Schauspielerin Lindsay Lohan hat ihre stationäre Alkohol- und Drogentherapie in einer Klinik beendet. Wie US-Medien berichten, wurde die 24-Jährige nach rund drei Wochen entlassen. Sie sei draußen und ihr gehe es richtig gut, zitierte das Magazin People auf seiner Website eine nicht näher genannte Quelle.
Ursprünglich sollte der Entzug in der Klinik der University of California Los Angeles (UCLA), der von einem Gericht angeordnet worden war, drei Monate dauern.
Laut People nimmt Lohan nun an einem ambulanten Programm des Hospitals teil, das strenge Regeln für Patienten vorsehe. Dem Bericht zufolge sollte am Mittwoch zudem eine Anhörung vor Gericht stattfinden.
Die wegen Drogen- und Alkoholdelikten verurteilte US-Schauspielerin war nach Verstößen gegen ihre Bewährungsauflagen Mitte Juli ins Gefängnis gekommen. Von den rund drei Monaten Haftstrafe musste die 24-Jährige wegen guter Führung und der Überbelegung der Haftanstalt nur knapp zwei Wochen absitzen. Danach wurde sie in die UCLA-Klinik gebracht. Dort sollte sie ursprünglich bis Ende Oktober bleiben. Lohans physische und psychische Verfassung soll aber erheblich besser sein als zunächst angenommen, weshalb die Ärzte angeblich für eine frühere Entlassung plädierten.