So., 27.05.12

Vor dem Ghana-Spiel 23.06.2010 Evangelischer Beistand für Schweini und Co.

Nikolaus Schneider (Foto)
Vom Präses zum Fußballkommentator: Nikolaus Schneider. Bild: dpa

Das Spiel gegen Ghana ist für die DFB-Elf das erste Endspiel dieser WM. Da kann ein bisschen Beistand von oben nicht schaden. Das denkt sich auch die Evangelische Kirche und erlaubt nicht nur das Beten – sie entsendet ihren Chef auch als Kommentator.

Den amtierenden Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, hat das Fußballfieber gepackt. Das entscheidende Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft gegen Ghana wird er am Mittwoch live im Internet bei evangelisch.de kommentieren. Weil die Kirche am ganzen Menschen interessiert sei, sei man auch bei der Fußballweltmeisterschaft mit im Spiel, sagte Schneider zu seinem Engagement.

Mit dem Live-Kommentar betritt Schneider allerdings Neuland. «Ich habe mir sagen lassen, Live-Berichterstattung ist die Königsdisziplin des Journalismus – das wird eine echte Herausforderung», sagte er. Inhaltlich sei er jedoch durch jahrelange Erfahrung als Torhüter seines Duisburger Heimatvereins VfL Hüttenheim gut vorbereitet. «Ich weiß noch gut, wie sich ein Torwart vor einem Elfmeter fühlt.»

Schneider machte klar, dass Gebete für die Nationalelf durchaus erlaubt seien. «Alle Bitten von uns Menschen haben ihren Platz bei Gott.» Gott höre sie, «aber das heißt nicht, dass er sie auch genau so erfüllt», sagte Schneider mit einem Augenzwinkern. Mehr als 2000 Gemeinden haben deutschlandweit Gemeindefeste mit Public Viewing organisiert.

bla/news.de/ddp/dpa
Kommentar schreiben Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig
Kommentar  
Ihr Name
Ihre Emailadresse
Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Feld darunter.
'6Ld52csSAAAAAKTxfdwmi0Ay4Tjghi64k3PAcWrj'
Wir empfehlen
Anzeige
Facebook
Twitterbox
Follow Us!
Anzeige