Mystery statt Trash
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Kein Glück mit Trash: Bei RTL 2 floppten zuletzt mehrere Dokusoaps, die Unterhaltungschefin musste daraufhin gehen. Nun startet der Sender eine neue Programmoffensive. Mit der Mysterieserie Paradox sollen die Zuschauer gnädig gestimmt werden.
Der Privatsender RTL 2 hat in den vergangenen Wochen etliche Nackenschläge einstecken müssen. Fast alle Dokusoaps, allen voran die Formate Abenteuer Afrika - Deutsche Teenies beißen sich, Das Tier in mir oder Generation Ahnungslos sind vom TV- Publikum weitgehend abgelehnt worden. Unterhaltungschefin Julia Nicolas musste den Sender verlassen, ein Nachfolger wurde noch nicht bekanntgegeben. Dabei hatte RTL 2 viele Hoffnungen in die neue Programmoffensive gesetzt.
Jetzt, zum Start der Herbstsaison, legt der Sender an diesem Mittwoch (20.15 Uhr) mit der Mysteryproduktion Paradox eine neue Serie auf, die zunächst fünf Folgen umfasst. Im Anschluss daran sind um 21.20 Uhr neue Episoden der Mysteryserie Heroes angesetzt. Ob eine neue Fictionserie, in diesem Fall mit Herkunftsland Großbritannien, besser beim TV-Publikum ankommt als Dokusoaps, ist offen. Der Serien-Mittwoch bei RTL 2 hat seine Höhen, aber auch einige Tiefen.
In der Serie Paradox werden nach einer Reihe von spektakulären Sonneneruptionen von einem Forschungssatelliten mysteriöse und verstörende Bilder aus dem Weltall übermittelt. Sie zeigen eine Explosion. Eine Katastrophe, die in genau 18 Stunden stattfinden wird. Dr. Christian King (Emun Elliott), Astrophysiker am renommierten Prometheus Institut, empfängt diese acht Fotos aus der Zukunft. Die Bilder sind nur fragmentarisch: Eine eingestürzte Eisenbahnbrücke und ein totes Mädchen sind zu erkennen.
Um das Verhängnis zu verhindern, wendet sich Dr. King an Detective Inspector Rebecca Flint (Tamzin Outhwaite), die mit ihrem Team (Mark Bonnar und Chiké Okonkwo) die Ermittlungen aufnimmt. Als nach und nach die Ereignisse auf den Bildern eintreten, wird klar, dass die Aufnahmen eine Kette von Ereignissen zeigen, die niemand vorhersehen oder gar planen kann. Bevor sie überhaupt begreifen oder verarbeiten können, wovon sie gerade Zeuge geworden sind, treffen über den Satelliten die nächsten Bilder ein und die Uhr beginnt erneut zu ticken.
«Wir wollten etwas völlig Neues ausprobieren, das sich von der klassischen Formel einer Krimi-Serie, nämlich ein Verbrechen aufzuklären, das schon stattgefunden hat, deutlich abhebt», sagt Produzent Murray Ferguson. Der kreative Kopf hinter der Serie ist Lizzie Mickery, die schon mit ihrer Arbeit für die BBC-Serie Die Schattenmacht - The State Within oder die Krimi-Serie Messiah komplexe Handlungen konstruierte. Die Astrophysikerin Margaret Aderin wurde als Beraterin hinzugezogen. Regie führte Simon Cellan Jones, der mit dem britischen Academy Award ausgezeichnet wurde.
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Mystery-Serien im TV nehmen überhand-nur:wer will diese schon dauernd sehen? Also wer sieht es im Endeffekt ?Genau-unsere Kinder und heranwachsende Jugendliche-welche dann realfern u.verzückt der vielen Specialeffekte die wahre Welt nicht mehr verstehen-und das ist schlecht! Die Programm-Macher in den TV-Anstalten -gerade im privaten TV-Bereich- nehmen ihren Bildungsauftrag eca. nicht ernst:nur die Einschaltquoten zählen-egal was für Mist gesendet wird! Schuld daran ist auch der immense Erfolg von "Harry Potter!"-Alles was so nachkommt u.auch bei den Videospielen wird viel Unheil angerichtet..
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