Nicht nur, dass Kai Diekmann mit seinem 100-Tage-Blog eine ahnsehnliche Anwalts-Rechnung produziert haben dürfte, auch die Telekom will nun eine stattliche Summe von dem Bild-Chefredakteur sehen. Doch Diekmann will nicht zahlen.
Bild-Chefredakteur Kai Diekmann hat Probleme mit seiner Telefonrechnung. Einem Bericht des Branchenmagazins Kontakter zufolge häufte Diekmann eine Telekom-Rechnung in Höhe von rund 42.000 Euro an, als er aus dem Marokko-Urlaub Texte, Bilder und Videos auf seinen 100-Tage-Blog hochlud.
Gegen die Roaming-Gebühren habe Diekmann umgehend Widerspruch eingelegt. Ein Sprecher der Axel Springer AG sagte am Montag auf ddp-Anfrage, dass das Unternehmen über Telefonrechnungen seiner Mitarbeiter keine Auskünfte erteile.
Der Kontakter berichtete weiter, Diekmann habe sich auf einer Management-Tagung hilfesuchend an Telekom-Vorstandschef René Obermann gewandt. Fraglich ist, ob der angesichts der vom ausländischen Roaming-Partner in Rechnung gestellten Beträge helfen kann.
Diekmann hatte im vergangenen Jahr über 100 Tage auf www.kaidiekmann.de gebloggt und sich dabei unter anderem mit der taz angelegt. Schätzungen zufolge sollen sich allein die Anwaltskosten für diesen Streit auf 50.000 Euro belaufen haben.
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