Wyclef Jean verhöhnt in einem Song den amtierenden Präsidenten Haitis, während Brad Pitt und Sandra Bullock den Opfern des Hurrikans «Katrina» gedenken. Und Whoopi Goldberg macht sich große Sorgen um ihre Mutter.
Aus Protest gegen seinen Ausschluss von der Präsidentenwahl in Haiti hat Hip-Hop-Musiker Wyclef Jean (The Fugees) jetzt einen Protestsong veröffentlicht.
Jean hatte seine Ablehnung am vergangenen Wochenende angefochten. Am Freitag lehnte die haitianische Wahlkommission die Bewerbung des aus Haiti stammenden US-Musikers endgültig ab. Ende November wird in dem ärmsten Land Amerikas ein neuer Präsident gewählt. Dessen wichtigste Aufgabe wird es sein, den Wiederaufbau der vom Erdbeben zerstörten Hauptstadt Port-au-Prince zu bewerkstelligen.
In dem Song Prizon Pou K.E.P.A. («Gefängnis für die Wahlkommission») erhebt der 37-Jährige schwere Vorwürfe gegen den amtierenden Präsidenten René Préval und die Wahlkommission. Jean, dem wegen seiner Popularität große Chancen bei der Wahl eingeräumt worden waren, wurde eine Kandidatur verwehrt. Dagegen hatte er Einspruch erhoben.
Brad Pitt gedenkt Katrina-Opfern
Brad Pitt (46) ist zum fünften Jahrestag des verheerenden Hurrikans «Katrina» nach New Orleans gereist. Pitt schaute sich ökologisch gebaute Häuser im Stadtteil Lower Ninth Ward an, deren Bau er mit seiner «Make it right»-Stiftung finanziert hatte, berichtete Usmagazine.com.
34 Häuser sind bereits fertig, insgesamt sind 150 geplant. Im Interview mit dem Sender NBC beschrieb der Hollywoodstar New Orleans als «kulturelle Schatztruhe Amerikas».
Oscar-Preisträgerin Sandra Bullock (46) wurde am Sonntag in New Orleans zur Eröffnung eines neuen Krankenhauses erwartet, das von der Schauspielerin mit Spenden unterstützt wurde. Bullock hat einen engen Bezug zu der Stadt. Sie besitzt dort ein Haus, zudem ist es die Heimat ihres sieben Monate alten Adoptivsohnes Louis.
Whoopi Goldberg besorgt um Mutter
Hollywoodstar Whoopi Goldberg (54) macht sich große Sorgen um den Gesundheitszustand ihre Mutter Emma Johnson. Die Schauspielerin habe alle Auftritte im Londoner Musical Sister Act abgesagt, teilten die Produzenten mit.
Goldberg habe erfahren, dass ihre Mutter einen Hirnschlag erlitten habe. Sie wuchs in New York bei ihrer geschiedenen, berufstätigen Mutter auf.
Die US-Amerikanerin sei am Morgen heimgeflogen, hieß es. Die Kompanie des Musicals sei «in Gedanken mit ihr in dieser schwierigen Zeit». Das Musiktheaterstück verzeichnet seit einem Monat einen Ansturm auf die Tickets, seitdem Goldberg die Rolle der Mutter Oberin spielt.