Ihre Fans wissen es längst: Lena ist cool. Und Prinz Charles ebenfalls. Er rockte Glastonbury. Dabei passt er so gar nicht in das Ambiente des legendären britischen Musikfestivals. Und Schauspieler Mel Gibson hält sich seine Ex-Freundin per Gerichtsbeschluss vom Hals.
Ihren Titel beim Eurovision Song Contest 2011 verteidigen zu können, setzt die diesjährige Gewinnerin Lena Meyer-Landrut nicht unter Druck. «Ich bin froh und dankbar, dass ich diese großartige Erfahrung noch einmal machen darf. Da bekomme ich vielleicht alles besser mit», sagte die 19-Jährige der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Sie wolle die Chance noch einmal nutzen. Gewinnen sei nur ein schöner Nebeneffekt.
Darüber, dass sie als neues Aushängeschild Deutschlands fungiere, macht sich die frisch gebackene Abiturientin «nicht allzu viele Gedanken». Druck laste nicht auf ihr: «Ich bin für die Leute ja deshalb ein Aushängeschild, weil ich so bin wie ich bin. Also muss ich nichts dafür tun», betonte die 19-Jährige. Ihr sei es wichtig, das Ganze nicht zu ernst zu nehmen und «all das erstmal zu genießen».
Die Kritik, ihr erstes Album My Cassette Player orientiere sich zu stark am Mainstream, wies sie ab: «Ich fühle mich sehr wohl mit der Musik, die ich mache. Ich singe weiterhin alternative Lieder, die dadurch eben kommerzieller werden.» Der Stil bleibe gleich, nur die Wahrnehmungsart ändere sich.
Prinz Charles in Glastonbury
Ein Meer von Zelten, leeren Bierdosen und knallbunt angezogenen Typen - und mitten drin Prinz Charles (61) im hellen Anzug. Bei seinem ersten Besuch auf dem legendären Musik-Festival im südenglischen Glastonbury wanderte der britische Thronfolger auf den Spuren von Rockstars wie David Bowie oder Coldplay. Charles war bereits am Donnerstag zur Feier des 40. Jubiläums des Kultur- und Musik-Festes gekommen, das laut Veranstaltern das größte seiner Art auf der Welt ist.
Zeitungen schrieben am Freitag, es sei nicht ersichtlich gewesen, ob Charles lächelte, weil es ihm gefiel, oder weil er über seine ungewöhnlichen Gastgeber amüsiert war.
«Wir lieben Dich, Charles!», riefen ihm einige Musikfans zu. Viele von ihnen trugen knappe Sommersachen oder verrückte Kostüme. Nach einem Rundgang über das Gelände traf Charles auch viele Musiker. Das Festival startete 1970 als kleine Veranstaltung in der Nähe einer Farm und findet meist am letzten Wochenende im Juni statt. Jedes Jahr zieht es mehr als 100.000 Menschen an.
Mel Gibson erteilt Kontaktverbot
Schauspieler Mel Gibson hält sich die Mutter seiner Tochter angeblich per Gerichtsbeschluss vom Hals. Das Kontaktverbot sei Oksana Grigorieva am Donnerstag in Los Angeles zugestellt worden, berichtete die Klatschseite RadarOnline. Gibson habe zudem bei Gericht einen Antrag zu Unterhalt und Besuchsrechten für seine sieben Monate alte Tochter gestellt.
Im April war bekanntgeworden, dass sich Gibson und die russische Sängerin nach rund einjähriger Beziehung getrennt hatten. Damals war von einer einvernehmlichen Entscheidung die Rede. Das Mädchen ist Gibsons achtes Kind. Die übrigen Söhne und Töchter stammen aus der Beziehung mit seiner Frau Robyn. Sie hatte im April 2009 nach 28 Jahren Ehe die Scheidung eingereicht - kurz nachdem Paparazzi-Bilder von Gibson und Grigorieva öffentlich geworden waren. Die Russin hat mit dem Schauspieler Timothy Dalton einen Sohn.