Hollywood-Schauspieler Brad Pitt (46) ist wütend, sehr wütend. Der gemeinhin als liberal und tolerant geltende Schauspieler schockt mit Gedanken über die Todesstrafe. Diese erwägt er für die Verursacher der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko.
In einer Fernsehdokumentation von Spike Lee sagt der Hollywood-Star mit Blick auf die Verantwortlichen des Energiekonzerns BP: «Ich war noch nie für die Todesstrafe - aber ich bin willens, mir das Ganze noch mal durch den Kopf gehen zu lassen.» Er tritt in dem vierstündigen Film If god is willing and da creek don't rise auf, die zweite Folge von Spike Lees erster Doku über die Folgen von Hurrikan Katrina When the levees broke: A requiem in four acts» (2006).
Brad Pitt besitzt zusammen mit Lebensgefährtin Angelina Jolie (35) ein Haus im Stadtteil French Quarter in New Orleans. Pitt engagiert sich mit seiner Organisation «Make it right» für einen umweltfreundlichen Wiederaufbau der Stadt im US-Bundesstaat Louisiana.