wieder weg.
Warum wollten Sie ein Haus bauen?
Fernandes: Ich suche schon seit anderthalb Jahren nach einem Haus. Ursprünglich wollte ich eins kaufen und sanieren. Aber ich habe keines gefunden, das mir gefällt. Ein Kollege erzählte mir von freien Wassergrundstücken, die man als Bauland kaufen könne. Das Grundstück war perfekt und jetzt lasse ich da mein Haus bauen.
Bauen Sie auf dem Land oder in der Stadt?
Fernandes: Es ist mitten in der Stadt. Ich denke, dass man durch die Lage am Wasser auch eine gute Wertsteigerung erzielen und es später eventuell auch wieder gut verkaufen kann.
Haben Sie sich im Haus einen Traum verwirklicht?
Fernandes: Ich habe eine freistehende Badewanne auf einem Podest, ich habe ein Schminkzimmer und ich habe ein 25m²-Ankleidezimmer. Es wird schon ein richtiges Mädchenhaus.
Werden Sie da allein wohnen?
Fernandes: Das weiß ich noch nicht. Das Haus wird erst Ende 2011, Anfang 2012 fertig sein. Da wird noch eine ganze Weile gebaut.
Wie verbringen Sie Weihnachten?
Fernandes: Ich fahre in den Urlaub. Zu Weihnachten sind wir kurz da und danach geht es gleich in die Ferien.
Wer sind «wir»?
Fernandes: Ich und jemand (lacht).
juz/ivb/news.de
wenn bitte schön interessiert das?! Gibt eine keine anderen Probleme?
jetzt antwortenKommentar meldenhat sie endlich mal ein doofen gefunden der sie nimmt naja mein segen hat sie
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