So., 12.02.12

«Maybrit Illner» «Desaströses Bild der Koalition»

Von news.de-Mitarbeiter Armin Peter

Artikel vom 02.07.2010

Ist Merkels Präsident die letzte Chance für Schwarz-Gelb? Maybrit Illner wollte einen Tag nach der Bundespräsidentenwahl ans Eingemachte. Ihre Gäste haben sich eine kuriose Diskussion geliefert. Ob Bibelsprüche oder holprige Fußballvergleiche – an Unterhaltung mangelte es nicht.

Unzählige Male hatten in den letzten Monaten Regierung und Opposition die ZDF-Talkshow zur Arena für gegenseitige Schuldzuweisungen gemacht. Diesmal wollte Maybrit Illner offenbar weniger politisches Alltagsgeplänkel hören und behielt die Zügel straff in der Hand. Mit dem CSU-Ehrenvorsitzenden Edmund Stoiber hatte sie einen Politprofi in die Runde eingeladen, der sich zugleich nicht mehr im Alltagsgeschäft behaupten muss.

Die Moderatorin nahm Stoiber sofort in die Zange: Die Schuldfrage brannte ihr doch sehr unter den Nägeln. Ob denn Bundeskanzlerin Merkel «von Heckenschützen aus den eigenen Reihen vor sich hergetrieben» worden sei, wollte sie wissen. Der bayrische Ex-Ministerpräsident gab sich betont staatsmännisch und parierte Illners Frontalprovokation mit einem verständnislosen Blick. Dies sei keine faire Diskussion, da die Bundespräsidentenwahl plötzlich mit einer Vertrauensfrage verknüpft werde, so Stoibers Konter. «Es war eine freie Abstimmung, jeder Einzelne war verantwortlich für seine Wahl!». Fraktionszwang gebe es nicht, sagte Stoiber – um sogleich eifrig zu versichern, dass er selbst natürlich Christian Wulff gewählt habe.

«Offene Rechnungen »

Dies beteuerte auch Otto Fricke, haushaltspolitischer Sprecher der FDP. Er konnte nichts Ungewöhnliches an der Wahl sehen: «Offene Rechnungen in den Reihen der Union» habe es nicht gegeben. Die Schuldfrage wollte auch er nicht erörtern und ließ stattdessen lieber eine Bibelweisheit vom Stapel: «Wer von euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein!»

Das wiederum ließ sich Verdi-Chef Frank Bsirske nicht zweimal sagen. Er warf der schwarz-gelben Regierung vor, die Vorkommnisse zu bagatellisieren. «Das war der falsche Stil, die Koalition hat ein desaströses Bild abgegeben.» Beifall erhielt Bsirske dafür nicht nur aus dem Publikum, sondern auch von einer schmollenden Gesine Lötzsch. Die Linkspartei-Vorsitzende klagte über die Kritik an ihrer Partei: «Gauck hat in vielen Punkten völlig andere Auffassungen als die Linkspartei – warum hätten wir ihn wählen sollen?» Außerdem, so Lötzsch, hätte man dazu die Linken bereits in die Kandidatensuche der Opposition einbinden müssen.

Und überhaupt: Gesine Lötzsch fühlte sich von der Männerwelt nicht ernst genommen: «Auch ein Mann wie Herr Gabriel muss sich daran gewöhnen, dass eine Parteivorsitzende, die Nein sagt, auch Nein meint.»

Also alles halb so wild?

Außerhalb aller parteipolitischen Sticheleien stand Schriftstellerin und Wahlfrau Monika Maron. Sie fand, es sei «Ungeheuerliches geschehen». Man müsse sich fragen, warum Gauck bei den Bürgern so gut angekommen sei. «Ich an Ihrer Stelle wäre unruhig», so ihr Menetekel an die Adresse der Politiker. Nun ja, wiegelte Stoiber ab, Gauck sei eben in vielerlei Hinsicht «fast noch konservativer als Wulff», was ihn natürlich auch für Unionsleute wählbar gemacht habe.

Also alles halb so wild? Natürlich, meinte Stoiber, denn «die Koalition hat mit Verlängerung gespielt und dann beim Elfmeterschießen gewonnen – jetzt geht es in die nächste Runde.» Stoiber gefiel sich als fußballerische Metaphernschleuder so gut, dass er kaum noch zu bremsen war: Nun gehe es um die dringenden Probleme der Gegenwart, so der CSU-Ehrenvorsitzende: «Wir dürfen das nicht durch Streit versemmeln! Wenn Philipp Lahm dem Mesut Özil in die Hacken tritt, würde ein Aufschrei durchs Land gehen. » Die Koalition müsse ebenfalls zur Mannschaft zusammenwachsen - «nicht so wie die französische Mannschaft, mit lauter guten Einzelspielern, aber ohne Zusammenhalt».

Alles klar? Naja, fast. Bsirske und Lötzsch ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen, FDP-Mann Fricke wenigstens einmal gründlich durch den Wolf zu drehen: Von Mehrwertsteuerentlastung für Hotels über das Sparpaket bis hin zur geforderten Bankenregulierung – für kurze Zeit entgleiste die Diskussion und holperte kreuz und quer über die Frontlinien zwischen Regierung und Opposition. Energische Einwürfe der Moderatorin haben dankenswerterweise ein völliges Abgleiten der Gäste in einen sinnlosen Schlagabtausch verhindert.

Das Thema eher spekulativ, aber voller Steilvorlagen, dazu eine nicht allzu explosive Gästemischung – vielleicht war eben dies das Erfolgsrezept für die kurzweilige Talkrunde mit vielen amüsanten Einwürfen. Maybrit Illner selbst hat mit ihrem Vorschlag, den Begriff Neustart zum Unwort des Jahres zu erklären, für parteiübergreifende Abschlusslacher gesorgt.

cvd/ruk/reu/news.de
Zum Thema Thema verfolgen » Newsletter abonnieren Artikel kommentierenArtikel kommentieren
Kurt Biedenkopf (Foto)
Maybrit Illner «Das können wir doch alles mal abschaffen»

Von Köhler zum Sparzwang: Maybrit Illner irrlichterte um die Frage, ob wir unsere Poltiker verdient mehr ...

Hart aber fair (Foto)
Hart aber fair «Der muss jetzt mal seine Chance haben»

Bei Plasberg wurde über die Wahl und Christian Wulff diskutiert. Vier Erkenntnisse mehr ...

Anne Will (Foto)
Polittalks So sind Sie live dabei

Bei Anne Will oder Maybrit Illner vorbeischauen? Kein Problem. Wenn man weiß, mehr ...

«Maybrit Illner»: «Desaströses Bild der Koalition» » Medien » Nachrichten

URL : http://www.news.de/medien/855063474/desastroeses-bild-der-koalition/1/
Schlagworte:
Alexander Wolf, Alltagsgeschäft, Andreas Wolf, Ans, Armin Gassl, Armin Meiwes, Armin Rohde, Armin Rothmund, Armin Weigel, Armin Wurm, Auffassungen, Bankenregulierung, Berlin Gäste, Betont, Bettina Wulff, Christa Wolf, Christian Wulff, Claudia Lahm, CvD, David Wolf, Drehen, Edmund Husserl, Einbinden, Eingeladen, Elvis Frank, Erfolgsrezept, Erklären, Ernst Bach, Ernst Lieb, Ernst Ludwig, Ernst May, Ernst Mosch, Ernst Moschs, Ex-Ministerpräsident, Faire, FDP-Mann, Florian Fricke, Fraktionszwang, Frank Bender, Frank Borzage, Frank Briegmann, Frank Briel, Frank Brunkhorst, Frank Carstens, Frank Castorf, Frank Coraci, Frank Desler, Frank Fechner, Frank Foster, Frank Heinemann, Frank Henkel, Frank Horch, Frank Kaminsky, Frank Keuper, Frank Laufenberg, Frank Leonhardt, Frank Matthée, Frank Miller, Frank Oehler, Frank Palfreyman, Frank Rajaonarisamba, Frank Rautenbach, Frank Schäffler, Frank Stäbler, Frank Steier, Frank Volk, Frank Zomerdijk, Fußballerische, Gabriel Acevedo, Gabriel Basso, Gabriel Brockwell, Gabriel Eichborn, Gabriel Faurés, Gabriel Milito, Gabriel Muresan, Gabriel SPD-Vorsitzende, Gehe, Gesine Danckwart, Gewählt, Gewonnen, Gunter Gabriel, Hacken, Hand Conny, Harald Wolf, Heckenschützen, Illners, Isabelle Wolf, Jens Wolf, Jörn Wolf, Josef Ernst, Jürgen Wolf, Kaiser Otto, Kandidatensuche, Kati Wolf, Kim Frank, Konter, Land Probleme, Lars Otto, Lauter, Marc Stein, Max Ernst, Maybrit Julian, Monika Branicka, Monika Finsterbusch, Monika Hansen, Monika Harms, Monika Hauser, Monika Heinold, Monika Karsch, Monika Queisser, Monika Rinck, Monika Sozanska, Müsse, Offene, Oliver Arena, Otto Becker, Otto FDP, Otto Fricke, Otto LAV, Otto Pérez, Otto Sander, Otto Steiner, Parteivorsitzende, Peter Stein, Philipp Boy, Philipp Franko-Zeitz, Philipp Hofmann, Philipp Oswalt, Philipp Pentke, Philipp Zeller, Rita Ernst, Schlagabtausch, Schuldzuweisungen, Schwarz-Gelben, Sigmar Gabriel, Sogleich, Sticheleien, Stoibers, Torsten Wolf, Uli Wolf, Ungeheuerliches, Ungewöhnliches, Verhindert, Vorkommnisse, Warf, Werner Otto, Wolf Bachofner, Wolf Präsident, Wolf Werner, ZDF-Talkshow,
Leserkommentare (15)
  • Kommentar: 15
  • 03.08.2010 10:47
von
debema

Frau Illner hätte auch fragen können, wer für Sozialismus ist. Warum werden von den Medien ausschließlich die Ansichten und Meinungen der politischen Elite propagiert? Jede Runde dieser Art ist kein Spiegelbild der Realität sondern eine Nabelschau.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Kommentar: 14
  • 05.07.2010 14:41
von
Brasilianer

Man kann bei allen Problemen und die sind nicht wenig immer wieder nur sagen Deutschland kann so nicht weiterregiert werden - das ganze Staatsgefüge und überbordene Politsystem ist am Ende - Schaffung modernen Staates über Basis einer Verfassung die die neue Richtung festlegt ,schlanker flexibler Staat,Präsidialsystem statt eines Bundespräsidenten ohne Kompetenzen, Direktwahl von Personen weitestgehend auch ohne Parteibuch - parlamentarische Arbeit mit weniger Berufspolitikern,verstösse gegen Verfassung durch Politiker können geahndet werden, das wäre ein Anfang u.würde Milliarden sparen.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Kommentar: 13
  • 05.07.2010 10:32
von
Ole
Antwort auf Kommentar 12

Sind fdp und union auch Kaderschmieden oder wird nicht personell für jeden kleinen Posten vorausentschieden?Hat Quido nicht in dessen Küche Köhler aus dem Hut gezogen?Hat nicht Merkel nach zwei Tagen von der Leyen einfach durch den"light-Wulff"ersetzt?Menschenbild und Sachlichkeit bei der Bevorzugung der Hotels mit den 7-prozentigen Wachteleiern?!? Personen-und Machtspiele brutalstmöglich!Zieht nicht Koch im Bunde von Baden,Bayer,Württemberg und Hessen südlich des Mains gegen den"Norddeutschen Bund"des O.v.Bismark?Geschichte der Mächtigen widerholt sich,doch diese fdp,cdu.csu ist jämmerlich!

jetzt antwortenKommentar melden
  • Kommentar: 12
  • 05.07.2010 08:46
von
RAGNAROEKR

In feudalen Kreisen der Politik gilt der Grundsatz, Bewusstsein von jedermann auf eine Führerfigur zu verengen. An deren Geschick hängt es nun, Herrschaft an Gefolgsleute zu verteilen und bis zum Untergang zu verteidigen. Person und Macht und nicht Menschenbild und Sachlichkeit bestimmen die Politik. Ein langweiliges System, auch wenn in Kaderschmieden Vorauswahlen getroffen werden. Diese paranormale Welt zur Kritik an der schwarz-gelben Regierung zu machen, in der um Sachentscheidungen gerungen wird, bleibt den einfachen Geistern und ihren Medien vorbehalten. Weg mit linken Feudalherren!

jetzt antwortenKommentar melden
  • Kommentar: 11
  • 04.07.2010 16:30
von
Ole

Mit Schwung in den Schwund!Die"Unliberalen"im Abwärtstrend,bald unter 3 Prozent,da vom"Bürgerdumm"erkannt,darf sich die cdu schon bald auch nicht mehr Volkspartei nennen.Die Spd hatte durch den Genossen der Bosse schwer gelitten und es hatte sich die spätere Linke gebildet.Das erfreute die fdp,cdu und csu.Nun nach ihrer Bundestagswahl mit vielen Vorschußlorbeeren ausgstattet und in neun Monaten nichts außer dem fdp-Finanzmatratzen-Gesetz zustande gebracht.Nun zerreißt es die cdu.Entweder Merkel schmeißt hin oder wir haben bald die bundesweite csu!Wetten,Koch lauert schon brutalstmöglich.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Kommentar: 10
  • 03.07.2010 22:05
von
Arsch

Den"Griechen"gegen den sog.liberalen Schwung zu stellen ist absolut irr!Für wie bekloppppt halten eigentlich diese Tröten der fdp-Finanzmatratzen und Bettvorleger für Geldsäcke die schon einmal verarschten"Wählerdummen"?Die das Wort verdrehen,stehen nun nach ihren Wahllügen,20 Themen und laut csu nicht umgesetzt,von 14,6Prozent bei 3Prozent.Ohne Grund,oder wollen die verarschten"Wählerdummen"nicht mehr!Such dir ne andere Nummer du armer Trottel!

jetzt antwortenKommentar melden
  • Kommentar: 9
  • 03.07.2010 18:43
von
RAGNAROEKR
Antwort auf Kommentar 8

Pessimismus ist keine Politik,er ist Mediengeschäft.Eine saubere Analyse der Lage von Deutschland muss her.Und was gibt es nach dieser gegen den Liberalismus einzuwenden? Durch öffentlichen Konsum der Wirtschaftskraft wurde ein Schuldenberg produziert. Und wer glaubt, dass den die nachfolgenden Generationen abtragen, wenn diese in den Fängen der Bürokratie ihr Dasein fristen, der ist Grieche. Nur mit dem Schwung der Liberalen sind die Schuldenberge zu entsetzen. Der Deutsche muss von seiner Bevormundung befreit werden, gleich ob diese Finanzamt oder Sozialamt heißt. Vorwärts in die Zukunft,

jetzt antwortenKommentar melden
  • Kommentar: 8
  • 03.07.2010 17:08
von
fdpAD

Das Volk ist zur Bundestagswahl befragt worden und hat die Wunschkoalition,später mit"Hoffnung auf Zukunft"gewählt.Frau Merkel hat keine politischen Aussagen gemacht und Quido hat viel versprochen(versprochen und gebrochen,20 Themen).Wo ist eigentlich die fdp-Streichbibel? Nach 9 Monaten Meseberg ist die fdp von 14.6% auf 3% gefallen.Mit einer Million auf die Bettvorleger der Hotelbranche.Es haben sich csu,fdp und cdu den"light-Wulff"gewählt.Das höchste Amt im Staat ist nun der"Resonanzkörper"von Frau Kanzlerin.Freue dich"Bürgerdumm"es könnte durchgemerkelt werden,soch sie können es nicht!

jetzt antwortenKommentar melden
  • Kommentar: 7
  • 03.07.2010 14:32
von
RAGNAROEKR

Leider ist politischer Journalismus mit mäßiger politischer Begabung gegenwärtig Standard. Daher ist der Firlefanz salonfähig geworden. Eine Behauptung mit Unterhaltungswert ist daher der Schluss auf den Zustand der Koalition. Welcher Politiker hat innerhalb von 30 Tagen seinen Kandidaten durchgesetzt und zwar in Konkurrenz zu einem respektablen Kandidaten? Und ein Volk, das sich von Illners Klamauk beeindrucken lässt, wäre zu linkisch, um ein Staatsoberhaupt zu wählen. Solche Gehässigkeiten werden nicht mehr lange im Volk ankommen. Das Volk wird oft und gerne zitiert, aber nie gefragt!

jetzt antwortenKommentar melden
  • Kommentar: 6
  • 03.07.2010 10:33
von
wm
Antwort auf Kommentar 3

Größeren Schwachsinn hab ich noch selten gelesen!!

jetzt antwortenKommentar melden
  • Kommentar: 5
  • 02.07.2010 21:47
von
dudei

Ich bereue es wirklich sehr, das nicht miterlebt zu haben.Und zwar live!Warum? Nicht alles kann die Kamera einfangen.Die Reaktionen der Zuhörer im Studio wären doch eine Studie wert gewesen. Und was soll das ganze Debakal?Wenn man weiß, dass das Ganze über 1 Million Steuergelder gekostet hat, obwohl kein Geld in den Kassen ist, sollte man mal überlegen, wie man finanziell eine solche Wahl besser finanzieren kann.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Kommentar: 4
  • 02.07.2010 15:53
von
Hartmuth Möhse

..warum?..war doch interessant! Das waren doch alles fabelhafte Selbstdarsteller, die Komik und Klamauk lieferten. Was will man in D von dieser sogenannte "Polit- oder Gerwerkschaftskaste" schon erwarten? Alle nix Richtiges (Lehrer, oder Rechtsanwalt) gelernt und dann im BT auf dicken MAXE machen. Kommt mal ein Arbeiter so weit, wird er, wohl weil er sich nicht so gewählt und formvollendet, lügenderweise ausdrücken kann, wird er von den etablierten niedergebügelt. Wir müssten uns einmal alle einig sei, wählen, aber den Stimmzettel Ungültigmachen.1. kein Wahlgeld & 2.wie Erklären die das dann?

jetzt antwortenKommentar melden
  • Kommentar: 3
  • 02.07.2010 14:24
von
Brasilianer

Das Problem dieser Talk-Shows ist das alle an der Realität vorbeireden,was sollte ma zB. auch von Stoiber erwarten -keiner geht darauf ein das das ganze veraltete Politsystem überarbeitet werden muss - Vorschlag Runder Tisch vorbereitung einer Verfassung die mit dem Volk diskutiert wird und von ihm sanktioniert. Direktwahl Bundespräsident (parteilos) ausgestattet mit Kompetenz eines Staatsoberhauptes,Dirktwahl des Bundeskanzlers, Überarbeitung des Systems der Berufspolitik , Kanzler nur zwei Wahlperioden wählbar, Mehr Einbeziehung des Souveräns Volk das wäre ein Anfang. Wer hat davor Angst ???

jetzt antwortenKommentar melden
  • Kommentar: 2
  • 02.07.2010 13:45
von
mapa42
Antwort auf Kommentar 1

mehr ist dazu nicht zu sagen, der souverän ist eh nur kopfschüttelnder zuschauer

jetzt antwortenKommentar melden
  • Kommentar: 1
  • 02.07.2010 12:56
von
hpklimbim

Frau Illner wird doch hoffentlich zu keinem Zeitpunkt der Annahme gewesen sein, von Leuten, die sich alltäglich durch ihre Tätigkeiten auf der Bühne der politischen Prostitution an der Wahrheit vorbei lügen, ehrliche Antworten zu erhalten. Zudem Regierung und Linke bei der Bundespräsidentenwahl gerade erst gemeinsam ein eindrucksvolles Zeugnis ihres demokratischen Unvermögens und manifestierten Unwillens durch zielstrebige Ignoration des Wählerwillens zugunsten der bei der Bundespräsidentenwahl recht offenkundig betriebenen Vetternwirtschaft und Pöstchenmanipulation abgegeben haben.

jetzt antwortenKommentar melden
Kommentar schreiben Netiquettelink | AGB
Ihr Name
Ihre Emailadresse
noch 600 Zeichen übrig
Ihr Kommentar
Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Feld darunter.
'6Ld52csSAAAAAKTxfdwmi0Ay4Tjghi64k3PAcWrj'
Zum Thema
Anzeige
Meistgelesene Artikel
Fotostrecken Videos
zurück
vor
Anzeige
drucken
Bookmarken
Bookmarken
RSS-Newsfeed
Newsletter abonnieren
Newsletter abonnieren