«Hobbit»-Regisseur steigt aus
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Er sollte die Vorgeschichte von Herr der Ringe verfilmen. Doch nun muss Der kleine Hobbit auf seinen Regisseur Guillermo Del Toro verzichten. Grund ist der mehrfach verzögerte Drehstart und finanzielle Probleme.
Guillermo Del Toro führt nicht länger Regie bei der Verfilmung von J.R.R. Tolkiens Buch Der kleine Hobbit. Angesichts des mehrfach verzögerten Drehstarts habe er die härteste Entscheidung seines Lebens fällen müssen, teilte der Mexikaner (Pans Labyrinth) auf der Fanseite theonering.net mit. Nachdem er bereits zwei Jahre mit Peter Jackson am Vorgänger zu dessen Der Herr der Ringe gearbeitet habe, werde der Termindruck durch andere Projekte übermächtig. Del Toro wird allerdings in den nächsten Monaten noch an der Fertigstellung des Drehbuchs mitwirken, wie Jackson mitteilte.
Der ausführende Produzent bedauerte Del Toros Ausstieg, zeigte aber Verständnis. Statt der vereinbarten drei Jahre hätte der Regisseur wegen der Verzögerungen nun sechs Jahre in Neuseeland an den beiden Filmen arbeiten müssen, sagte Jackson. Die Vorbereitung der Dreharbeiten werde durch die Personalie nicht verzögert. Die beiden Teile der Romanverfilmung sollen im Dezember 2012 und im Dezember 2013 in die Kinos kommen.
Der kleine Hobbit wird ko-produziert von MGM. Für das verschuldete Filmstudio konnte bislang kein Käufer gefunden werden. Daher war zuletzt auch der Dreh des nächsten James Bond-Films verschoben worden.
juz/news.de/ddp
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