Manipulierte Bilder bei Reuters?
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Von news.de-Redakteur Florian Blaschke
Artikel vom 09.06.2010
Nachrichtenagenturen leben neben ihren Themen auch von ihrer Glaubwürdigkeit. Die von Reuters scheint erneut auf dem Spiel zu stehen. Die Agentur hat ihren Kunden offenbar beschnittene Fotos vom israelischen Angriff auf ein Schiff vor Gaza angeboten.
Wie mehrere Medien, darunter Die Welt und der Tagesanzeiger, unter Berufung auf die israelische Zeitung Haaretz berichten, sollen Messer, die sich auf den Originalaufnahmen in den Händen der Aktivisten befunden haben sollen, abgeschnitten worden sein. Der Tagesanzeiger zitiert einen Sprecher von Reuters, der sich gegen die Vorwürfe wehrt. Ein solcher Beschnitt sei durchaus üblich, so der Sprecher, der ergänzt: «Als wir gemerkt haben, dass aus Versehen ein Messer weggeschnitten wurde, haben wir die Bilder entfernt.»
Inzwischen, so schreibt der Tagesanzeiger weiter, seien die Bilder nur noch in ihrem ursprünglichen Zustand im System der Nachrichtenagentur zu finden. Zudem sollen sie inzwischen den Hinweis «via IHH» erhalten haben, wobei IHH für die türkische Hilfsorganisation steht, die das Schiff Mavi Marmara organisiert hatte. Israel wirft der Organisation die Nähe zu Islamisten vor, ein Vorwurf, den laut dem Tagesspiegel unter anderem das Danish Institute for International Studies unterstützt. Die IHH weist diese Darstellung jedoch entschieden zurück.
Mit einem Kommandoeinsatz gegen die Gaza-«Solidaritätsflotte» der IHH hatte Israel Ende Mai eine medienwirksame Aktion stoppen wollen, doch der Versuch war in einem Blutbad und in einem PR-Desaster geendet. Bei dem Angriff auf das Schiff waren neun Aktivisten getötet und mehrere Menschen verletzt worden. Zwar spricht die israelische Regierung bei dem Einsatz von Selbstverteidung, da Unterstützer der Hamas an Bord gewesen seien, die internationale Empörung jedoch ist groß. Zusätzliche Brisanz verleiht dem Fehlen der Messer auf den veröffentlichten Fotos die Aussage Israels, die Soldaten seien beim Entern des Schiffes von den Aktivisten angegriffen worden.
Schon 2006 hatte Reuters annähernd 1000 Fotos eines libanesischen Fotografen zurückzuziehen müssen, nachdem Internetnutzer aufgedeckt hatten, dass er den Aufnahmen eines israelischen Bombardements auf Beirut nachträglich Rauchwolken hinzugefügt hatte, um den Eindruck einer brennenden Stadt zu verstärken.
/ivb/news.de/dpa
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Es ist doch ungerechtfertigt die Banken in ein ungerechtfertigten Stresstest hinnein zu ziehen .Da doch alle wissen wie bei der Commerzbank das Geldwäsche von Schwarzgelder und das Abziehen von in Deutschland erwirtschaftete Gelder ins Ausland nach Lichtenstein , Luxemburg , Schweiz , Türkei zu den Haupteinahmen der CoBa gehören . Den ist es doch egal wie viele steuerzahlende Arbeistplätze sie dadurch vernichten und sich dadurch auf die Seite der verbrecher stellen . Das muss unterbunden werden und nichts anderes MfG MF
jetzt antwortenKommentar meldenAuch die New York Post hat es aufgegriffen. Die Frage ist wo sind die anderen Zeitungen? Reuters hat es eingestanden, das falsch geschnitten wurde. Wo sind die "New World Order" Fetischisten? Wo sind die Mitbürger die seit Tagen nach Rache für Gaza schreien? Der Punkt ist doch, dass die Welt es verpasst hat eine sachliche Diskussion zu führen über Verhältnismässigkeiten auf allen beteiligten Seiten. Es ist einfach nur noch traurig, wie die Menschheit verdummt - dank einem supergrossen EGO!!
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