«GZSZ» geht in die Verlängerung
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Gute Zeiten, Schlechte Zeiten (GZSZ) und kein Ende: Deutschlands erste Daily Soap bleibt uns noch einige Jahre erhalten. Die Serie, die 1992 auf Sendung ging, soll zudem aufwändiger produziert werden. Und auch im Filmpark Babelsberg wird aufgerüstet.
Der Filmpark Babelsberg und die Grundy UFA TV Produktions GmbH haben die Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit bis 2016 beschlossen. Das Potsdamer Medienunternehmen produziert die erfolgreiche Soap seit 18 Jahren für RTL. Nun soll alles noch ein bisschen größer und attraktiver werden: «Wir bauen das GZSZ-Außenset aus», teilte der Filmpark auf Anfrage mit.
«Unser Ziel ist es, dem Produktionsteam mehr Spiel- und Inszenierungs-Möglichkeiten zu bieten», sagte der Geschäftsführer der Produktionsfirma, Rainer Wemcken. Im Herbst soll bereits die erste Klappe am erweiterten Set fallen. Gewinner sind neben dem Filmpark auch die Zuschauer und die Besucher des Themenparks: Sie bekommen dort noch mehr von Serien-Fiesling Jo Gerner (Wolfgang Bahro) und seinen Kollegen zu sehen als bislang. Mehr als eine Million Besucher haben diese Chance in den vergangenen vier Jahren bei der Studiotour genutzt, hieß es.
GZSZ hat im Mai seinen 18. Geburtstag gefeiert. Nach Angaben der Serienmacher verfolgen im Schnitt bis zu vier Millionen Zuschauer die Serie. Ein Erfolg, der anfangs nicht unbedingt abzusehen war: Zu Beginn waren die Quoten der inzwischen preisgekrönten Erfolgsserie eher mäßig.
Nach ihrer ersten Daily Soap hat die Grundy UFA weitere Serien entwickelt, darunter Verliebt in Berlin (Sat.1) oder Wege zum Glück (ZDF). Insgesamt kommt die Produktionsfirma jährlich auf etwa 75.000 Sendeminuten. Der Filmpark Babelsberg ist eine touristische Attraktion und knüpft an die fast 100-jährige Tradition des Standorts an. Er liegt auf dem Gelände des Filmstudios Babelsberg, dem größten Filmstudio Deutschlands, wo einst Filme wie Der blaue Engel mit Marlene Dietrich entstanden.
bla/news.de/dpa
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