Pamela Anderson wird altersweise. Die einstige Baywatch-Nixe erklärte, dass sie von Botox gar nichts halte. Mit dem Älterwerden muss auch John Bon Jovi fertig werden. Und Hugh Hefner will sein Lebenswerk retten.
Ihre Oberweite hat Baywatch-Star Pamela Anderson mehrfach vergrößern lassen, aber mit den langsam immer zahlreicher werdenden Fältchen im Gesicht will das ehemalige Playboy-Model ganz natürlich leben.
«Ich habe mir niemals Botox spritzen lassen», sagte sie der britischen Zeitung News Of The World. «Ich kann mit diesem ganzen Gesichtskram überhaupt nichts anfangen. Das macht mir Angst. Alle, die was haben machen lassen, sehen gleich aus.» Viel lieber möchte Pamela Anderson in Würde altern: «Ich habe nicht das Bedürfnis, der Jugend nachzujagen», offenbarte die 43-Jährige.
John Bon Jovi ist kein Weichei
Seine Musik ist schon längst kein Hardrock mehr, doch John Bon Jovi hat gezeigt, dass er trotz seiner Kuschelhits noch lang kein Weichei geworden ist. Er beendete das zweieinhalbstündige Konzert im New Meadowlands Stadium vor den Toren New Yorks trotz einer Muskelzerrung in der Wade. Immer wieder versicherte er seinen Fans, dass er in Ordnung sei. Dabei humpelte er sichtbar über die Bühne. «Ich bin eben alt. Was soll ich sonst dazu sagen», rief er dem Publikum in seinem Heimatstaat New Jersey zu.
Am Ende reichte es bei dem Konzert sogar für eine Zugabe. Er hinkte zurück in die Arena und schmetterte Livin' On A Prayer ins Mikro. Für die weitere Tour hat die Verletzung wohl keine Folgen. Die Band geht nicht davon aus, dass eines der restlichen Konzerte ausfällt, sagte eine Sprecherin.
Hugh Hefner will den «Playboy» zurück
Hugh Hefner (84) will sein Lebenswerk retten. Der Gründer und Großaktionär des Playboy plant den Rückkauf des angeschlagenen Medienunternehmens und will es dann von der Börse nehmen. Hefner zeigte sich besorgt über die redaktionelle Ausrichtung des Männermagazins und das Renommee der berühmten Marke. Seit Jahren türmen sich hohe Verluste auf.
Hefner informierte das Management in einem Brief über seine Absichten. Der Verwaltungsrat ließ aber am Montag offen, ob er die Übernahme befürwortet. Hefners Offerte bewertet die gesamte Playboy Enterprises mit 185 Millionen Dollar (etwa 147 Millionen Euro). Er besitzt 69,5 Prozent der stimmberechtigten A-Aktien und 27,7 Prozent der stimmrechtslosen B-Aktien.
Hefner hatte das berühmte Männermagazin 1953 gegründet und ein ganzes Medienimperium drumherumgebaut - mit Clubs, Fernsehkanälen und einem Lizenzgeschäft für das berühmte «Bunny»-Logo. Doch seit dem Siegeszug des Internets sinkt die Auflage, die Werbung geht zurück. Der Playboy geriet in eine Schieflage.
Der Playboy erscheint in fast 40 Ländern. Für das Magazin haben sich schon Jayne Mansfield, Ursula Andress, Kim Basinger, LaToya Jackson, Katarina Witt und die Schauspielerinnen von Baywatch - wie etwa Pamela Anderson - ausgezogen.
car/news.de/dpa/ap