Der englische Popstar George Michael sitzt zur Zeit im Gefängnis - aber deshalb weint er noch lange nicht, wie er jetzt klarstellt. Ganz im Gegenteil: «Weder Tränen, noch Verängstigung oder Schikane» habe es bisher gegeben. Seine Zeit verbringt er am liebsten mit dem Lesen von Fanpost. Die Promi-News des Tages.
Am 14. September wurde George Michael wegen Fahrens unter Drogeneinfluss für acht Wochen hinter Gitter geschickt. Über seine Zeit im Gefängnis wird derzeit viel spekuliert: Deshalb erklärte der 47-Jährige jetzt auf BBC.com, dass er sich verpflichtet fühle für seine Fans, Familie und Freunde «den üblichen Müll» richtigzustellen. «Glaubt mir, in den letzten den vergangenen drei Wochen hat es weder Tränen, noch Verängstigung oder Schikane gegeben - nicht mal eine schlaflose Nacht.» ließ Michael die Öffentlichkeit wissen.
Die meiste Zeit verbringe er damit, Tausende Briefe und Postkarten zu lesen. Der Popstar erhalte Zuspruch von Menschen aus aller Welt. Weiter teilte George Michael mit: «Ich verspreche ihnen dafür, dass ich so bald wie möglich neue Musik herausbringen werde. » Wie der Musiker darüber hinaus verlauten ließ, wird er im Gefängnis wie jeder andere Häftling behandelt. Soweit Michael das beurteilen könne, bekomme er keine «wie auch immer geartete Sonderbehandlung».
Bei dem Sänger wurden nach einem Unfall im Juli Marihuana-Konsum und die Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente nachgewiesen. Er sitzt in einem Gefängnis in Suffolk ein.
Britney und das gierige Kindermädchen
Der Ärger um Britney Spears bricht nicht ab: Eine frühere Nanny hat die 28-jährige Sängerin auf Zahlung von gut 35.000 Dollar (umgerechnet rund 25.000 Euro) verklagt.
Die Klägerin behauptet nach Angaben des Internetdienstes tmz.com, für ihre Arbeit als Spears persönliche Assistentin und als Kindermädchen für deren beide Söhne Jayden James und Sean Preston bisher nicht entlohnt worden zu sein. Die Frau hatte im September 2007 bei Spears angefangen, aber bereits nach einem Monat wieder die Koffer gepackt.
Zusätzlich zu dem ihren Angaben nach noch ausstehenden Gehalt fordert sie knapp 20.000 Dollar an Mahngebühren. Ende vergangener Woche hatte ein Gericht in Los Angeles entschieden, die frühere Pop-Prinzessin weiter unter der Vormundschaft ihres Vaters zu lassen. Spears war mit Hits wie Oops... I did it again zum Star aufgestiegen, bevor einige Skandale die Karriere der Sängerin unsanft ausbremsten.
Whoopi trauert
Die amerikanische Schauspielerin Whoopi Goldberg hat den Tod ihrer Mutter noch nicht verwunden. Dem US-Magazin People sagte die 54-jährige am Rande einer Veranstaltung, dass sie noch im «Prozess des Verarbeitens» sie.
Die Mutter der erfolgreichen Schauspielerin starb am 28. August an den Folgen eines Hirnschlags. Goldberg hielt mit den Gefühlen der Trauer nicht hinterm Berg: «Ich habe jeden Tag mit ihr gesprochen. Das mache ich immer noch, wissen Sie, aber ich wünschte, sie wäre noch bei mir. Ich weiß, dass sie ein wunderbares Leben hatte, deshalb darf ich nicht allzu traurig sein. Sie hatte eine wunderbare Zeit. Aber selbstverständlich bin ich trotzdem sehr traurig, weil ich sie vermisse.»
roj/oro/news.de/dpa