Nicht nur für die deutschen Spieler dürfte das Match gegen Ghana der bisherige Höhepunkt der Fußballweltmeisterschaft gewesen sein. Auch für die ARD bedeutete das Spiel, bei dem Mesut Özil mit einem Traumtor den Einzug ins Achtelfinale sicherte, eine Rekordquote.
Rekordquote trotz sommerlicher Temperaturen: Das Entscheidungsspiel der deutschen Nationalelf gegen Ghana war das meistgesehene WM-Vorrundenspiel seit Beginn der Quotenmessung 1992. Durchschnittlich 29,19 Millionen Zuschauer verfolgten vor den heimischen Bildschirmen den 1:0-Sieg der deutschen Kicker in der ARD, wie Media Control am Donnerstag mitteilte. Das entsprach einem Marktanteil von 79,7 Prozent. Fans beim Public Viewing wurden nicht erfasst.
Dabei zog das Zuschauerinteresse im Verlauf der Übertragung an: Saßen in der ersten Halbzeit noch 28 Millionen Fans vor den Fernsehgeräten, verfolgten die zweite Halbzeit 30,34 Millionen Fußball-Begeisterte. Der Marktanteil verbesserte sich von 78,1 Prozent auf 81,3 Prozent.
Auf besonders großes Interesse stieß das Entscheidungsspiel der deutschen Nationalelf bei den 14- bis 49-Jährigen: Mit 13,24 Millionen Zuschauer erzielte die ARD in dieser Gruppe einen Marktanteil von 83,8 Prozent. Den 1:0-Sieg von England über Slowenien am Mittwochnachmittag sahen durchschnittlich 5,99 Millionen Menschen. Das entsprach einem Marktanteil von 47,8 Prozent.
Das bislang meistgesehene Spiel einer WM war allerdings die Halbfinalpartie Deutschland gegen Italien im Jahr 2006, das insgesamt 29,66 Millionen Zuschauer verfolgten.
voc/news.de/ap