Wer ist die Skandal-Queen?
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Von news.de-Redakteur Oliver Roscher
Artikel vom 20.07.2010
Auftritte «unten ohne», Drogen, Gerichtstermine - Lindsay Lohan und Britney Spears haben nichts ausgelassen. Für LiLo sind die wilden Tage erstmal passé - sie muss 90 Tage in den Knast. Zeit für eine Skandal-Bilanz: News.de kürt die ultimative Skandal-Queen.
Karriere:
Lindsay Lohan (24) war der typische Kinderstar. Schon als Dreijährige trat sie in Werbespots auf. Später folgten zahlreiche Disney-Produktionen und schließlich wenige ambitionierte Aufritte in mäßig erfolgreichen Kinostreifen. Zwischendurch fand LiLo noch genügend Zeit, um ein paar Songs zu trällern, die 2004 sogar recht gute Chart-Platzierungen erreichten. Eigentlich weiß aber niemand so genau, was die Lohan so treibt. Sie ist eine Schauspielerin, deren Filme eigentlich niemand kennt.
Bei Britney Spears (28) verhält es sich umgekehrt. Sie ist/war ein Popstar, der Millionen von Platten verkauft hat und gelegentlich stümperhafte Ausflüge ins Filmbusiness unternahm. Einzige Gemeinsamkeit: Auch die Spears hat früher für Disney vor der Kamera gestanden.
Affären:
Zahlreiche Affären werden Lindsay Lohan nachgesagt, bewiesen ist aber eigentlich nichts. Sie selbst brüstet sich mit diversen Hollywood-Liebeleien. Angeblich war sie schon mit Jude Law, Benicio del Toro, Heath Ledger und Leonardo di Caprio in der Horizontalen. Dumm nur, dass sie das nicht beweisen kann. Die einzige Beziehung, die vor aller Augen Öffentlichkeit ablief, war die mit einer Frau. Mit DJane Samantha Ronson, der Schwester von Erfolgsproduzent Mark Ronson (u.a. Amy Winehouse), hatte sie eine Partnerschaft, die über meherere Monate andauerte.
Die Latte an Stars, mit denen Britney Spears Affären hatte, ist da wesentlich kürzer, weniger prominent besetzt, dafür umso glaubhafter. Einziger Promi, mit dem die 28-Jährige eine Beziehung hatte, war Justin Timberlake. Zwischen 1999 und 2002 waren die beiden Jungstars ein Paar oder taten zumindest so. Danach folgte eine rekordverdächtige Kurzehe (58 Stunden) mit einem Jugendfreund, die zweijährige Ehe mit Background-Tänzer Kevin Federline und weitere Affären mit einem Paparazzi (wie clever) und ihrem persönlichen Assistenten.
Fazit: Punkt für Britney Spears. Die angebliche Jungfräulichkeit während der Zeit mit Justin Timberlake und die ständigen Auseinandersetzungen mit Kevin Federline waren echte «Highlights». Bei LiLo bleibt zu viel im Dunkeln und eine lesbische Bekanntschaft reißt das auch nicht raus.
Drogen und Medikamente:
Was bei Lindsay Lohan wohl im Nachttisch zu finden ist? Sicherlich mehr als ein paar Aspirin. Die Schauspielerin ist seit frühester Jugend medikamentenabhängig, nimmt in rauhen Mengen Alkohol zu sich und hat an Drogen auch schon so ziemlich alles ausprobiert. 2007 wurde sie gleich zweimal volltrunken und mit Drogen im Gepäck am Steuer ihres Autos erwischt. Ein Gericht verurteilte sie zum Tragen einer Fußfessel, die Alarm schlägt, wenn LiLo zum Glas greift. Und welch Wunder, kürzlich war es soweit. Nach diversen After-Show-Parties beim Filmfestival in Cannes hörte das Ding gar nicht mehr auf, Alarm zu schlagen. Lindsay behauptete, jemand habe ihr Alkohol über das Bein geschüttet - super Ausrede! Ergebnis: 90 Tage Knast warten auf die Schauspielerin.
Dass Britney Spears gerne mal einen über den Durst trinkt, ist bekannt. Zahlreiche Bilder einer torkelnden «Brit» zeugen von erhöhtem Alkoholkonsum. Im Jahr 2007 brach die zweifache Mutter eine Entziehungskur nach einem Tag (!) wieder ab. Auch Drogen und Medikamente soll die Sängerin konsumiert haben. Als Folge ihres labilen Zustands verlor sie schließlich das Sorgerecht für ihre zwei Söhne aus der Ehe mit Kevin Federline. 2008 kam schließlich der totale Zusammenbruch: Sie wurde mit Blaulicht in ein Hospital eingewiesen. Daraufhin entzog ihr ein Gericht gar das Recht, ihre Kinder besuchen zu dürfen - der Tiefpunkt. Anschließend verschwand sie für längere Zeit in diversen Kliniken. Offensichtlich erfolgreich, denn seitdem ist von weiteren Skandalen nichts bekannt.
Unentschieden: Das Justizdrama von LiLo hat den Skandal-Rückstand auf Britney Spears wett gemacht. Beide sind in Sachen Drogen und Medikamente alles andere als Kinder von Traurigkeit.
«Unten ohne»:
Die ultimative Königsdisziplin unter den Skandalen und Skandälchen ist das angebliche Vergessen der Unterwäsche. Paris Hilton ist die Erfinderin des «unten ohne». Ihr Einfluss hat Britney Spears 2006 dazu veranlasst, der versammelten Fotografenschaft intime Einblicke zu gewähren. Das konnte die vier Jahre jüngere Lindsay Lohan natürlich nicht auf sich sitzen lassen und zog gekonnt nach. Bei dieser Disziplin gilt vor allem eines: Elegant in ein Auto ein- bzw. aussteigen, sodass die Paparazzi einen kurzen Blick auf das Allerheiligste werfen können und der Eindruck entsteht, es sei ganz zufällig.
Punkt für Britney Spears: Beide beherrschen den gekonnten Beinschlag ohne Slip perfekt. Da Britney aber vorgelegt hat, geht der Punkt an die Sängerin.
Gesamtergebnis: Die ungekrönte Skandal-Queen ist Britney Spears. Total-Zusammenbrüche, peinliche Auftritte, Klinikaufenthalte und ein seltsamer Kahlschlag auf dem Kopf machen sie unschlagbar. Lindsay Lohan hat mit ihrem Knasteinzug zwar mächtig Boden gut gemacht, aber zur absoluten Spitzenpostion reicht es noch nicht. Die 90 Tage im Gefängnis von Lynwood (Kalifornien) gehen aber auch vorüber und irgendwie muss Lindsay Lohan ihre Freiheit schließlich feiern.
juz/ivb/news.de
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Lasst doch diese jungen Frauen mit eurer hässlichen Berichterstattung einfach mal in Ruhe. Vor lauter Karriere (wahrscheinlich von den Eltern forciert) hatten sie gar keine Gelegenheit, sich auch zu sozialen Wesen zu entwickeln. Sie woll(t)en doch nur verlorene Kindheit/Jugend nachholen. Beide haben gute Grundlagen und werden sich weiterhin positiv und verantwortungsvoll entwickeln, da bin ich ganz sicher.
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