Von news.de-Mitarbeiterin Christin Bohmann
Kreativität ist bekanntlich keine Grenze gesetzt. Schon gar nicht, wenn es um animierte Kurzfilme geht. Oder um Sex. Oder um Sex eines Knetmännchens. Unser heutiger Clip-Tipp ist zum Brüllen komisch, sollte aber lieber nicht im Büro geschaut werden.
Thibault Charroppin studiert Film und Animation an der Parsons School of Design in New York City. Sein Abschlussprojekt dürfte ihm wenn schon kein «summa cum laude», so doch einige Aufmerksamkeit gebracht haben.
In dem Stop-Motion-Film Blue – An Erotic Life erzählt der Student die Geschichte eines sexsüchtigen Stücks Knete. Klingt ziemlich abgedreht, entpuppt sich aber als äußerst vergnüglicher Clip. Denn Blue versucht alles, um seine «Leidenschaft» in Arbeits- und Privatleben zu integrieren – mit fatalen Konsequenzen, wie sich herausstellt.
Dabei fangen Blues sexuelle Eskapaden so harmlos an. Aus einer frühen Vorliebe für französische Lingerie wird dann jedoch ganz schnell eine ausgewachsene Besessenheit, die mit einem Engagement als Porno-Darsteller und einer weiteren Suchtkrankheit endet. Fazit: nicht gerade jugendfrei, für das Büro schon gar nicht geeignet, aber zum Brüllen komisch – und allemal eine «hervorragende Leistung».